Nicht mehr ganz so neblig…

Samstag, 16. April 2022

… war aber trotzdem ganz schön. Vor allem gab’s heute, für mich dann doch etwas überraschend, keine störenden Cirren mehr am Himmel. Selbst die Flugzeuge haben es nicht geschafft, den Himmel nachhaltig mit ihren Kondensstreifen zu versiffen. Sehr cool.

All zu viele Fotos sind allerdings trotzdem nicht entstanden. Aus welchem Grund auch immer: Ich war etwas überfordert heute Morgen. Zu viele Möglichkeiten, zu viele Motive, die ich schon fotografiert habe dort und an sich mal was anderes machen wollte? Ein echtes Hin und Her jedenfalls. Am Ende war ich dann froh, dass ich zumindest ein vorzeigbares Foto direkt bei Sonnenaufgang entstanden ist. Ich muss nächstes Mal echt woanders hin… ;)



Danach habe ich dann noch einen der blühenden Bäume fotografiert. Als Vierfachbelichtung hat er bzw. ein Ausschnitt sich ganz gut gemacht. Quasi die Frühlingsversion eines Fotos, das ich im November 2020 gemacht habe (ganz am Ende des hier verlinkten Blogbeitrags).




Ein Morgen mit Hirsch und Nebel…

Freitag, 15. April 2022

Na das war ein Morgen. Um 4:15 sah’s noch nicht so prickelnd aus, als ich dann aber um 5:30 wieder aufgewacht bin, war ich froh, dass ich meine ganzen Kamerasachen ausnahmsweise mal wieder am Abend vorher komplett zusammengesammelt habe. Hatte es dann irgendwie eindeutig eilig. ;)

Und die Eile war gut: So viel Bodennebel gab’s echt schon lange nicht mehr. Und nicht nur das, als Bonus gab’s auch noch Hirsche… Im Nebel natürlich, lange vor Sonnenaufgang. Sehr cool.

Hier vier der Impressionen des Morgens:










Nebel im (etwas) höheren Siebengebirge

Donnerstag, 14. April 2022

Heute Früh am Morgen hatte ich die Hoffnung ja schon fast begraben, dass das mit mir und dem erwarteten erhofften Frühlingsnebel noch was werden könnte. Irgendwann hat’s dann angefangen zu regnen und ich habe dann eher zufällig als absichtlich auf die Webcam vom Großen Ölberg geschaut. Was ich dort gesehen habe, hat mir gefallen. Es gab nämlich nichts zu sehen. Also kurz aus dem Fenster Richtung Petersberg geschaut und genau dasselbe gesehen.

Ab nach draußen: Bin dann spontan eine Runde am Petersberg rumgewandert. Und ja, es war auch vor Ort neblig. Hier zwei Fotos:





Kurz danach, als ich noch einen Abstecher zum Nonnenstromberg machen wollte, war’s dann aber auch schon vorbei mit dem Nebel. Aber schon immer wieder schön diese Kombi aus frischem Frühlingsgrün und feuchtem Nebel.


Neues vom Uhu

Mittwoch, 13. April 2022

Ein kurzer Abstecher zum Uhu musste an diesem Tag dann doch auch noch sein. Schließlich wollte ich den frischen Nachwuchs nicht verpassen. Schon ziemlich süß irgendwie. Hat halt nur wieder an Brennweite gefehlt… Aber egal, hier zwei Fotos:





Muss demnächst mal bis zur Dämmerung dort bleiben und schauen was sich so tut. Sicher auch nicht unspannend.


Videomittwoch: Schlüsselblumen und Orchideenstatus…

Mittwoch, 13. April 2022

So ein bisschen wird das zu einem Muster: Ich bin irgendwo unterwegs, schaue was ich fotografieren kann, fotografiere dann was und denke mir so: Hey, das wäre doch auch was für den Videomittwoch!

Vorgestern habe ich, als ich an sich nur schauen wollte, was die Orchideen so machen, Schlüsselblumen fotografiert (genauer: Echte Schlüsselblumen), danach dachte ich mir so: Da will ich auch bei Sonnenaufgang hin. Kurz danach dachte ich dann noch: Heh, ist doch schon bald wieder Mittwoch, machste gleich noch ein Video dazu! Also war ich dann gestern zum Sonnenaufgang wieder dort und habe mein Glück versucht.

War ganz cool, hier das Video:

Naturfotografie: SCHLÜSSELBLUMEN bei Sonnenaufgang und was machen die ersten Orchideen so?

Und hier vier der Fotos aus dem Video:






GDT Naturfotograf des Jahres 2022 (Pflanzen und Pilze + Landschaften)

Mittwoch, 13. April 2022

Cool! Schon irgendwie schön, wenn Fotos, die eindeutig zu den eigenen Favoriten gehören, auch bei Wettbewerben gut ankommen. Besonders, wenn es dann ein Wettbewerb ist, den man selber auch richtig wertschätzt. Dementsprechend erfreut war ich, als mich heute die Nachricht erreicht hat, dass zwei meiner Fotos beim GDT Wettbewerb “Naturfotograf des Jahres 2022” ziemlich gut abgeschnitten haben.

In der Kategorie “Landschaften” hat eines meiner Birkenwaldfotos aus der Wahner Heide den zweiten Platz erreicht, in der Kategorie “Pflanzen und Pilze” war’s sogar der erste Platz. Übrigens auch mit einem Foto aus der Wahner Heide: Fingerhut und Farn. Krass!



Zu den beiden Fotos (bzw. den Ausflügen, bei denen u.a. die beiden Fotos entstanden sind) gab’s natürlich auch Beiträge hier im Blog:
Bisschen dunkel…
Edelnebel

Glückwunsch von meiner Seite auch an die anderen Gewinner/innen!


Ein paar Echte Schlüsselblumen

Montag, 11. April 2022

War heute mal wieder schauen was die Orchideen so machen und wie sie Schnee und Kälte überstanden haben und bin dabei über ein paar Echte Schlüsselblumen gestolpert. Ein paar viele. Eigentlich sauviele. Alles voll damit. Sehr cool. Und das war dann auch der Grund dafür, dass ich mal wieder 12-Uhr-Mittagsfotografie gemacht habe obwohl ich das an sich gar nicht vorhatte. War an sich jetzt gar nicht so übel. Im Gegenteil, manchmal hat das einfach was. Hier zwei Fotos:





Was die Orchideen betrifft: Denen scheint es gut zu gehen. Die ersten Purpur-Knabenkräuter zeigen auch schon etwas schüchtern ihre Blütenstände. Das dürfte noch im April losgehen dieses Jahr. Erst recht wenn das mit dem Wetter so weitergeht, wie es weitergehen könnte. Also schön warm.


Videomittwoch: Frühlingsregen im Siebengebirge

Mittwoch, 6. April 2022

Nichts mehr zu sehen vom Schnee, dafür gibt’s als (auch hier gern gesehenen) Bonus Regen in bester Qualität. Das freut nicht nur die Natur, sondern auch mich. Gerade zu der Jahreszeit, wenn im Wald das frische Grün zum Vorschein kommt, gibt’s fast nichts schöneres als Regen im Wald. Und wenn dann noch etwas Nebel dazukommt, wird’s gleich nochmal besser.

Viel Spaß mit dem ziemlich stillen Video!

Naturfotografie: FRÜHLINGSREGEN im SIEBENGEBIRGE mit NEBEL

Hier drei der Fotos aus dem Video:







Apropos Regen: Den Orchideen wird’s auch gut tun. War ja jetzt doch länger trocken… Nicht mehr lange und die Saison geht auch für mich los! Bin bis obenhin mit Fotoplänen vollgestopft… ;)


Schneereste

Sonntag, 3. April 2022

Schon lustig, wie schnell der Schnee zu “Schnee von gestern” wurde. Kaum gefallen, schon war er wieder weg. Unten sowieso, aber auch weiter oben im Siebengebirge ging’s ihm recht schnell an den Kragen. Gut so. Und kaum war er weg, sah’s wieder nach Frühling aus. Bei einem kurzen Spaziergang rund um den Weilberg habe ich dann noch ein Tauwetterbuschwindröschen fotografiert.

Ich kann’s ihm nicht verdenken, dass es so deprimiert gen Boden schaut. Ist ja doch alles etwas erdrückend…



Schön finde ich, dass die kommende Tage wohl von Regen und Wind geprägt sein werden. Trockenheit dürfte hier wohl kein großes Thema mehr sein demnächst…


Der erste Schnee des “Winters”

Samstag, 2. April 2022

Da gab es ihn dann doch noch: Schnee! Scheint ja so ein Trend zu werden mit dem Schnee irgendwann zu einer Zeit, zu der ihn kein normaler Mensch mehr braucht oder haben will. Zum Glück bin ich ja nicht normal. Ich habe überhaupt nichts gegen Schnee(fall) im Frühling… Aber wie könnte es anders sein? Zu meckern habe ich trotzdem was. ;)

Sind sogar gleich drei meckerwürdige Dinge:

1.) Der Schneefall, also der richtige Schneefall, der hat erst in der Nacht so richtig angefangen. Das war früher mit den Schwänen schon immer nervig. Da schneit es doch eh so selten und ich mag es einfach, wenn der Schneefall auf den Fotos zu sehen ist. Und da ist die Nacht nicht nur deshalb unpraktisch, weil ich einfach kein Nachtmensch bin…

2.) Die Schneeflocken, die bei Tageslicht zu sehen waren, waren viel zu klein! Die sah man dann auf den Fotos leider auch nicht so wirklich. Dabei wollte ich doch den Uhu im Schneefall! Oder halt alles andere im Schneefall… ;)

3.) Es war zu viel Schnee! Ja, das ist jetzt Luxusrumgeheule und an sich kann es ja kaum zu viel Schnee geben. Aaaaber: Die ganzen blühenden Blumen waren heute Morgen dann einfach komplett im Schnee verschwunden (bzw. sah’s zu vermaddelt aus dort wo es taute und Blüten zu sehen waren). Bin ja fast froh, dass ich letztes Jahr die Küchenschelle im Schnee erwischt habe.

Aber schön war’s natürlich trotzdem! Hier meine gesammelten Eindrücke von gestern und heute. Sogar Zecken auf Schnee gab’s zu sehen, Schnecken quasi.

















Jetzt hoffe ich mal, dass der Schnee eine gute Isolation für die schon ausgetriebenen Orchideen bildet. Die kommende Nacht könnte teilweise echt kalt werden…

Zum Schluss noch: Ich habe wieder gemerkt, dass ein Leben ohne Schnee im Winter zwar möglich, aber irgendwie unnötig ist. Das muss kommenden Winter anders laufen als dieses Jahr.