Spätherbstnebel im Hohen Venn
Wenn der Birken im Nebel nicht zu mir kommen, dann muss ich eben zu den Birken im Nebel kommen! Oder so irgendwie.
Aber von vorne. Ich muss den Beitrag jetzt trotzdem mit Gemecker anfangen. War im Hohen Venn unterwegs. Schön siffiges Nebelwetter mit eigentlich recht ekligem Dauergeniesel bei Temperaturen, die nicht so wirklich arg über 0°C waren. Genau wie ich es mag also. Der Nebel ging auch tatsächlich mal bis in die Täler runter. Und da dachte ich mir so: Machst doch einfach mal das Foto, das dir damals im Juli an sich so gut gefallen hat, du aber gerne etwas mehr Nebel gehabt hättest.
Ja, schön wär’s gewesen. Jetzt mal abgesehen davon, dass doch schon etwas zu viel Laub dort weg war und deshalb zu viel Blick in die dann doch nicht ganz so fotogene Umgebung der Bäume möglich war: Die haben dort einfach ein paar Bäume umgemäht.
Wieso? Wieso muss man so ein schönes Tal durch Forstarbeiten entwerten. Das eigentliche Potential von solchen Gebieten liegt doch in der Schönheit der Natur, so viel gibt’s doch davon auch nicht mehr. Jetzt bin ich ja froh, dass ich zumindest das Foto im Juli wirklich gemacht habe und nicht gedacht habe, dass die Bedingungen irgendwann sicher noch besser werden…
Danach hatte ich dann keine Lust mehr auf Bachtäler und bin einfach dort hin, wo auch der Nebel eindeutig dichter war: Ins Hochmoor selber. Da hat’s ja auch so ein paar Motive, die sich eindeutig dafür anbieten immer wieder fotografiert zu werden.









