TAG: ‘ALPEN’

AB IN DIE BERGE…

Montag, Oktober 4th, 2010

Nichts wie weg aus dem höchstnebelbedeckten und südostwindverkühlten Wien… Morgen früh werd ich die Stadt Richtung Alpen verlassen und hoffentlich neben der Sonne auch ein paar schöne Berge zum Fotografieren finden. Mal sehen wo mich bzw. uns zuerst die Räder und dann die Füße hinführen.

NACHSCHLAG AUS DEM ENGADIN

Montag, August 30th, 2010

Und noch ein paar Fotos aus dem Engadin. Nachdem das Wetter momentan hier in Wien sowieso nicht wirklich mitspielt, fällt es ja leicht die Zeit mit Fotos bearbeiten zu verbringen. Ab dem Wochenende schaut’s aber nach edlem Sonnenaufgangswetter aus. Mal sehen ob es auch wirklich so kommt. Bis dahin hier noch drei Fotos aus dem Val Morteratsch.



AUS DEM ENGADIN

Samstag, August 28th, 2010

Kurz bevor der meteorologische Sommer sein Ende findet und der Herbst (endlich?) vor der Tür steht, hab ich es doch tatsächlich noch geschafft einige Fotos aus dem Engadin (siehe vorheriger Beitrag) fertigzustellen. Wenn man gewillt ist einen kleinen Umweg zu fahren, liegt das Engadin ja fast (naja, ziemlich fast ;) ) auf dem Weg zwischen Wien und Stuttgart – und genau das war letztens mein Weg.

An sich hatte ich mir ja ganz andere Plätze zum Fotografieren in Google Earth rausgesucht. Allerdings hatte ich eine ganz wichtige Sache in meiner Planung vergessen: Kühe. Das lag wohl mit daran, dass ich normalerweise nicht im Sommer in den Alpen bin sondern mehr im Herbst… Jedenfalls: Kühe überall! Dazu natürlich auch alles was dazugehört. Vom Fladen über die zusammengetretenen Ufern der kleinen Seen, die an sich so schön in der Landschaft liegen bis zu den Kühen überall im Motiv. Zusätzlich muss ich gestehen, dass mir so eine Herde neugieriger Kühe sowieso nicht ganz geheuer ist. Das alles zusammen hat dann dazu geführt, dass ich meine ganzen Planungen über den Haufen geworfen habe und mich dann mehr auf das Morteratschtal konzentriert habe. Allerdings nicht ohne vorher auch direkt am Berninapass noch ein paar Fotos zu machen. Und weil es jetzt doch wirklich über zwei Wochen vergangen sind seit dem letzten Eintrag, gibt es heute mal ein paar Fotos mehr als sonst…



Jetzt wäre zu hoffen, dass das Wetter auch mal wieder flachlandnebeltauglich wird… Ich bin optimistisch. Der erste Bodenfrost wäre auch angebracht.

IM ENGADIN

Donnerstag, August 12th, 2010

Wie letztens angekündigt, ging der nächste Fotoausflug wirklich in die Alpen. Der ausführlichere Bericht, mit (großen) Fotos, wird allerdings erst in einigen Tagen kommen. Bis dahin gibt’s nur ein kleines Vorschaubild und einen Kurzbericht.



Ortskenner werden sofort sehen wo es mich in den zwei Tagen hingeführt hat: Mal wieder ins Engadin. Das Vorschaufoto ist im Val Morteratsch entstanden, kurz nach Sonnenaufgang. Nachdem ich letztes Jahr im Herbst zum Fotografieren im Val Roseg war, fällt mir im Vergleich als Vorteil auf, dass der interessante Teil das Val Morteratsch eindeutig leichter zu erreichen ist. Der Nachteil dagegen ist, dass der interessante Teil des Val Morteratsch eindeutig leichter zu erreichen ist… ;)

Immer wieder muss ich erkennen, dass das Engadin, speziell die Berninagruppe, eindeutig zu den schönsten Gegenden in den Alpen gehört.

RAX MIT EDELWEISS UND GEMSEN

Sonntag, August 1st, 2010

Heute ging es endlich, nach viel zu langer Abwesenheit, mal wieder in die Berge. Sogar fast richtige Berge, Gletscher bietet die Rax ja leider keinen, aber ansonsten passt das schon dort oben. Sonntags und dann noch bei dem heutigen Sommerwetter kann man dort, zumindest auf den normalen Wegen, zwar keine Bergeinsamkeit finden, aber so lange man die Hütten und die Wege, die die Hütten verbinden so gut wie möglich meidet, kann man auch das verkraften.

Edelweiß gibt es auf der Rax echt mehr als genug. Wenn man die Augen erstmal geeicht hat, kann man sie kaum mehr übersehen. Sind schon auch hübsche Pflanzen, wenn auch etwas eng mit dem Boden verbunden… ;)



Auf dem weiteren Weg über die Hochebene (hat fast schon was von einem kleinen Vercors), gab’s dann auch noch eine ganze Menge Gemsen zu sehen. Irgendwie hat es schon was, so eine Menge an großen Säugetieren in der freien Wildbahn beobachten zu können. Das Mittagslicht ist zwar denkbar ungeeignet für wirklich gute Fotos von den schönen Tieren, aber manchmal muss man eben doch nehmen was man kriegen kann. Und so Landschaftserkundungsausflüge sind bei Tageslicht halt doch am einfachsten…



Mal sehen, wo mich der nächste Ausflug hinführt…

PS.: Das perfekte Bergwetter sah dann so aus:



ZWISCHEN DEM VERCORS UND DEN BARONNIES

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Gestern ging es dann also los in Richtung Süden. Mehr oder weniger unbelästigt durch Stau – wahrscheinlich auch wegen der eher ungewöhnlichen Routenplanung – hat sich das erste Ziel, der Col de Menée gleich als richtig spannend herausgestellt: Viele Orchideen (vor allem Hollunderknabenkraut), mit ein paar Höhenmetern Aufstieg ein recht ordentlicher Blick zur Ostabdachung des Vercors inklusive Mont Aiguille und dazu noch klasse Wetter.



Google Maps Karte zum Tag:

Nach dem Sonnenaufgang in der Umgebung des Col de Menée war das Tagesziel dann eigentlich nur noch einen möglichst interessanten Weg zum endgültigen Ziel, Malaucène (am Fuß des Mont Ventoux, auf dem übrigens noch Schneefelder rumliegen), zu finden. Und das gestaltete sich mangels wirklich schlechter Routen, abgesehen vom üblichen Schnellstraßenweg, als wirklich schwierig. So ging’s dann über einige der schönen Pässe und durch einige der hübschen Schluchten ein paar Stunden gemütlich und mit viel Landschaftsschauerei (und Orchideensucherei) voran.



Morgen ist das Ziel dann die Crêtes du Saint Amand in den Dentelles de Montmirail. Orchideen sollte es da an sich genug geben.

PS.: Sorry wegen den Nur-Vorschaubildern. Aber mangels Möglichkeit zum richtigen Bildbearbeiten wird das in gescheiter Auflösung einfach nachgeliefert.

SCHNEEFALL

Sonntag, Januar 17th, 2010

Auch heute hat es mich auf das Geländ verschlagen. Der Reif ist inzwischen zum Großteil Geschichte, selbiges gilt für den Hochnebel. Dafür hat es ab dem späten Mittag angefangen richtig schön zu schneien. Und genau wie Nebel kann auch starker Schneefall (oder auch nicht ganz so starker Schneefall, solange man genug Tele benutzt ;) ) dafür sorgen, dass ganz banale Dinge plötzlich ganz unbanal wirken.




REIF, SCHNEE UND NEBEL

Freitag, Januar 15th, 2010

Hochnebel kann an sich ja eine schöne Sache sein. Im Flachland verhindert er mit etwas Glück (oder Pech, kommt wohl auf den Standpunkt an), dass der Schnee schmilzt, in den Bergen bedeckt er das ganze Flachland mit einer gigantischen Watteschicht und wenn man direkt drin ist, kann er für bizarre Reifbildungen sorgen oder zumindest nette Nebelstimmungen erzeugen.




Momentan hat’s hier in Ostösterreich eine recht ausdauernde Hochnebellage, die das alles miteinander vereint. Das war dann auch der Grund für meinen Ausflug an den Ostalpenrand gestern. Bis über die Hochnebeldecke hat’s allerdings knapp nicht gereicht, dafür war mein Gipfelziel (Geländ, bei der Hohen Wand) mit seinen 1026 m dann leider doch noch ein kleines bisschen zu niedrig. Viel hat aber nicht gefehlt, zumindest etwas blau hat zwischendurch immer wieder durchgeschimmert und gegen später hat sich auch ein- oder zweimal die Sonne leicht durchkämpfen können. Entschädigt (falls man das überhaupt so nennen kann) wurde ich dafür mit einigermaßen viel Reif, an den exponierten Stellen waren es bis 7 cm.




Kurz vor Sonnenuntergang hat sich die ganze Hochnebeldecke dann zumindest für kurze Zeit in Luft aufgelöst… Da war ich allerdings schon am Rückweg.




Inzwischen ist der Hochnebel wieder da (allerdings ist er wohl noch hochreichender als gestern) und damit wächst der Reif wohl noch etwas weiter…