KÜCHENSCHELLEN
Samstag, März 24th, 2012Die ersten Küchenschellen blühen im Naturschutzgebiet Sonderrain bei Bad Wildungen. Nicht nur der Küchenschellen wegen ein echt hübscher Fleck Erde.

Die ersten Küchenschellen blühen im Naturschutzgebiet Sonderrain bei Bad Wildungen. Nicht nur der Küchenschellen wegen ein echt hübscher Fleck Erde.

Die wirklichen Frühlingsfarben lassen zwar noch etwas auf sich warten, aber glücklicherweise gibt es ja genug Bäume die ihr Laub – also in dem Fall ihre Nadeln – auch im Winter nicht abwerfen… So ergab sich heute Morgen in Kombination mit dem Sonnenaufgang eine durchaus frühlingshaft anmutende Farbmischung im Wald. Eine Impression:

Das war ein durchaus nebliger und frostiger Start in den Tag heute. Vom Frühling war da anfänglich noch nicht viel zu spüren. Hier ein paar Impressionen aus dem nebligen Tal…

Das Motiv vom ersten Foto sieht im Hochsommer morgens übrigens so aus: Klick mich an! Also mir gefällt’s im Sommer eindeutig besser… ;) Aber mal abwarten wie’s im Vollfrühling aussieht. Lange dauert die ungrüne Durststrecke nicht mehr!




Nachdem sich der Nebel direkt im Tal bei mir dann langsam von der Sonne weggebraten wurde, bin ich weiter zur Ohmmündung geradelt. Komisch, heute habe ich garkeinen Eisvogel gesehen…


Auch wenn heute noch nicht der perfekte Vorfrühlingstag zu vermelden war, diese Woche wird es ihn ziemlich sicher noch geben. Also den ersten richtigen Tag mit viel Sonne, ziemlich warm und wenig Wind. Ich habe mich heute eine Runde auf die Suche nach ersten Frühblühern begeben und bin danach noch auf einen Blick an den Baggerseen zwischen Goßfelden und Sterzhausen vorbeigeradelt.
Was die Blumen betrifft gibt es immerhin erste kleine Erfolge zu vermelden. Schneeglöckchen, Huflattich und die ersten blühenden Gelbsterne. Fotos gibt es in Ermangelung guten Lichts allerdings keine… An den Baggerseen war einiges los. Allgemein gab es lautes Geschnatter zu hören. Viele Kormorane, allerlei Enten und Gänse, Blesshühner, Lachmöwen, Schwäne und ein paar Grau- und Silberreiher…

Das Schwanenpaar auf einem der Baggerseen war schon eifrig damit beschäftigt Nachwuchs zu zeugen. Das Nest ist jedenfall schon einsatzbereit. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch mal (süße) Küken zu fotografieren… ;)

Nächstes mal dann wieder Fotos mit “Licht”… Hoffentlich.
Endlich! Das Wetter hat Erbarmen gezeigt und mir einen sonnigen Tag geschenkt. Die Chance habe ich genutzt um mir eine letztens “entdeckte” Stelle an der Lahn bei Sonnenuntergang anzuschauen. Der Fluss ist dort (noch) richtig lebendig und hat in den letzten zwei Jahren einen hübschen Prallhang und eine Kiesbank (nicht im folgenden Bild) gebaut.




Ein hübscher Fleck Erde!
Gestern hat er angefangen der Frühling, zumindest meteorologisch, meine Lieblingsjahreszeit! Blöderweise bietet sich hier letzten drei Tage immer derselbe Anblick: Tief- und Hochnebel. Abends kommt dann ganz kurz die Sonne raus und über Nacht fängt das Spiel wieder von vorne an. Und auch wenn es einigermaßen mild ist, ähnelt das Ganze dadurch nicht nur des Vegetationsstands wegen mehr dem Spätherbst als dem mit Freude herbeigesehnten Frühling.
Einen Unterschied gibt es aber trotzdem: Die ganzen Zugvögel (z.B. die Kraniche) fliegen in die “andere” Richtung und auch sonst lassen sich zumindest die Vögel nicht die Laune vom Wetter verderben… ;)

Allerdings hätte ich jetzt trotzdem den Wunsch nach einem klaren Sonnenuntergang, Motive hätte ich schon. Nur was bringt das, wenn das Wetter nicht mitmacht?
Auf der Suche nach neuen Motiven an der Lahn bin ich heute auch wieder mal an den Baggerseen zwischen Goßfelden und Sterzhausen vorbeigeradelt. Fast alle der Seen sind noch komplett zugefroren. Zwei Schwäne und ein paar Graugänse hat das aber weniger gestört. Letztere fanden sich dort zum Mittagsschlaf ein (sah zumindest so aus). Die beiden Schwäne wirkten dagegen so, als wären sie auf der Suche nach dem Wasser gewesen. Lange müssen sie wohl nicht mehr danach suchen, sieht auf absehbare Zeit ja nach Eistau- und Frühblühersprießwetter aus.

Eigentlich hatte ich ja auf einen hübschen bunten Sonnenaufgang gehofft. Leider haben sich genau im falschen Moment ein paar Wolken zu viel zwischen die Sonne und mich geschoben… Als Motiv musste heute dann der gleiche Vordergrund (teilweise aufgetaut und dann wieder eingefroren) mit den selben beiden Hügeln wie am 3. Februar herhalten – leider halt, wie bereits geschrieben, etwas unbunt…


An der Ohmmündung war heute Morgen auch einiges los. Unter anderem konnte ich eine ganze Weile eine Bisamratte beobachten (für gescheite Fotos war sie dann leider doch zu weit entfernt). Dafür habe ich eine Blässhuhnimpression mitgebracht:

Inzwischen sprießen hier in vielen Gärten schon fleißig die Schneeglöckchen, Krokusse und allerlei andere Frühlingsboten. Die ersten, hoffentlich schön bunten Pflanzenfotos sind also nicht mehr fern! Ich bin mal gespannt über welche Blumen ich in freier Natur als erstes stolpere…