Ich habe noch immer keine Ahnung was genau gestern Morgen in Sachen Wetter schief gelaufen ist. Es hat an sich so ziemlich alles für einen perfekten Nebelsonnenaufgang gesprochen. Es war schön nass davor, es war windstill, die Nacht war klar und es war mit 3-4°C verdammt kalt. Ich hatte mir schon einen Morgen voller Birkenwaldfreude vorgestellt. Ich hätte darauf gewettet, dass es ein Morgen wird, der den Frühherbst fotografisch eigentlich schon komplett macht.
Damit, dass das so schief gehen kann, hatte ich eindeutig nicht gerechnet. Das es vielleicht nicht für dicken Nebel im Wald direkt reicht, okay. Aber zumindest nette Feuchtigkeit für Sonnenstrahlen oder so, das hätte einfach drin sein müssen. Tjo, denkste. Genau ein Foto ist entstanden. Da kann man zumindest einen Hauch von Feuchtigkeit in der Luft erahnen. Nicht erahnen kann man dagegen ausnahmsweise Birken.

Mal sehen wann es die nächsten Nebelchancen gibt. Sieht aktuell ja alles andere als rosig aus. Aber macht nichts, kann sich ruhig noch Zeit lassen. Hauptsache es klappt dann, wenn das Laub richtig bunt ist. ;)
Achja. Schon gewusst, dass es knapp südlich von Bonn eine wildlebende Population von Sibirischen Streifenhörnchen (Burunduk) gibt? Ist zwar nicht unbedingt meine Art von Foto, aber süß sind sie schon.

Wenn ich öfters Tiere in der Art fotografieren würde, müsste ich wirklich eine neue Kamera kaufen. Die S1(R) ist da so schlecht im Vergleich zur S5 II. Also irgendwie kriegt man es schon immer hin, aber mit besserer Tiererkennung + sichererem Autofokus hat man echt deutlich weniger Ausschuss. Das habe ich in Irland bei den Limikolen auch gemerkt. Ich habe mich manchmal gefragt wie die Kamera es überhaupt schafft da daneben zu fokussieren… ;)

