ROTES UND SCHWARZES MOOR

Also das war es dann aber wirklich jetzt. Ich kann ja nicht den ganzen Winter in ein paar Tagen abarbeiten. Aber wer weiß, vielleicht war das ja auch schon der ganze Winter? Möglich wäre es ja… Heute Morgen ging es in meinem Kopf ungefähr so: Aber ja, aber nein, aber ja, aber nein, aber ja, aber nein, aber ja… Am Ende war’s dann doch „aber ja“. Ergebnis: Fahrt in die Rhön.

Neblig war’s, Schnee lag genug (15-20cm) und im Endeffekt war das ja genau das, was ich im Roten und Schwarzen Moor mal sehen bzw. eher fotografieren wollte. Jetzt ist es aber so, und da hätte ich auch mal vorher draufkommen können, dass Birken ja eigentlich davon leben, dass sie eine hübsche Borke haben. Und wenn die mal mit Schnee bekleckert ist, dann ist davon halt nicht mehr viel zu sehen. Und so kam es dann, dass der Karpatenbirkenwald irgendwie – zumindest heute und für mich – ziemlich unfotogen war. Aber immerhin hat der Moorsee ein paar hübsche Strukturen im gefrierenden Wasser gehabt:



Glücklicherweise ist es ja so, dass es neben (auch geographisch gesehen) dem Roten auch noch das Schwarze Moor hat. Das liegt zwar schon in Bayern, aber in der Gegend sind Hessen, Bayern und sogar Thüringen ja nicht weit voneinander entfernt. Und nachdem die Landschaft dort nicht nur viel offener ist, sondern auch abseits von Birken interessante Bäume rumstehen, war das dann deutlich inspirierender und produktiver. Es war sogar einfach genial, diese Landschaft kann einfach was. Ich freue mich schon auf andere Jahreszeiten im Nebel dort! Hier ein paar Impressionen:










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