TAG: ‘KALKEIFEL’

Küchenschelle mit Sonne

Montag, März 21st, 2022

Jetzt habe ich mich doch an die Bearbeitung eines der Fotos mit Küchenschelle + untergehender Sonne gemacht. Eigentlich passt es ja irgendwie was Bildaufbau etc. betrifft. Aber keine Ahnung, mir bleibt der Schnitt am Horizont irgendwie zu heftig, das Foto wirkt dadurch zweigeteilt. Nett anzusehen ist es aber glaub ich trotzdem?



Und irgendwie krass wie gut der Kontrastumfang der Kameras heutzutage ist. Ich glaube früher hätte ich dafür drei Aufnahmen gebraucht… ;)

Küchenschellenvariationen

Samstag, März 19th, 2022

Wow, es ist inzwischen echt fast genau ein Jahrzehnt zwölf Jahre her, dass ich das letzte Mal “richtig” Küchenschellen fotografiert habe. Damals noch in bzw. bei Wien in den Hundsheimer Bergen (Klick mich an!) kurz vor dem Umzug nach Marburg.

In einer Marburger Zeit habe ich es irgendwie nie wirklich probiert… Wobei das hier (Klick mich an!) an sich sicher Potential gehabt hätte bei richtigem Licht. Richtiges Licht hätte es an der Stelle aber glaub ich gar nicht geben können. Und auch wenn es in Nordhessen schon viele Stellen mit Küchenschellen gab, irgendwie waren sie mir dann nie wichtig genug und gedanklich war ich sowieso schon immer bei der Orchideenfotografie Mitte/Ende März…

Und jetzt, eben fast auf den Tag genau zehn zwölf Jahre später, habe ich was gemacht, was ich ja an sich fast nie bis überhaupt nie mache, vielleicht aber wieder öfter machen sollte: Abends fotografieren! Und dann eben auch noch Küchenschellen.

Hat schon einen Vorteil abends zu fotografieren: Man kann sich eher darauf einstellen was das Licht bei Tiefststand der Sonne machen wird. Da kann man auch einfach mal auf gut Glück losziehen, hoffen ein sinnvolles Motiv zu finden und dann einfach aufs Licht warten. Vor Sonnenaufgang ist die Motivsuche halt immer etwas dunkel… ;)

Nun denn, hier drei Fotos derselben Pflanze. Küchenschellenvariationen eben. Es war mir eine Freude:







Ich habe auch Fotos mit untergehender Sonne im Bild. Bin aber absolut nicht zufrieden damit. Irgendwie war der Kontrast zwischen Himmel und Horizont einfach zu groß. Vielleicht muss ich irgendwann dieser Tage nochmal rumküchenschellen… Eigentlich würde ich ja gerne mal wieder ein Foto wie dieses hier (Klick mich an!) machen, inzwischen 15 Jahre alt. Damals noch mit meiner guten alten (noch immer funktionstüchtigen) Sigma SD9 gemacht.

Und dabei fällt mir was auf: Ist es nicht irgendwie ein Zeichen von Stillstand, wenn die Fotos, die man vor 15 Jahren gemacht hat, an sich fast so aussehen, wie die, die man aktuell macht? Sollte ich mal drüber nachdenken… ;)

Auf der Suche nach den ersten Küchenschellen…

Mittwoch, März 9th, 2022

Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen, dass ich letztes Mal auf meiner Suche nach den ersten Küchenschellen in der Kalkeifel nicht fündig geworden bin. Ich musste einfach einen weiteren Versuch starten. Ok, ich musste nicht, aber das Wetter ist einfach zu gut. War zu verlockend. ;)

Und ich wurde fündig. Die allermeisten sind zwar noch ganz ganz klein. Zumindest eine ziemlich kleine, die gerade ihre Blüte geöffnet hat, habe ich dann doch gefunden. Etwas suboptimal zu fotografieren war sie aber, weil:

– die Sonne doch schon recht hoch am Himmel stand und ich in dem Fall keine Möglichkeit hatte, das als Feature zu nutzen
– die Pflanze so winzig war, dass ich keine Möglichkeit hatte sinnvoll mit dem 135mm f2 zu fotografieren…
– mein 24-105mm f4 zwar ziemlich coole Nahaufnahmen ermöglicht, Blende 4 aber halt… naja… Blende 4 ist. ;)

Trotzdem war’s ganz nett und die Pflanzen werden ja größer mit der Zeit. Also da ist noch was drin, auch bei Sonnenaufgang in absehbarer Zeit.

Genug geschrieben, hier zwei Fotos. Einmal “Landschaft”, einmal Küchenschelle:





High-Noon-Schneeglöckchen

Donnerstag, März 3rd, 2022

Sowas mache ich ja an sich nicht. Und manchmal frage ich mich, wieso eigentlich nicht? Im knalligsten Sonnenlicht fotografieren gehört einfach nicht zu den Dingen, die ich fotografisch spannend finde. Vielleicht weil es später im Jahr dann oft viel zu warm ist? Das war heute eindeutig nicht er Fall. Im Gegenteil, es war so richtig schön angenehm. Kaum Wind, nicht zu kalt, nicht zu warm. Vor allem aber gab es tiefblauen Himmel. Perfekten Polfilterhimmel.

Eigentlich wollte ich ja nur mal schauen ob ich schon die ersten Küchenschellen finden kann (konnte ich nicht) und wollte gleichzeitig mal sehen wie’s den Orchideen so geht (es geht ihnen gut). Dann bin ich allerdings immer wieder über Schneeglöckchen gestolpert…

Irgendwann dachte ich mir dann so: Ne, da kannst du jetzt nicht nach Hause fahren ohne ein einziges Schneeglöckchenfoto gemacht zu haben. Und weil eben der Himmel so knallig blau war, musste er dann auch mit aufs Bild.

Damit er auf dem Foto auch schön tiefblau rüberkommt, war’s dann nicht ganz unwichtig in die richtige Richtung (so 90° zur Sonne) fotografieren zu können, damit der Polfilter seine Wirkung voll ausspielen kann. Dazu: Bloß nicht die Pflanze abschatten! Weil dann belichtet man natürlich automatisch heller, damit die Pflanze auch hell genug rüberkommt. Blöderweise wird dabei ja auch der Rest das Fotos heller. Was ich an sich fast immer mag, vor allem bei den Orchideen, wäre heute einfach nur stimmungstötend gewesen…

Naja, hier das Foto… Knalligster Sonnenschein mit tiefblauem Himmel und vielen Schneeglöckchen:



Sieht schon auch interessant aus. Ob ich ein Fan von solchen Fotos werde? Weiß nicht… ;)

Videomittwoch: Mal wieder Orchideen…

Mittwoch, Juni 16th, 2021

Das ist mir auch noch nie passiert, da waren doch glatt bevor ich das Video fertig hatte alle Akkus der Kamera (mit der ich die Videos aufnehme) leer. Nicht, weil ich besonders viele Aufnahmen gemacht hätte, sondern weil meine beiden Ersatzakkus leer waren. Ups.

Dementsprechend ist das Video dieses Mal gegen Ende ein bisschen anders als sonst… It’s not a bug, it’s a feature! Und zum ersten Mal habe ich “sinnvolle” Dinge mit der Panasonic S1 gefilmt. Schon cool was die alles kann. Mag ich.

Jedenfalls war ich an sich auf der Suche nach Roten Waldvöglein… Gefunden habe ich aber vor allem viele andere Dinge.

Hier das Video. Viel Spaß!

Naturfotografie: Orchideen, Gelaber und FOTOGRAFIEREN

Und hier ein paar Fotos. Dieses Mal sogar mit einem, das im Video auf die Art nicht zu sehen ist:









Nochmal Orchideen…

Sonntag, Juni 13th, 2021

So ganz zufrieden war ich mit dem Foto der Bienen-Ragwurz vom Freitag ja doch nicht.

Es hat irgendwie einfach irgendwas nicht so ganz gepasst. Zu viele unscharfe gelbe Blüten unten im unscharfen Vordergrund (Bildaufbaukiller!)? Das Gefühl, dass ich ein paar (dutzend) Minuten zu spät an der Stelle gewesen bin? Vielleicht doch einfach nicht der richtige Bildaussschnitt? Naja, vor allem das Licht…

Und deshalb bin ich heute Morgen wieder dort gewesen. Viel zu früh. Wecker wieder 03:50, weil man will ja nichts verpassen! Das die Sonnenaufgangssonne die Stelle mit der Bienen-Ragwurz nicht direkt erreicht, war mir klar. Deshalb habe ich den Anfang an einer anderen Stelle verbracht. Immer den Blick gen Himmel gerichtet. Weil dort hat sich für meinen Geschmack eindeutig viel zu viel getan!

Also das sah ja alles echt schön aus. Hätte ich eine weitwinkelgeeignete Landschaft gehabt, am besten mit etwas wabernden Morgennebel über Wiese oder See, das wäre super gewesen. Aber ich wollte ja eine tiefstehende Sonne, die es schafft Licht in die Landschaft, also auf den Hintergrund der Bienen-Ragwurz, zu werfen. Und dieses viele Gewölks, das sich da immer wieder gebildet hat, war eindeutig nicht vielversprechend.

Immerhin waren die Wolken sehr dünn. Anfangs eindeutig ein Vorteil, die Sonne war nicht ganz so knallig als sie hoch genug stand um einen Hintergrund für diese Grünliche Waldhyazinthe zu bilden:



Kurz danach hab ich dann die Bienen-Ragwurz besucht. Der Anfang war nicht so vielversprechend. Nicht nur des schon erwähnten Gewölks wegen.

Da stand doch einfach so ein Busch vor der Sonne, als sie noch richtig tief stand. Wie nervig! Aber gut zu wissen. Deshalb habe ich mir dann anderen Bienen-Ragwurzen gesucht für den Anfang… Gegenlicht, so ein bisschen:



Und dann war das immer wieder so ein Glücksspiel mit den Wolken. Aber sie haben sich dann doch noch erbarmt. Gerade als die Sonne dann noch tief genug stand um alles zu beleuchten, was ich im Licht haben wollte, waren die Wolken so nett und haben sich für eine kurz Weile verzogen.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das Foto ist jetzt ziemlich das, was ich mir erhofft habe an der Stelle. Zumindest im Bereich dessen, was möglich ist. Bisschen wärmere (was die Farbtemperatur betrifft) Sonne wäre natürlich auch spannend. Aber das wird zumindest mit dieser Ragwurz nichts. Egal! Hier das Foto:



Und jetzt, mal sehen wie es weitergeht…

Ein ganz normaler Orchideentag…

Freitag, Juni 11th, 2021

Hachja… Das war ein Tag, an den ich mich noch lange erinnern werden!

Der Wecker klingelte um 3:50. An sich komisch, normalerweise klingelt er nicht, weil meine innere Uhr genauer funktioniert als ein Schweizer Uhrwerk. Heute Morgen hat es versagt! Der Wecker hat seinen Job gemacht und mich geweckt. Und ich habe so tief geschlafen, dass ich es anfangs nicht mal geschafft habe ihn auszuschalten (dieses Touchscreenschieben hat wohl schon einen guten Grund). Aber gut zu wissen, dass es den Tiefschlaf noch gibt. Im Alter wird das ja nicht unbedingt besser.

Ja… Und dann bin ich halt um kurz nach vier Uhr losgefahren und ich endete genau dort, wo ich schon länger mal wieder enden wollte: Bei Freunden, bei Orchideen!

Allerdings war ich recht planlos unterwegs. War schon eine ganze Weile nicht mehr dort. An sich dachte ich mir ja so, dass ich Weiße Waldvöglein fotografieren will werde. Aber die haben ein oder eher zwei Probleme: Erstens sind sie jetzt farblich nicht sonderlich spannend und zweitens sind ihre Blüten an sich mehr oder weniger dauernd geschlossen. Da lobe ich mir doch die Roten Waldvöglein, die sind wenigstens rot und manchmal sind sogar ihre Blüten offen…

Deshalb, und das ist jetzt an sich auch nicht die perfekte Lösung für das Problem gewesen, habe ich dann einfach erstmal die Grünliche Waldhyanzinthe fotografiert. Immerhin sind ihre Blüten, wie der Name vielleicht andeutet, nicht grün. Weil das wäre eindeutig noch suboptimaler gewesen. Sie sind weiß. So ist das halt bei den Blumen manchmal…

Also dann habe ich halt die Grünliche Waldhynazinthe im ersten Licht der Sonne fotografiert. Dieser Moment, ganz am Anfang des “Tages”, der hat einfach was. Das Licht, das hat einfach was. Das gibt es nicht so oft.





Na und irgendwann war das Licht im lichten Buchenwald dann doch zu hart. Ich habe aufgegeben. Wobei das hört sich eher negativ an. An sich habe ich fast noch den richtigen Zeitpunkt zum Absprung erwischt und bin weitergezogen.

Die Sonne stand ja schnon noch tief. Aber halt nicht mehr tief genug um im Wald nicht schon zu hart zu sein. Das ist schon auch immer wieder aufs Neue faszinierend wie schnell die Zeit zwischen “Oh! Genial!” und “Igitt, was mach ich hier? Ich schwitze, wieso ist es im Sommer morgens schon so warm?” vergeht.

Ja, und eben deshalb bin ich weitergezogen. Bisschen Wiese im Sonnenaufgangslicht und dann doch noch ein Weißes Waldvögelein.

Faszinierend übrigens auch wie lange die Blüte des Purpur-Knabenkraut dieses Jahr geht. An Stellen, wo sie nicht viel Sonne abbekommen, stehen sie in Vollblüte. Ziemlich cool!





Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre…

Wenn man halt schon mal da ist, dann nimmt man auch einfach jeden kleinen Trampelpfad und schaut, was es so alles gibt. Dann bin ich auch noch über Mücken-Händelwurz gestolpert.

Ich mag die ja total. Die Blüten sind im Detail auch total schön. Sie haben aber einfach den Nachteil, dass sie zu spät im Jahr blühen und deshalb fotografisch oft eher so ein ganz kleines bisschen untergehen. In einer viel zu hohen Wiese! Und so blieb auch mir dann heute nichts anderes übrig als einfach mal nur den Blütenstand zu fotografieren.



Das Highlight des Morgens kam dann zum Schluss.

Ich dachte mir ja schon die ganze Zeit so, weil halt nachgelesen, dass dort auch die Bienen-Ragwurz wächst. Aus der Lobau hatte ich aber eher andere Standorte in Erinnerung und fragte mich die ganze Zeit so, wo soll die dort wachsen? Tja… Sie kann. Ziemlich verbreitet sogar. Der feuchten Vorgeschichte sei gedankt!







Tja. Und das war er, mein Orchideentag heute. War mir eine Freude. Ich denke, ich muss vielleicht nochmal hin. Die Bienen-Ragwurz, vielleicht probiere ich es nochmal. Bin aber nicht sicher. Angeblich wächst dort ja auch das schon erwähnte Rote Waldvöglein. Das würde ich auch noch mitnehmen…

Orchideen und Schmetterlinge

Samstag, Mai 29th, 2021

Ist das jetzt schon Clickbait? Orchideen sind’s ja zumindest zwei verschiedene Arten. Aber der Schmetterling, der müsste eigentlich auf beiden Fotos der Gleiche (nicht derselbe) sein. Aber zum Anfang…

Als ich heute Morgen um 3:45 aufgestanden bin, wusste ich noch nicht was machen: Orchideen fotografieren oder doch eher den vermutlichen Nebel in der Wahner Heide? Lag vielleicht daran, dass es erst 3:45 Uhr war. Andererseits, normalerweise weiß ich abends schon was ich morgens dann machen will… An sich stellt sich die Frage ja auch überhaupt nicht? Orchideen natürlich? Oder doch nicht? Gab ja sicher auch Nebel in der Heide… Dachte mir dann aber so: Die Orchideensaison ist voll im Gange. Eigentlich gibt es keinen sinnvollen Grund nicht einfach nach den Orchideen zu schauen. Außer, naja, es gibt halt auch Nebel… Und Birken. Aber die Orchideen… Das nur als kleiner Ausschnitt meiner Gedankengänge an jedem Morgen lange vor Sonnenaufgang wenn ich an sich fotografieren will… ;)

Ich habe mich dann für die Orchideen entschieden.

Ein Nachteil, den die ziemlich verspätete Orchideensaison dieses Jahr hat ist, dass die ganze Vegetation um die Orchideen rum irgendwie deutlich höher ist als “normalerweise”. Ist nur eine Beobachtung, aber gefühlt scheint “Gras” deutlich schneller zu wachsen bei kühleren Temperaturen als die Orchideen (Purpur-Knabenkräuter in dem Fall). Dementsprechend geht dieses Jahr viel nicht, was (vermutlich) gegangen wäre, wenn die Orchideen schon zwei Wochen früher geblüht hätten. Macht aber ja nichts. Nicht jede Orchidee steht in einer der inzwischen hohen Wiesen und so manch hohe Wiese kann man auch zum Vorteil nutzen. Oder halt auch einfach gar nicht. Man muss ja nicht alles fotografieren.

Genug geschrieben, hier die Orchideenfotos. Ein freistehendes Purpur-Knabenkraut direkt bei Sonnenaufgang, eins in einer der schon erwähnten recht hohen Wiesen und dann, als Bonus, noch ein Ohnhorn zu fortgeschrittener Stunde (und halt auch in einer eher hohen Wiese):







Zwischen Purpur-Knabenkraut und Ohnhorn bin ich am Wegrand noch über ein paar Schmetterlinge gestolpert. Bläulinge. Himmelblaue Bläulinge? Wer kennt sich mit Schmetterlingen aus? ;)

Nachtrag 6. Juni 2021:
Es ist ein Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis). Vielen Dank allen, die beim Bestimmen mitgemacht haben. Spannende Sache, diese Bläulinge. :)





War jedenfalls ein netter Morgen. Und ich bin gespannt was ich morgen früh um 3:45 Uhr so denke… Ausschlafen? Hmm…

Nochmal das Purpur-Knabenkraut

Mittwoch, Mai 19th, 2021

Geht doch (fast). Kurz, aber doch gab’s heute Morgen tatsächlich mal tiefstehende Sonne UND Orchideen. Wieder das Purpur-Knabenkraut. Lange hat’s allerdings nicht gedauert bis sich wieder so eine blöde Wolkenbank vor die Sonne geschoben hat.

Immerhin hat’s für ein paar Fotos gereicht. Eins davon finde ich (aktuell) ganz gut gelungen. Beleuchtete Orchidee vor dunklem Baumstamm und ein paar Lichtflecken dazu… Bloß blöd, dass ich da jetzt glatt das 3:2 Format verwenden musste um nicht zu viel helle Umgebung des Baumstamms mit drauf zu haben. Aber naja, geht schon. ;)





Ist schon interessant, was die kalte Witterung mit den Orchideen macht. Nicht viel nämlich. Hätte ja gedacht, dass ein paar von den Purpur-Knabenkräuter inzwischen finaler aussehen. Sind aber doch alle noch ziemlich fit. Immerhin da bringt das ranzige Wetter was.

Eigentlich kein schöner Morgen!

Freitag, Mai 14th, 2021

Keine Ahnung was mich da heute Morgen geritten hat. Vielleicht die Wetteraussichten für die kommenden Tage? Sah so aus, als ob es heute nochmal ganz ok sein könnte und danach halt… naja… grindig wird.

Der Blick auf Satellitenbild nachts (also um 4 Uhr morgens) sagte aber an sich schon, dass das jetzt nicht unbedingt der Sonnenaufgang aller Sonnenaufgänge werden wird. Einfach zu viele Wolken in Richtung Sonnenaufgang. Aber wenn man halt schon mal wach ist und die Orchideen gerade blühen…

Ich bin dann halt doch gefahren. Und während der Fahrt fragte ich mich dann immmer mehr: Wozu eigentlich? ;)

Vor Ort war’s dann leider auch echt so, dass es einfach nur heller wurde. Keine Sonne und erst recht keine bunten Wolken, die wenigstens auf irgendeine Art und Weise einen Hintergrund für die Orchideen hätten bilden können. Und dann meinerseits halt wieder der Blick aufs Satellitenbild: Das wird noch! Irgendwann kommt sie noch, die Sonne! Nach 1 1/2 Stunden warten, war sie dann kurz da. Und dann kamen schon wieder so blöde Cirren. Ich hasse Cirren!

Naja, ein Foto ist trotzdem ganz gelungen. Aber so prinzipiell hätte ich echt nichts dagegen, wenn es auch diesen Frühling auch einfach mal eine richtige Hochdrucklage geben würde. Normal ist das aktuell ja nicht… Aber was ist schon normal?

Hier das Foto:



Und ich finde es ja spannend. Bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich 135mm Brennweite für solche Fotos wirklich gut perfekt finde. Mit MFT war die “Brennweite” (entsprechend 270mm KB) irgendwie fast besser? Vermutlich Gewohnheit. Jedenfalls, manchmal wäre etwas mehr wohl besser. Vielleicht ein 70-200mm f2.8 Zoom? Oh weia…