ROTES UND SCHWARZES MOOR

Der heutige Morgen war zu 100% den beiden wohl bekanntesten Mooren der Rhön gewidmet. In meiner Fantasie habe ich mir das alles zwar viel fotogener vorgestellt (eine blühende Fantasie hatte ich sowieso schon immer), aber es war trotzdem super. Das Rote Moor bzw. den genialen Karpatenbirkenwald dort, kannte ich ja schon vorher. Hauptsächlich mangelte es heute am Nebel. Was insofern ärgerlich ist, weil gefühlt die gesamte Anreise im dichten Nebel stattfand (Fahrradfahren macht im Nebel übrigens deutlich mehr Spaß als Autofahren, da muss man nicht mit so vielen Psychopathen im Nebel rechnen).

Im Roten Moor ist dann zwischendurch doch so ein Hauch von Nebel eingefallen. Und auch wenn es dieses Mal dort neben dem fehlenden Nebel auch noch an der aufgehenden Sonne gemangelt hat, den Wald dort zu sehen macht einfach Spaß. Besonders in aller Stille. Hier ein paar Impressionen von dort:





Nächstes Mal dann mit dichtem Nebel, übernächstes Mal mit dickem Reif und Schnee. Also zumindest ist das der Plan… 😉

Als ich dann irgendwann die Hoffnung auf richtigen Nebel aufgegeben habe, es aber gen Norden allgemein nebelfreundlicher aussah, dachte ich mir, wieso eigentlich nicht einfach zum Schwarzen Moor weiterfahren? Liegt zwar nicht mehr in Hessen, sondern in Bayern, aber egal. Dort war ich vorher noch nicht. Und im Nachhinein frage ich mich: Wieso eigentlich? Ich habe mir heute nur den moorigen Teil mit den krüppeligen Kiefern angeschaut, aber der ist ja schon ziemlich genial. Bei richtigem Wetter und passendem Licht könnte das wirklich genial sein. Hier drei Fotos von heute:







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2 Kommentare zu “ROTES UND SCHWARZES MOOR”

  1. Stephan Terhoeven hat geschrieben:

    Einen schönen guten Tag Herr Wesch,
    seit längerer Zeit habe ich ihre Webseite unter ‚Fotoblogs‘ gespeichert. Keine Ahnung wo ich darauf gestoßen bin, immerhin, etwas hatte mich aufmerksam gemacht. Heute nun habe ich mir ihre Bilder in Ruhe angesehen und bin begeistert. Natürlich wohnen sie auch in einer schönen Gegend 😉 . Die Natur gerade da wo ich wohne und lebe ist auch für mich eine immer neue Inspiration die Kamera mit zu nehmen.
    Ihre hellen Fotos mag ich besonders! Zuerst dachte ich sehr mutig, je mehr ich davon sehe, desto stimmiger erscheint mir diese Ästhetik.
    Nehmen sie diese Fotos gleich so hell auf? Der Sucher der OM-D’s erlaubt ja eine sofortige Kontrolle. Oder entsteht das quasi überbelichtete Bild erst am Rechner?
    Anyway, vielen dank fürs zeigen !!! Ich werd gleich heute mit dieser Anregung experimentieren.
    Mit freundlichem Gruß,
    Stephan Terhoeven

  2. Felix hat geschrieben:

    Hallo!

    Zunächst: Danke für das Lob! Hat mich sehr gefreut.

    Was die Frage(n) betrifft: Normalerweise nehme ich die Fotos direkt so hell auf. Wobei hinterher natürlich immer noch ein bisschen Bearbeitung dabei ist. Häufig nehme ich die Spitzlichter noch ein bisschen zurück, damit das Bild insgesamt homogener wird was die Helligkeit betrifft. Bei Fotos mit Vögeln (also Schwäne meistens 😉 ), bei denen ich nicht will, dass die Bewegung eingefroren wird, belichte ich nicht so hell um eine kürzere Belichtungszeit zu kriegen. Da mach ich’s dann hinterher via Bearbeitung.

    Viel Spaß mit dem Experimentieren!

    Grüße,
    Felix