TAG: ‘BLUMEN’

Mehr Nebel

Sonntag, November 9th, 2025

Die Entzugserscheinungen sind wohl doch zu groß, war wieder im Siebengebirge. Wieder am Großen Ölberg. Und auch wenn’s anfangs gar nicht so gut aussah, war ich am Ende dann doch ganz zufrieden. Lag natürlich vor allem am Nebel. Hätte allerdings trotzdem gerne zwei Wochen früher kommen können, diese Wetterlage. Inzwischen ist das Laub zumindest in den höheren Lagen schon großteils Geschichte. Das war auch der Grund dafür, dass ich anfangs etwas gelangweilt war.

Bin dann aber doch noch eine etwas längere Runde gegangen und dabei nicht nur über eine noch blühende Glockenblume gestolpert, sondern auch noch über ein kleines Stück chaotischer Birkenwald, über das ich wohl jedes Mal zu der Jahreszeit stolpere… ;)







Und jetzt hoffe ich auf morgen. Das muss doch einfach mit Nebel im Flachland klappen! Vielleicht ist es noch nicht zu spät.

Ein Sommerversuch mit Orchideen

Freitag, Juni 13th, 2025

Wollte nochmal einen Sonnenaufgang mit Orchideen mitnehmen. Einfach das erste Licht in einer Wiese nutzen und schauen was so passiert. Meine Hoffnung war, dass sowas entsteht wie Mitte Mai (vorletztes Foto).

Nun, das ist halt immer so eine Sache. Was ich nicht wirklich bedacht habe war, dass die Sonne inzwischen wirklich weit im Norden aufgeht. Soweit im Norden, dass fast überall Bäume im Weg sind, die dafür sorgen, dass die eine Sache, die man auf jeden Fall für solche Fotos braucht, eindeutig nicht da ist: Direkte Sonne! Nicht überall, aber fast überall.

Apropos fast überall. Zecken hatte es auch fast überall. Krass, was da aktuell los ist.

Hier die Fotos, die entstanden sind. Bin dann nach dem halben Reinfall mit dem Sonnenaufgang einfach nochmal die Bienen-Ragwurz von letztens besuchen gegangen. Dieses Mal mit richtiger Sonne und ohne den Rauch der Waldbrände in Kanada in der Atmosphäre:







Bienen-Ragwurz

Montag, Juni 9th, 2025

Die wollte ich schon seit Ewigkeiten mal so ganz klassisch (“langweilig”) fotografieren: Die Bienen-Ragwurz! Hat bisher nie so richtig geklappt. Überall wo ich sie bisher gefunden habe, stand sie einfach zu tief im Gestrüpp. Dieses Mal nicht.

Ist zwar an sich eine total blöde Stelle für Fotos bei gutem Licht, weil weder der Sonnenaufgang, noch der Sonnenuntergang es auch nur annährend schafft, irgendwelches Licht auf die Pflanze oder ihre Umgebung zu werfen, aber für die Art Foto ist das auch gar nicht wichtig. Hauptsache die Sonne strahlt irgendwann am früheren Vormittag oder späteren Nachmittag drauf bzw. dann eher nicht mehr drauf, weil sie schließlich in den Schatten gestellt wird, während die Umgebung in der Sonne bleiben darf.

Und das hat heute Morgen geklappt. Auch wenn es eine zähe Angelegenheit war mit dem extrem dunstigen Himmel. Aber es passt. Deshalb hier das Foto:



Irland – Teil 3

Montag, Juni 2nd, 2025

Aller guten Dinge sind drei! Wobei es gibt wohl noch einen vierten Teil morgen. Dieses Mal ist es wirklich ein ziemlich bunter Mischmasch.

Vögel aus der Ferne zum Beispiel. Solche Klippen sind schon faszinierend. Was da alles lebt ist interessant. Das Highlight aus nicht-fotografischer Sicht waren eindeutig die Puffins aka Papageientaucher. Die waren zwar sauweit weg, aber trotzdem einfach nett anzusehen.

Etwas überraschend waren die Tauben, die an den Felsen waren. Bis vor diesem Blogbeitrag dachte ich, dass sich da zwei Straßentauben hin verirrt haben. Dabei waren das wohl einfach Felsentauben. Die Ursprungsform der Straßen-/Stadttauben. Interessant. Und ansonsten waren die ganzen Klippen einfach voller Leben. In der Vertikalen und in der Horizontalen:





Jetzt zu Dingen, von denen es zu wenig oder “zu viel” gab. Ok, Robben (oder Seehunde?) gab es nicht zu viele. Auch nicht zu wenige. An sich genau die richtige Anzahl. Eigentlich ging’s an dem Tag, an dem das Robbenfoto (oder Seehundfoto?) entstanden ist allerdings eher um Wale oder Delfine. Von denen gab es eindeutig zu wenige. Lag teilweise auch einfach an Wind und Wellengang. Da sieht man halt nicht viel von Land aus.

Orchideen dagegen gab’s eindeutig nicht zu wenige. Die waren teilweise einfach überall. Zum Glück hatte ich mein Orchideenobjektiv nicht dabei, sonst wäre ich vielleicht sogar noch in Versuchung gekommen das beste Licht des Tages nicht für Limikolen, sondern für Orchideen zu verwenden. Die in der Felswand stehende, habe ich dann trotzdem fotografiert. Da war “kein” Licht genau richtig und das 135mm f2.0 hat auch nicht gefehlt. Ging auch mit dem 24-105mm als Fokus-Stacking aus der Hand.





Und apropos Orchideen. Das Gebiet auf dem folgenden Foto ist auch so ein Orchideenparadies. Naja, für irische Verhältnisse zumindest. Ich würde jetzt vielleicht nicht unbedingt auf die Idee kommen nach Irland zu reisen um Orchideen zu sehen, aber ganz schlecht ist es dort halt auch nicht. Der Burren ist schon spannend was das betrifft. Spannender ist aber an sich die gesamte Landschaft dort. So anders.



Und um den Abschluss für heute zu finden jetzt noch etwas Meer. Ist einfach immer wieder nett. So viel Wasser am Stück. Oder auch nicht ganz so viel Wasser, aber dafür mit netten Klippen und vor allem Nebel. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowas nicht jeden Tag sehen kann, aber wahrscheinlich würde ich es auch bei täglicher Ansicht jedes Mal wieder aufs neue spannend finden.





Strukturen, Texturen und solche Dinge

Sonntag, Juni 1st, 2025

Und weiter geht’s. Ziemlich leblos der zweite Beitrag aus Irland. Wobei Pflanzen sind dabei, die leben ja auch. Die Krabbe dagegen lebte eindeutig nicht mehr, war dafür aber ziemlich gut erhalten. Bis vor kurzem hatte ich ja die Theorie, dass es die nie lebendig zu sehen gibt. Wurde aber dann eines besseren belehrt.

Ansonsten ist es ein ziemlicher Mix aus irgendwelchen Impressionen, die alle eins gemein haben: Sie sind – zumindest in der Theorie – überall scharf. Gerade am Meer/Strand findet man da ja immer was, was es wert ist fotografiert zu werden. Anderswo auch manchmal.

Also, hier die Fotoüberdosis. Achja, manchmal habe ich es mit der Sättigung vielleicht etwas gut gemeint. Aber passt einfach um hervorzuheben, was er hervorzuheben war. ;)















Es ist schon interessant. In fremden Gefilden habe ich scheinbar weniger Probleme mich neuen oder anderen Dingen zu widmen als hier bei mir zu Hause. Ich sollte das mal probieren hier. Details finden sich ja auch hier genug. Ich schaue bloß nie danach. Eigentlich schade.

Selbe Orchideen, aber Abend statt Morgen

Donnerstag, Mai 15th, 2025

Nachdem mir das letztens am Morgen doch etwas zu schnell ging mit dem Sonnenlicht, habe ich was ganz mutiges gemacht: Ich bin bei Sonnenuntergang fotografieren gewesen!

Ich hatte ja schlimmste Befürchtungen: Wärme, Stechmücken, Zecken, Menschen, Lärm! Die Realität war dann aber genau das Gegenteil, bis auf die Zecken, die gab es wirklich. Aber ansonsten? Angenehm mild mit leichtem Wind und mehr oder weniger nur Stille. Das Rauschen des Winds hat sogar das bisschen hörbaren Straßenlärm übertönt. Richtig angenehm mit der tiefstehenden Sonne und dem noch frischen Laub im lichten Wald.

Fotografisch habe ich dann die gesamte Zeit den drei Grünlichen Waldhyazinthen von vorgestern Morgen gewidmet. Es ist doch einfach schön, wenn man ewig lange nichts tut, außer zu probieren irgendwie ein Motiv nett im passenden Licht zu fotografieren. Und gerade mit dem Wind und dem sich ändernden Sonnenstand gab es immer wieder andere Lichtsituationen.

Das hier ist für mich daraus geworden. Übrigens ein Panorama aus mehreren Aufnahmen mit 135mm und Blende 2:



Mit der richtig tiefstehenden Sonne hat sich dann leider nichts machen lassen, dafür hat es einfach zu viele Hügel und Wald in der Gegend. So eine halbe Stunde vor dem eigentlich Sonnenuntergang ist die Sonne hinter den Bäumen verschwunden. War aber auch okay für mich.

Noch ein Nachtrag:

Die beiden Fotos sind dann noch nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist entstanden. Das Licht war deshalb ja nicht unbedingt schlecht. Halt nicht mehr so “bunt”. Wäre jedenfalls schade die beiden Varianten nicht noch zu zeigen:





Grünliche Waldhyazinthen und ein Purpur-Knabenkraut

Dienstag, Mai 13th, 2025

Die Waldhyazinthen gefallen mir jedes Jahr besser. Ich weiß gar nicht so genau, wieso ich die in der Vergangenheit so oft verschmäht habe. Kostverächter halt. Klar, so ein stattliches Purpur-Knabenkraut sieht nach “mehr” aus, aber diese edlen weißen und doch recht grazilen Blüten der Waldhyazinthen sind schon auch recht hübsch.

Heute Morgen war ich beim ersten Licht an der richtigen Stelle und konnte ein paar Fotos machen. Aber – ich hab’s im letzten Video ja erwähnt – das Licht ist echt verdammt schnell. Speziell auch dort. Die Sonne scheint nicht direkt bei Sonnenaufgang an die Stelle, sondern erst kurz danach, wenn sie über den Wald schaut. Dann gibt’s eine Lichtexplosion. Hübsch anzusehen, schwierig zu verwenden.

Hier drei Eindrücke des Morgens von vor und bei bzw. eher kurz nach Sonnenaufgang:







Video(nicht)mittwoch: Maiglöckchen und Orchideen

Sonntag, Mai 11th, 2025

Jetzt ist es schon fast sieben Wochen her, dass es das letzte “richtige” Video (und da war’s ein “Depressives Buschwindröschen“) von mir zu sehen gab. Das ändert sich heute. Sonntag wird zwar nicht der neue Mittwoch und es wird auch (noch) nicht wieder jede Woche ein Video geben. Aber der Anfang ist gemacht! Draußen war ich ja sowieso genug. Da muss ich mich übrigens auch mal beim Wetter bedanken, das wohl irgendwie Mitleid mit mir hat(te) und sich doch etwas Mühe gab und weiterhin gibt den ein oder anderen hübschen Sonnenaufgang zu produzieren (ich meckere jetzt ganz bewusst nicht über den fehlenden Regen, kann ich sowieso nicht beeinflussen ;) ).

Keine Sonne gab’s zum Glück im ersten Teil des Videos. Da war ich einfach gemütlich im Wald unterwegs und habe an einem ziemlich bewölkten Morgen nochmal die letzten blühenden Maiglöckchen besucht. Schon wieder, ich weiß. Aber wenn’s halt so Spaß macht.



Also falls ihr wissen wollt, wie die entstanden sind, dann einfach das Video anschauen. Wobei, so wirklich nicht wissen tut das hier von den Blogleserinnen und -lesern sicher sowieso niemand. Zum Glück geht’s im Video nicht nur darum. Viel Spaß!

Naturfotografie: Von MAIGLÖCKCHEN, ORCHIDEEN und WALD | Was man halt im FRÜHLING so fotografiert!

Und ja, es geht eindeutig nicht nur darum. Orchideen dürfen nämlich auch nicht fehlen. Es ist Mai und ein Mai ohne Orchideen ist wie ein Herbst ohne Nebel oder ein Winter ohne Schnee.

Ich hatte mir allerdings vorgenommen dieses Mal die hübschen Pflanzen etwas “anders” zu fotografieren. Vielleicht passender: Nicht alle Fotos wie immer. Hat sogar geklappt, irgendwie. Sehen etwas abwechslungsreicher aus die Bilder. Wobei das erstmal hauptsächlich am Licht lag und nicht daran, dass ich irgendwas anders gemacht hätte. Also wie immer: 135mm Brennweite, Offenblende. Wenn nötig den 1,4x Telekonverter um etwas mehr Brennweite zu bekommen. Insgesamt aber hübsch. Vor allem mit dem allerersten Licht:







Und dann hat sich tatsächlich noch die Gelegenheit für ein “komplett” anderes Orchideenfoto ergeben. Und ich hatte nicht nur das Glück, dass ich mal ein Foto mit 15mm f2.4 von einer Orchidee (übrigens dieselbe wie die hier – was der Unterschied zwischen 135mm f2.0 und 15mm f2.4 doch ausmacht) machen konnte, sondern das auch das Licht perfekt mitgespielt hat! So ein von “innen” beleuchteter Blütenstand sieht einfach gut aus, vor allem wenn die Blütenfarbe so gut dazu passt. Könnte sich zu einem meiner Lieblingsfotos des Jahres entwickeln, aus aktueller Sicht.



Jetzt bin ich gespannt was in Sachen Orchideen noch so passiert. Ich habe zwar etwas Müdigkeit gespürt was das Thema betrifft, aber gerade das letzte Foto hat mich doch wieder aufgeweckt. Kommende Woche wird ja wieder schön sonnig. Mal schauen.

Waldboden…

Freitag, Mai 2nd, 2025

Dieses Mal habe ich die Maiglöckchen wirklich links liegen lassen. Naja fast, auf einem der Fotos sind welche drauf, aber das ist eher Zufall. Wobei, nicht ganz, aber fast.

Ich habe auf den Sonnenaufgang gewartet. Umsonst. Er kam zwar, aber fotografisch. Naja. Mantel des Schweigens. Habe ich dann lieber dem Waldboden gewidmet. Das geht auch so ziemlich “ohne” Licht. Und irgendwie macht es immer wieder Spaß nach interessanten Strukturen zu suchen.

Hier drei Eindrücke:







Orchideenmorgen

Donnerstag, Mai 1st, 2025

Sie werden immer so schnell erwachsen. Letztens hing sie noch ein bisschen rum und heute steht sie wie eine eins und blüht so richtig schön.

Man könnte irgendwie meinen, dass es zu wenig Auswahl an blühenden Orchideen gibt, die sich fotografieren lassen. Und ja, es ist tatsächlich ein bisschen so. Aber ich mag es halt auch einfach dieselben Dinge immer wieder zu fotografieren, wie überraschend. Scheint dabei wohl total egal zu sein ob es um Wälder oder Pflanzen geht…

An sich wollte ich heute Morgen ganz früh ein recht düsteres Foto machen. Das macht aber auch nur dann Spaß, wenn es nicht gar so windig ist wie heute Morgen dort oben in der Kalkeifel. Dafür war’s dann auch direkt schön warm. Zu warm, wenn es nach mir geht.

Nun denn, dass mit dem dunklen Foto hat also nicht funktioniert. Ganz umsonst um 3:30 aufgestanden. Musste dann halt die Helligkeit herhalten. Das hat funktioniert. Nur den Sonnenaufgang, den konnte ich dieses Mal irgendwie nicht sinnvoll nutzen. Bisschen ärgerlich, aber gibt schlimmeres. Und manchmal findet man halt einfach (noch) nichts. Wird schon noch.

Hier ein paar Impressionen von heute Morgen:









Jetzt könnte dann diese “Ich gehe jeden Morgen zum Sonnenaufgang fotografieren”-Serie tatsächlich enden. Mal sehen ob es morgen nochmal was zu sehen gibt. Aber ab Samstag sollte es mit den frisch-fröhlichen Frühlingsfreuden in Sachen Wetter ja erstmal vorbei sein. Finde ich aber auch okay, der Sommer kommt eh früh genug…