Homme-pendu, Waldhyazinthen und brennende Knabenkräuter…
Den Ausflug habe ich an sich nur gemacht, weil ich mal sehen wollte was inzwischen in Sachen Orchideen so los ist und nicht etwa, weil ich den Sonnenaufgang mehr oder weniger verschlafen habe…
Also… Orchideen. Genau. Bin wieder in mein bisheriges Lieblingsgebiet gefahren und ein bisschen rumgewandert. Enttäuscht wurde ich eindeutig nicht. Also zumindest was die Orchideen betrifft. So rein vom orchideeigen her ist das echt edel dort. So viel! Brand-Knabenkräuter (die heißen so, weil ihre Blüten so ein bisschen verbrannt aussehen), Waldhyazinthen (sind Orchideen, auch wenn sie Hyazinthen heißen) und dann noch, mein Favorit, weil ich sie bisher nur in Südfrankreich gesehen habe: Homme-pendu! In Deutschland auch bekannt als Ohnhorn, Puppenorchis, Fratzenorchis oder eben Hängender Mensch. Und dank Wikipedia weiß ich jetzt, dass sie in Italien wohl auch “Ballerina” heißt. Nett!
Was nicht ganz so schön war: Es ist verdammt nochmal einfach viel zu trocken! Was vor allem beim Fotografieren dann bisschen störend ist. So viele verkümmerte Pflanzen. Hoffentlich wird das irgendwann wieder besser…
Hier einige der Fotos vom heutigen Vormittag: Von oben nach unten bzw. links nach rechts: Homme-pendu, Waldhyazinthe (ich weiß nicht welche genau), Fliegen-Ragwurz, Frühlings-Brandknabenkraut, Waldhyazinthe mit Purpur-Knabenkraut im Hintergrund:





Und was mir auch noch gut gefallen hat: Die ersten Pyramiden-Hundswurz habe ich auch gesehen. Nicht blühend. Aber trotzdem schön. Fehlt nur noch die Bocks-Riemenzunge. Hätte ja gedacht, dass ich über die zuerst stolpere, übersehen kann man die ja an sich nicht so wirklich. ;)



