AGUOGLIA D’ES-CHA

Heute gibt es zwei Fotos der 3386 Meter hohen Aguoglia d’Es-cha. Aufgenommen früh am Morgen nach einer Nacht im Biwaksack (finde ich übrigens einfach praktischer als ein Zelt…). Das praktische an den Bergen dort in der Ecke in Graubünden ist, dass sie alle so schön klingende Namen haben. Auf deutsch heißt die Aguoglia d’Es-cha einfach nur „Keschnadel“. Ihres Zeichens ein Vorgipfel des Piz Kesch.





Mal sehen, ich denke als nächstes gibt’s dann ein paar Fotos der doch etwas bekannteren Berninaberge.

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2 Kommentare zu “AGUOGLIA D’ES-CHA”

  1. Wolfgang hat geschrieben:

    Hallo Felix,

    …..wieder mal wunderbare Landschaftsfotos….echt traumhaft.
    Aber bei dem ersten Bild mit den tollen Blumen im VG und dem trotzdem komplett scharfen Rest des Bildes frage ich mich bei solchen Bildern immer wieder: wohin legt der Fotograf den Fokus?…..mir ist schon klar, dass mit weit geschlossener Blende die Tiefenschärfe größer wird und ich kenne auch den Begriff der hyperfokalen Distanz….in der Theorie. In der Praxis dann vor einem tollen Motiv mit ebenso tollem Vordergrund ist mir oft nicht ganz klar wohin ich den Fokus setzen soll, dass bei Blende 8 oder 10 nach hinten alles scharf wird….Vielleicht hast du mir ja ein paar Tipps wie ich mich in diesem Punkt verbessern könnte…

    LG Wolfgang

  2. Felix hat geschrieben:

    Hallo Wolfgang,

    ups, jetzt habe ich das fast verdödelt… Erstmal danke für das Lob!

    Was deine Frage betrifft: Ich habe einfach ausprobiert um einen Kompromiss zu finden. Theoretisch könnte man auch irgendwie mit Fokusstacking rumprobieren (also verschiedene Bereiche scharf fotografieren und dann hinterher zusammenbasteln), dann sollte es wirklich überall scharf sein.

    Aber wie gesagt, ich habe einfach rumprobiert bis die wichtigen Bereiche scharf waren. Ganz im Vordergrund ist es auf dem Foto mit den Alpenrosen auch nicht 100%ig im Schärfebereich. Wobei das vermutlich auch recht groß gedruckt nicht so richtig auffallen dürfte.

    Das Foto ist übrigens mit 15mm Brennweite (30mm Kleinbild) mit Blende 11 (also KB-entsprechend Blende 22) aufgenommen. Also schon verdammt weit abgeblendet. Da wird das Objektiv zwar schon wieder etwas unschärfer, aber lieber insgesamt etwas unschärfer als irgendwo gar keine Schärfe…

    Mit Hyperfokaler Distanz habe ich übrigens noch nie hantiert. Digital schau ich einfach am Display ob’s passt. 🙂

    Grüße,
    Felix