NOCHMAL WINTER

Dezember 7th, 2016

Bevor es jetzt dann wohl wieder wärmer wird und der ganze schöne Reif sozusagen Schnee von gestern ist, war ich heute nochmal auf einer kurzen Runde durch die Gegend. Zuerst wieder am Rimberg, danach noch im Wald hier direkt bei mir. Es war mir eine Freude diesen ersten Versuch des Winters 2016/2017 mit voller Aufmerksamkeit erlebt zu haben (der vorherige Schnee, der gilt nicht, das war noch im Herbst…)!

Am Rimberg hat sich der Reif seit gestern Morgen in etwa verdoppelt. Also was die Dicke betrifft. Eigentlich schade, dass er jetzt dann abtauen wird. Andererseits, der Winter ist jung, es kann ja noch viel passieren! Und vielleicht klappt es dann auch endlich mit anderen Motiven in etwas ferneren Gegenden.



Durch den gewachsenen Reif sahen auch die Wälder aus einiger Entfernung recht spannend aus, hier ein Stück Wald mit einem Haufen Lärchen und ein Stück anderer Wald:





Und zum Schluss noch ein Foto aus dem Wald hier direkt bei mir. Interessanterweise hat’s dort, auf der Westseite der Hügel zumindest, sogar geschneit. Zwar nicht viel, aber so zwischen 0,5 und einem Zentimeter Schnee sind es teilweise sogar geworden. So gab es dann zum Reif als Bonus noch etwas Schnee als Beigabe. Fotografiert habe ich das allerdings jetzt nicht, da haben mir einfach wieder mal die Motive gefehlt. Allerdings fand ich den Blick nach oben recht erhellend:




DER NEBEL, ER IST WIEDER DA!

Dezember 6th, 2016

Endlich wieder Nebel! Eine dichte, frostige Nebelsuppe wabert hier durch die Landschaft, zwischendurch schneit es sogar ganz leicht. Perfektes Wetter also für eine morgendliche Runde durch die Gegend.

Der erste Abstecher ging (wie vor kurzem schon) ins Naturschutzgebiet „Kleine Lummersbach bei Cyriaxweimar“. Dieses Mal allerdings nicht in die offene Landschaft (dort war wenig Reif und viel Nebel), sondern in Richtung Wald. Der Nebel hat dort in Verbindung mit den tiefen Temperaturen auch den Wald mit einer Reifschicht überzogen. Hier ein Foto:



Direkt danach wollte ich dann nachschauen, ob die Nebelobergrenze vielleicht weit genug oben liegt um die letztens gefundenen alten Buchen in der Nähe der Sackpfeife bei passenden Bedingungen zu fotografieren. Allerdings löste sich der Nebel ein paar Kilometer östlich der Sackpfeife schon auf. Also hatte es dort oben vermutlich schon deutliche Plusgrade und knalligen Sonnenschein. Im Tal allerdings war es einfach nur kalt (unter -10°C) und alles voller Reif. Der Berg auf dem folgenden Foto im Hintergrund ist wohl der „Große Kahn“, mit 473m Höhe zwar eher ein Hügel, aber mit dem vielen Reif sah er dann doch fast schon imposant aus:



Nachdem das mit dem Nebel also nicht funktioniert hat, habe ich am Rückweg nach Marburg noch beim Rimberg vorbeigeschaut. Ab ca. 350m Höhe lag dort alles im dichten Nebel, ich bin nicht ganz rauf. Da hat mir dann die Zeit gefehlt, aber ich vermute auch oben hätte ich nicht über den Nebel schauen könnte. Wollte ich aber ja auch gar nicht, schließlich hat der Nebel den Wald dort mit einer im Schnitt ein Zentimeter dicken Reifschicht überzogen. An manchen Stellen waren die Kristalle auch etwas länger. Hier ein Foto aus dem Wald:



So klappt’s mit dem Winter auch ohne Schnee!


IMMER KÄLTER…

Dezember 5th, 2016

… aber zumindest aktuell ist die Luft noch immer deutlich zu trocken für jegliche Nebelbildungsversuche, dafür entsteht an den ruhigere Stellen der Lahn inzwischen eine Eisdecke. Auch nicht schlecht. Wie schon die letzten Tage war’s auch heute Morgen wieder windstill und kalt. Heute kam allerdings noch ein totaler Mangel an hohen Wolken dazu. Also die perfekten Bedingungen für ein Weitwinkelwiesenmotiv mit Vorsonnenaufgangsfarben. Zum Glück kenne ich zumindest eine zu solchen Fotos passende Wiese hier in der Nähe:



Der Eisvogelverkehr über der Lahn hat durch die zugefrorenen Seen ziemlich zugenommen. Aber auch wenn die Lahn wie gesagt gerade anfängt zuzufrieren und „Eisschollen“ auf ihr treiben, demnächst wird’s wieder wärmer, der Eisvogel hier muss sich also vorerst keine großen Sorgen um genug Futter machen:




KEIN NEBEL #5

Dezember 4th, 2016

Nachdem Fahrradfahren momentan durch den vielen Reif zumindest abseits der Hauptwege nur etwas für Leute mit Spikes an den Reifen ist, und ich die teilweise Schlitterpartie der gestrigen, fotografisch absolut unergiebigen Sonnenaufgangsradrunde (ich war sogar an „meinem“ Altarm, aber der ist inzwischen einfach unfotogen) nicht wiederholen wollte, bin ich heute Morgen dann doch lieber wieder mit dem Auto gefahren… Aber erst nachdem ich knapp 15 Minuten lang die Scheiben freigekratzt habe und die Scheiben innen ihre dünne Eisschicht verloren hatten. Ziel: Baggersee. Ergebnis: Die Seen sind größtenteils zugefroren, Nebel gibt es weiterhin keinen und ja, für die komplett verreifte Landschaft mit hübschen Vorsonnenaufgangsfarben am Himmel haben einfach die Motive gefehlt. Strommasten, Straßen und Häuser will ich einfach nicht auf meinen Fotos.

Aber immerhin hab ich das hier gefunden. Die kleinen, noch eisfreien Stellen sind momentan ziemlich bevölkert. Vermutlich ist morgen kein Vogel mehr da, die Seen dürften dann nämlich komplett zugefroren sein. Wie schnell das immer geht:




KEIN NEBEL #4

November 30th, 2016

Bei knapp -10°C gab’s auch heute Morgen wieder keinen Nebel. Immerhin sorgte der Reif auf Wiesen und Bäumen für einen Hauch von Winter. Im Naturschutzgebiet „Kleine Lummersbach bei Cyriaxweimar“ war’s eigentlich recht hübsch: Kälte, nette Landschaft und dazu eine bunte Cirrusschicht am Himmel. Hier ein Foto:




KEIN NEBEL #3

November 29th, 2016

Eigentlich ist das schon ärgerlich… Da ist es total windstill, es ist total klar und so richtig schön kalt (so -9°C im Tal) und trotzdem haben die Seen überhaupt kein Interesse wenigstens ein kleines bisschen zu dampfen, die Luft ist einfach viel zu trocken!

Morgen früh wird’s vielleicht noch ein bisschen kälter, allerdings wird’s vermutlich auch dann wieder einfach nur klar sein. Naja, hier zwei Fotos von heute Morgen:






KEIN NEBEL #2

November 27th, 2016

Never give up, never surrender! Sah heute Morgen nicht so ganz falsch aus was tief genug liegenden Hochnebel betrifft. War aber dann trotzdem wieder nichts. Naja, so habe ich dann statt gar nichts zu machen in aller Früh einen kurzen Abstecher zu den absolut nebellosen Seen gemacht. Die Stimmung lange vor Sonnenaufgang im ersten Dämmerlicht ist ja an sich auch immer ganz nett. So viele Blautöne in der Luft. Und ein paar Silberreiher saßen auch rum. Hier ein Foto:



Und als Nachtrag noch das hier, da saßen noch vier Reiher auf dem Baum. Könnte fast als Reiherweihnachtsbaum durchgehen:




KEIN NEBEL

November 26th, 2016

Heute war ich, wie man es auf neudeutsch so schrecklich nennt, beim Locationscouting! Also: Ich war auf der Suche nach neuen Motiven. Dank Internet ist es heutzutage ja glücklicherweise recht einfach potentiell spannende Gegenden zu finden. Weil ich momentan ein Faible für Wald bzw. eher einzelne, markante Bäume habe, war ich auf der Suche nach ebensolchen. In der Umgebung der Sackpfeife hatte ich da ja letztens schon Glück, allerdings hat’s dort in der Umgebung noch mehr baumische Kleinode. Eine Gruppe alter, knorriger Buchen z.B., die glücklicherweise als Naturdenkmal geschützt ist.

Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Höchst- statt Hochnebel, zumindest in der Gegend. Aber naja, ich war ja nur auf der Suche nach neuen Motiven, das passende Wetter dazu kann’s ja dann ein anderes Mal geben. Zwei Fotos habe ich trotzdem mitgebracht. Einen Baum aus der schon erwähnten Gruppe knorriger Buchen und eine Impression aus einem recht hübschen Stück Lärchenwald:





Leider besteht was den Nebel betrifft in nächster Zeit nicht viel Hoffnung. Ich hätte ja grundsätzlich nichts gegen eine nasse Ekelwetterphase mit Nieselregen…


NEBEL

November 23rd, 2016

Überraschung! Gab doch glatt einen nebligen Morgen… Eigentlich hatte ich ja, nachdem es gestern Abend schon neblig wurde, damit gerechnet, dass der Tag hochneblig anfangen würde, kam dann aber doch anders. Hier zwei Impressionen von heute Morgen:






NASS, TRÜB, DUNKEL

November 16th, 2016

Jetzt wo sowohl der Schnee als auch die klare Kälte Vergangenheit sind, zeigt der Spätherbst sich von seiner spätherbstlichsten Seite. Es ist trüb, es ist nass und es ist nicht gerade hell da draußen… Wenn dann noch Nebel in den Wäldern rumwabert wird die Stimmung schnell recht gruselig. Kombiniert mit schreienden Rehen und knackenden Ästen kommt das auch immer wieder gut. Ich vermute da ja inzwischen in jedem dichteren Stück Wald direkt Wildschweine(*). Hier zwei Fotos von heute Morgen:





(*) Und ich wette, ich habe damit sogar nicht ganz unrecht! Irgendwo müssen sie ja sein. Und so umgegraben wie der Waldboden hier teilweise aussieht, müssen da schon einige unterwegs sein… 😉