TAG: ‘LANDSCHAFT’

Noch ein paar Landschaftsszenen

Samstag, September 27th, 2025

Vielleicht kommen demnächst auch noch ein paar Vögel, aber heute gibt’s erstmal noch ein bisschen was landschaftliches vom Meer. Wäre schade, die Fotos nicht auch noch zu zeigen. Und abwechslungsreicher als dauernd dieselben Waldfotos – die hoffentlich bald wieder kommen – ist es bestimmt. ;)

Den Anfang machen die helleren Fotos. Von minimalistisch bis nicht mehr ganz so minimalistisch. Die Farbverläufe haben einfach was:







Und dann etwas dunkler. Teilweise etwas kontrastreich und an sich so gar nicht meine Art Fotografie. Aber man weiß ja nie wo man fotografisch noch hinkommt:





Das letzte Foto ist eher dokumentarisch gemeint und ich werde vermutlich nie zum Milchstraßenfotografen, aber es ist schon spannend wie dunkel es theoretisch noch sein kann. Und dabei war das dort vermutlich nicht mal richtig dunkel. Schade, dass man das nicht öfter sehen kann.



Ein riesiger Haufen Impressionen von der Nordsee

Freitag, September 26th, 2025

Die letzten Tage habe ich an der Nordsee verbracht. So autofreie Inseln sind eine echte Wohltat! So stressfrei, so ruhig. Und weil man dann einfach alles mit dem Fahrrad macht, stört es auch nicht kein Auto zu haben. Im Gegenteil, das sorgt einfach dafür, dass vieles nicht von ganz so vielen Leuten gemacht wird, weil man muss ja das Fahrrad verwenden. Okay, man könnte ein E-Bike leihen, aber das fährt halt auch nicht ganz von alleine. ;)

Jedenfalls: Es war echt gut. Viel Glück mit dem Wetter. Etwas Glück mit dem Wind. Und sogar der ein oder andere Sprung in die Nordsee war drin. Wobei das bei 15°C Wasser- und Lufttemperatur jetzt nicht unbedingt zu langen Planschereien eingeladen hat. Aber Urlaub war’s im eigentlich Wortsinn glaube ich sowieso keiner. So allgemein. Für mich schon. Jeden Sonnenaufgang und jeden Sonnenuntergang zum Fotografieren zu nutzen, was könnte schöner sein? Außer vielleicht tagsüber dann noch Nebel zu haben?

An Abwechslung mangelt es dort auch nicht unbedingt. Ich könnte mir vorstellen ein oder gleich mehrere Jahre am Stück dort zu fotografieren und mir würde sicher nicht langweilig werden. Von Landschaft über Details bis hin zu Vögeln war für mich dieses Mal alles dabei. Und ich wette bei Nebel wäre auch der Wald gut gewesen.

Genug geschrieben, zu den Fotos. Mit Landschaft geht’s los. Direkt am Meer ist es immer wieder spannend was die Gezeiten so in Sachen Details für die Vordergrundgestaltung so richtig klassischer Superweitwinkelfotos erzeugen. Das kann doch gar nicht langweilig werden. Und wenn dazu dann noch der Himmel kommt, der dank der meist flotten Geschwindigkeit der Wolken immer das Potential hat spannend zu werden, kann’s an sich erst recht nicht mehr langweilig sein.

Hier ein paar Impressionen:









Das letzte Foto war ja schon ein Detail, soll’s also damit weitergehen. Auch hier gilt: Gezeiten. Und natürlich der Wind. Immer interessant. Weil ja schließlich nicht wirklich was im Weg ist, gibt’s dann auch noch richtig tiefstehenden Sonne im Überfluss und das kann dann schon recht interessant sein. Ich hatte eher das Problem, dass ich gar nicht wusste auf was ich mich konzentrieren soll. Auch ein Grund sowas öfters zu machen.







Und damit zu der einen Sache, die ich ja normalerweise gar nicht wirklich mache: Tiere fotografieren! An der Nordsee bieten sich da natürlich vor allem Vögel an. Limikolen! Aber bevor ich zu denen komme: Es gab auch einen jungen Seehund, eine bzw. viele Qualle(n) und eine Trottellumme, die dort eindeutig nicht hingehörte und vermutlich auch nicht überlebt hat, zu sehen. Ob das tote Exemplar, das ich fotografiert habe, dasselbe war, weiß ich nicht. Aber ganz fit wirkte sie nicht, also auch im lebendigen Zustand.











Und damit zum eigentlich entspannenden Teil des Trips: Wer den Blog hier aufmerksam verfolgt, wird wissen, dass ich eine Schwäche für Limikolen habe. Ich bin dabei nicht sonderlich wählerisch. Egal ob Alpenstrandläufer, Sanderling oder Sand- bzw. Flussregenpfeifer. Ich fotografiere sie alle gerne. Sind halt einfach die Ragwurzen unter den Vögeln. Dieses Mal waren es vor allem die Sanderlinge, die es mir angetan haben. Lag einfach daran, dass sie quasi immer anwesend waren.

Ein riesiger Haufen Fotos ist entstanden und auch dieses Mal war es prinzipiell schon alles machbar mit meiner guten alten Panasonic S1. Trotzdem hätte ich mir das ein oder andere Mal doch den Nachfolger gewünscht. Am besten gleich in Kombination mit dem Sigma 300-600mm f4. Andererseits wären dann vermutlich zu viele Fotos scharf geworden und es wären noch mehr geworden.

Besonders schön war es, einfach “vor” den Sanderlingen direkt am Spülsaum abzuwarten bis sie näherkamen. Sonderlich scheu sind die dann gar nicht, wenn man einfach mehr oder weniger still am Boden rumlungert. Teilweise haben sie die Nahgrenze meines Sigma 150-600mm deutlich unterschritten. War schon sehr nett. Und lustig sind sie ja auch zu beobachten.

Hier einige der Fotos, die dabei entstanden sind:



















Bisschen Video habe ich auch dazu gemacht, mal sehen wie ich das bis kommenden Mittwoch verwurschteln kann.

Wird wohl langsam Herbst…

Freitag, September 19th, 2025

Bevor ich nochmal ein paar Tage unterwegs bin, habe ich den heutigen Morgen noch kurz genutzt um mir ein bisschen röhrende Hirsche anzuhören und Nebel anzuschauen. Die Heideblüte ist großteils vorbei und bis es bunt wird, dauert es (zum Glück) noch ein paar Wochen. Aber mit Nebel war’s trotzdem ganz nett.

Für ein Foto hat es gereicht. Eher unspektakulär, aber das mag ich ja sowieso:



Video(nicht)mittwoch: Gämsen, Berge, Nebel und Wälder

Freitag, September 12th, 2025

Wie man unschwer bemerken konnte: Ich war abwesend. Liegt bei mir ja dieser Tage nicht unbedingt nur daran, dass ich wirklich physisch abwesend war, in dem Fall war das aber tatsächlich der Grund.

Spätsommer in Südfrankreich. An sich ja immer eine ganz blöde Idee, wenn man Orchideen mag. Mehr als komplett vertrocknete Stendelwurzen waren da jetzt nicht drin. Hat aber halt auch den Vorteil, dass man gar nicht erst in die Verlegenheit kommt, nicht zu wissen was man morgens machen soll. Die Frage ob Orchideen oder doch lieber irgendwas mit Landschaft/Tieren stellt sich gar nicht erst.

Anfang September ist es, zumindest bei mir, dort immer irgendwas mit Landschaft und Tieren. Und wie ich halt so bin, mache ich ja immer dasselbe. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich dort bin. Und auch dieses Mal war ich morgens extrem unkreativ und habe wieder das gemacht, was ich vor vier Jahren gemacht habe (und davor auch sehr oft ;) ): Meinen Lieblingsfleck am Nordhang des Mont Ventoux besucht und geschaut was passiert.

Hier das Video dazu:

Naturfotografie: GÄMSEN, BERGE, NEBEL und WÄLDER | Die gleiche Geschichte in anderer Landschaft

War schon ganz nett. Praktisch vor allem, dass es in der Woche knapp über 100mm Niederschlag gab. Das hat nämlich dafür gesorgt, dass es in Sachen Wetter fotografisch nicht komplett “langweilig” war. Morgennebel hat einfach was in den Bergen. Die Gämsen waren am Morgen mit der besten Kombination aus Licht und Nebel auch kooperativ und insgesamt war die Ausbeute für drei Sonnenaufgänge glaube ich absolut in Ordnung.

In Sachen Wald habe ich abends zweimal mein Glück probiert. Ist halt immer etwas schwieriger als so “einfache” Motive wie Bergketten oder Nebel im Tal. Wenn man da nicht weiß, wo man die richtigen Motive findet, rennt man recht schnell planlos durch die Landschaft.

Hier einige der Fotos:















Schauen was die Bäume machen…

Freitag, September 12th, 2025

Nach etwas Abwesenheit, musste ich die Tage dann direkt nachschauen, was meine neuen Lieblingsbäume mit dem sich wieder geänderten Sonnenstand so machen bzw. wie sich das Gebiet in Sachen Nebel verhält. Kurzversion: Läuft alles wie erhofft. Den Nebel gibt’s wohl sicher, der Sonnenstand wird immer besser. So weit alles wenig überraschend.

Und naja, wenig überraschend sind dann auch die Fotos. Wobei zumindest eines der Fotos ein neues Motiv zeigt. Ist ja auch was. Ich freue mich auf den Morgen mit Nebel, Sonne und Herbstfarben (den es vielleicht nie gibt).







Und später gibt’s dann das Video und die Fotos zum Grund, wieso ich hier etwas abwesend war die letzten Tage/Woche(n).

Videomittwoch: Ein Morgen in der Heide (Untertitel: Reinfall)

Mittwoch, August 27th, 2025

Hui, letzte Woche ein Video, dieses Woche ein Video! Da kommt ja wieder etwas mehr Routine und Regelmäßigkeit rein hier bei mir. Ist aber dann auch schon wieder vorbei. Dieses Mal allerdings freiwillig und nicht irgendwie so halb bis ganz zwangsweise.

Den bisher kältesten Morgen seit Frühling wollte ich nochmal für ein paar Nebelfotos mit blühender Heide nutzen. Was sollte schon schief gehen? Klare Nacht, kein Wind und mit gerade mal 3°C schon so richtig schön kalt. War dann doch etwas überrascht, als ich eine Stunde vor Sonnenaufgang nicht im Nebel stand und auch keiner mehr kommen wollte… ;)

Was daraus geworden ist, gibt’s im Video zu sehen:

Naturfotografie: Ein früher MORGEN in der blühenden HEIDE (und im WALD)

Und zwei der drei Fotos aus dem Video reichen zumindest für den Blog…





Das nächste Mal wenn ich dort bin, ist’s mit der Heideblüte dann wohl für dieses Jahr vorbei. Mit dem Nebel geht’s dann hoffentlich erst so richtig los…

Weiter schauen was das Licht so macht…

Mittwoch, August 27th, 2025

Heute Morgen habe ich mir wieder den Sonnenaufgang anschauen müssen. Ohne Nebel und ohne Heide, dafür mit den hübschen Bäumen. Weiter beobachten was das Licht so anstellt zu Zeiten, zu denen ich sonst nicht wirklich fotografiert habe bisher. Das ist schon einfach spannend.

Und ich denke, dass das schon spannend sein wird in der kommenden Zeit. Kann natürlich nicht die typisch edlen Nebelstimmungen im Wald ersetzen, aber Düsterheit in Fotos festzuhalten, ist auch eine Herausforderung, die man annehmen kann. Praktisch, dass es jetzt immer düsterer wird.

Hier ein Foto von heute Morgen. Die Verfärbung des Himmels spiegelt sich schon ganz nett wieder. Alternativ könnte man natürlich auch einfach den Weißabgleich ändern… ;)



Und wow, nachher kommt dann direkt noch das Mittwochsvideo. Da war’s auch erst düster…

Letztens früh am Morgen

Dienstag, August 26th, 2025

Noch ein (vermutlich) letztes Foto des ziemlich netten Ausflugs in die blühende Heide letztens am frühen Morgen.

Das ist so irgendwie das Motiv, bei dem ich durchaus gerne ein paar Sterne mehr drauf gehabt hätte. Bei genau der Stimmung. Und dann noch einen Hirsch, der ein paar Sekunden einfach still an der richtigen Stelle steht… ;)



Zweiter Teil

Freitag, August 22nd, 2025

Heute keine Sonne, keine Wärme. Habe sogar freiwillig tagsüber eine dünne Jacke angezogen um rauszugehen. Ganz ungewohnt. Mal sehen ob sich die Sonne heute noch zeigt. Spätestens ab Sonntag wird’s dann fotografisch aber wohl schon wieder interessant. Noch mehr blühende Heide? Mal sehen was der potentielle Nebel macht.

Heute gibt es auf jeden Fall noch etwas blühende Heide. Nachträge von gestern. Die Birken auf dem ersten Foto waren ganz praktisch um einen Großteil der schrecklichen Kondensstreifen auszublenden.









Ein Himmel aus der Hölle

Donnerstag, August 21st, 2025

Schon spannend aktuell. Die Witterung wirkt an sich ja absolut nicht mehr so, als ob sie noch fähig wäre, regelmäßig flache Nebelfelder liefern zu können. Den letzten Regen gab’s vor über zwei Wochen. Es ist eindeutig (zu) trocken. So trocken, dass ich mir teilweise schon wieder Sorgen um die Herbstfarben mache.

Aber trotzdem, für flachen Bodennebel reicht es noch immer. Zumindest dort, wo man flachen Bodennebel halt so erwarten kann. Gut so. Weil manche der Stellen sind halt doch einfach fotogen. Und ja: Oh nein! Schon wieder die Heide. Aber so ist es halt. ;)

Hier ein paar Impressionen von heute Morgen:







Die Trockenheit hat fotografisch allerdings auch Vorteile. Solche Stellen voller schöner Trockenheitsrisse. Ob die Birke das herbstlich verfärbte Blatt der Trockenheit wegen abgeworfen hat oder einfach keine Lust mehr darauf hatte, weiß ich nicht. Aber es hat sich ganz gut gemacht.



Und jetzt: Der nächste Nebel kommt bestimmt. Der nächste Regen hoffentlich auch?

PS.: Wieso die Überschrift des Blogbeitrags? Der Himmel war schrecklich! Alles voller Kondensstreifen. Die hat man aber zum Glück erst dann so richtig störend wahrgenommen, als die Sonne nicht mehr einigermaßen tief unter dem Horizont versteckt war…