HERBST IN DEN ALPEN

So, dann mal mit etwas mehr Text der Beitrag zu den Tagen in den Alpen.

Nachdem am Dienstagabend das Wetter im Engadin noch recht bescheiden war, klarte es über Nacht auf. Zumindest am Berninapass oben. Im Val Morteratsch gab’s recht zähen Nebel der anfangs keine Anstalten machte sich aufzulösen… Als er dann doch den Blick in Richtung Berninagruppe freigab, bot sich folgendes Bild:



Bedingt durch den Regen in den vergangenen Tagen, führte der Wasserfall am Anfang das Morteratschtals recht viel Wasser. So viel, dass die Gischt immer wieder weit durch die Gegend verweht wurde und auch vor Objektiven keinen Halt machte. Den Fotos hat das nicht unbedingt geschadet.



Danach ging die Tour dann weiter Richtung Simplonpass. Die Bewölkung war an dem Abend wirklich zuvorkommend und passte sich genau der zu Sonnenuntergang gewünschten Form und Masse an. So bot sich dann über den herbstlichen Wiesen am Simplonpass dieser Blick zum Fletschhorn:



Während der Abend und die erste Nachthälfte dann noch (sternen)klar, wenn auch feucht, vorbeigingen, bildete sich pünktlich zum Morgen dichter Nebel. So dicht, dass zumindest das Fletschhorn keine Sekunde zu sehen war. Das Hübschhorn und die nahe gelegenen Berner Alpen zeigten sich dagegen manchmal durch die Nebel.







Etwas später am Tag, zeigte sich dann aber auch das Fletschhorn wieder, zumindest teilweise. In Verbindung mit der bunten herbstverfärbten Pflanzenvielfalt ein wahrer Farbrausch.



Noch später, am Nachmittag, war von südlich des Simplonpasses auch der Blick zum Monte Leone recht nett. Erst recht gespiegelt. Frisch verschneit präsentierte sich der Berg.



Am Abend war das Fletschhorn dann ziemlich wolkenfrei und auch die herbstlich verfärbten Lärchen boten einen schönen Anblick.





PS.: Auch die Nacht war teilweise schön. Braucht es eigentlich mehr als den Mond und ein paar Bergkonturen?



Und was kommt als nächstes? Mal abwarten… Der Herbst hat ja gerade erst richtig angefangen…

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