TAG: ‘LANDSCHAFT’

Videomittwoch: Auf Nebelsuche im Siebengebirge

Mittwoch, September 30th, 2020

Dieses Mal hat’s mich endlich mal wieder ins Siebengebirge gezogen.

Es ist schon faszinierend wie wandelbar die Gegend ist: Bei “gutem” Wetter am Wochenende kommt man sich vor wie am Rummelplatz in Verbindung mit irgendeinem Sommerschlussverkauf und Freibier. Hat’s dagegen wirklich gutes Wetter, also Regen, Nebel und so, und es ist nicht gerade Wochenende und keine Ferienzeit, dann ist man sogar in den bekannteren Gegend wohl oft fast alleine unterwegs. Herrlich. Zum perfekten Ausflug haben an sich nur noch dichter(er) Nebel und ein passender Polfilter gefehlt…

Viel Spaß!

Naturfotografie: Auf NEBELSUCHE am Großen Ölberg im SIEBENGEBIRGE

Und hier die beiden (neuen) Fotos von heute Morgen. Das “erste” Foto aus dem Video ist bei diesem Ausflug entstanden: Klick! Mich! An!





Ein bisschen Baum…

Montag, September 28th, 2020

Ne, also ein richtig gutes Foto ist das glaub ich nicht, irgendwie gefällt es mir aber trotzdem. Vielleicht einfach weil der Baum so schön von Laub umrahmt ist und nirgendwo auch nur ein Hauch von Himmel durchschauen konnte (was aber einfach daran liegt, dass er in einem eher engen Tal lebt, der Baum). Der Hauptgrund dafür, dass das Foto hier zu sehen ist, ist aber vermutlich einfach der, dass es das erste Foto mit meiner “neuen” (gebrauchten) Kamera ist… ;)



Nun gehöre ich also doch auch zu den Leuten mit großem Sensor… Und irgendwie bin ich meiner Linie treu geblieben Außenseiter zu verwenden. Nach Sigma und Olympus (wobei ich MFT weiter behalten und verwenden werde, die Kompaktheit hat manchmal einfach verdammt große Vorteile) ist es jetzt eine Panasonic S1 geworden. Das Angebot war einfach zu gut. Fehlt nur noch ein passendes Tele zu meinem 24-105mm und dann geht damit erstmal alles wichtige. Außer Hochformatfotos im Format 4:3 ohne zu beschneiden. Aber gut, da muss ich durch…

Wald und Bäume…

Montag, September 14th, 2020

Zugegeben, ohne den “Druck” wieder ein Video für meinen Videomittwoch machen zu müssen wollen, wäre ich die Tage vermutlich gar nicht zu Sonnenaufgang draußen unterwegs. Für meinen Geschmack – und vermutlich nicht nur meinen – ist es einfach viel zu sommerlich aktuell! Nicht, dass ich jetzt speziell was gegen die Temperaturen hätte. Hitzetage im September gehen ja gerade noch, aber die Trockenheit, die geht einfach gar nicht mehr inzwischen.

Abgesehen davon, dass es dadurch eindeutig viel zu wenig Pilze gibt (fotografisch und was den Gaumen betrifft), habe ich auch die Befürchtung, dass das mit dem bunten Herbstlaub auf Grund der Trockenheit ein Reinfall werden könnte. Und dann ist da noch die Sache mit dem Nebel: Der ist einfach auch deutlich besser, wenn es verdammt noch mal einfach nasser wäre!

Aber all das Gejammere hilft ja nicht! Und wie gesagt, der Videomittwoch kommt mit schnellen Schritten und so war ich heute Morgen in der Wahner Heide unterwegs. Nicht dort, wo die Heide inzwischen großteils verblüht ist, sondern dort, wo sie an sich gar nicht blüht.

Ich hatte einen ganz kleinen Hauch von Hoffnung, dass es mehr als einen Hauch von Nebel geben könnte und ich endlich den Hutewald mit Nebel UND Sonne erwischen könnte. Hat – nicht wirklich überraschend – nicht geklappt. Nett war es aber trotzdem. Aber wann ist es auch nicht nett morgens zum Sonnenaufgang draußen unterwegs zu sein?

Hier zwei Fotos:





Endlich…

Freitag, September 11th, 2020

Ich dachte ja schon, dass ich die “richtige” Heideblüte verpasst hätte. Also die, wo ich dann bei gutem Licht anwesend gewesen wäre. Fotografisch sozusagen. Ist aber nicht passiert.

Leider, vielleicht, weil jetzt gibt es hier einen echt kitschigen Blogbeitrag. Stellt sich die Frage: Ist das noch Kitsch, wenn es Natur ist? Vermutlich schon, weil die Bildausschnitte habe ich ja gewählt, wäre auch unkitschiger gegangen… War jedenfalls absolut bunt heute Morgen. Was zu einem Großteil auch einfach daran lag, dass sich ein großer Haufen hohe Wolken vor Sonnenaufgang noch passend verfärbt hat und dadurch die Farben noch “gestörter” aussahen, als sie es sowieso schon waren. Und dann gab es auch noch ein bisschen Nebel dazu. Geht schon:









Jetzt brauche ich dann aber echt bald mal wenig. Nebel und nicht viel anderes…

Ein kurzer Ausflug in die Ferne…

Montag, August 31st, 2020

Ok, wirklich fern war die Ferne jetzt nicht. So weit sind die nördlichen Vogesen schließlich auch nicht von Bonn entfernt…

Ehrlich gesagt, ich hatte keine Ahnung was ich dort sehen (und vor allem hören) würde. Es war ziemlich weit weg von der Zivilisation, was dieser Tage ja auch und vor allem in Frankreich sicher nicht ganz falsch ist. Also nicht viel oder eher gar nichts in der Umgebung. Nichts außer Natur eben.

Und das ist das Schöne dort gewesen, es gab einfach recht viel davon zu sehen… Viel gefühlt natürlicher Wald. Realistisch gesehen natürlich höchstens noch naturnaher Wald. Aber ok, so wählerisch bin ich da dann halt auch nicht. Einer der wenigen Fälle, wo es sicher nicht falsch ist sich eher von Gefühlen als von Fakten leiten zu lassen.

Und dann kam eben noch die schon angedeutete Geräuschkulisse dazu. Eulen! Alles voller Eulen. Zur Abenddämmerung begann das Konzert. Einfach herrlich. Hat mir jedenfalls gezeigt, was mir an sich am wichtigsten ist: Einfach das Erleben von Stille. Und Stille bedeutet: Natur.

Tja… Und als dann noch mehr oder weniger zufällig dieser kurze Ausflug in den verregnet-nebligen Wald dazu kam, da war dann meine Welt zumindest für eine kurze Zeit so richtig perfekt (und es machte deshalb auch nichts, dass die Fotos mehr oder weniger im Vorbeigehen entstanden sind):





Noch eins aus der Heide…

Donnerstag, August 20th, 2020

Das ging mir gestern irgendwie durch die Lappen… Aber halb so schlimm, jetzt ist es ja da. Ich mag hier irgendwie, wie sich kalt und warm die Ehre geben. Das brauch ich noch mal mit mehr Nebel. Viel mehr Nebel! Mal sehen ob das mit der Heideblüte nochmal klappt dieses Jahr, also in Verbindung mit Nebel.



Hallo Heide…

Mittwoch, August 19th, 2020

Das war doch eindeutig ein netter Morgen in der Wahner Heide heute. Und er war nicht nur des Sonnenaufgangs wegen erhellend. Dazu gleich noch mehr, erst zum eigentlich interessanten Teil, den Fotos.

Es war neblig und es gab kaum hohe Wolken, welche die Sonne daran hätten hindern können, die Landschaft direkt bei Sonnenaufgang ein paar Minuten in warme Farben zu hüllen und schöne Strukturen in den Nebel zu bringen. Also genau nach meinem Geschmack. Es bleibt einfach weiterhin so: Es sind zwar immer dieselben Motive, aber die Stimmung ist halt doch einfach jedes Mal anders…

Dass noch immer eher Hochsommer ist, merkt man allerdings auch: Der Nebel hält sich nicht lange wenn erstmal die Sonne über dem Horizont auftaucht. Da hilft einfach nur die Ankunft des vor der Tür stehenden Herbstes…

Bis der allerdings da ist, habe ich hier für den Anfang mal einige der Fotos von heute Morgen:













Und damit zum abseits des Sonnenaufgangs erhellenden Teil: Ich bin heute Morgen eigentlich schon eher extra früh unterwegs gewesen, damit ich, falls der Nebel richtig dicht ist, genug Zeit habe ohne zu hetzen in die netten Bereiche der Birkenwälder zu wandern. Deshalb war ich besonders überrascht, dass um die Uhrzeit schon ein halbes Dutzend Autos am Parkplatz stand.

Und das ist schon faszinierend: Die Heide blüht halt jetzt. Das lockt doch deutlich mehr Leute an als eine nicht blühende Heide. Hätte ich auch mal selber dran denken können. Blockbusterfotografie ist einfach anziehend. Und eine blühende Heidelandschaft, wie die in der Wahner Heide, gehört eindeutig dazu.

Sieht ja auch einfach gut aus. So ein Blumenmeer in lila. Aber wieso auch immer, mir ist es zu viel. Zu kitschig? Zu oft fotografiert? Keine Ahnung. Vielleicht habe ich auch das Gefühl, dass andere Leute das einfach auf die “kitschige” (nicht wertend gemeint!) Art besser können als ich. Jedenfalls: Die Heide so richtig heidig zu fotografieren, das wollte mir heute Morgen nicht gelingen. Und das lag nicht an der Aufnahmesituation, die war schon gut.

Vielleicht lag es aber zum Teil auch einfach daran, dass ich die Gegend das erste Mal so voll erlebt habe zum Sonnenaufgang. Ich kann nicht so gut wenn andere zuschauen! :P

Und! Das ist auch schon das Stichwort für den nächsten Teil: Die letzten Tage war ich (total unfotografisch) unterwegs und konnte deshalb kein Video machen. Dachte mir dann heute Morgen so: Mal schauen was sich ergibt. Aber ich kann nicht so gut wenn andere zuschauen! Deshalb diese Woche Urlaubspause, nächste Woche geht es weiter. Hier das kurze Video dazu:

Ein spannender Morgen

Montag, August 3rd, 2020

Man könnte – und ich will das jetzt nicht regelmäßig machen hier im Blog mit dem über die Technik reden – meine Kameraausrüstung als gerade noch knapp geeignet für die Art von Tierfotos (Hirschfotos eher ;) ) bezeichnen. Eigentlich eher nicht so ganz. Das ist eine Rauschorgie, die ich in der Art das letzte Mal beim großen Schwanenfotovorfall im nebligen Morgengrauen im Jahre 2017 erlebt habe.

Zugegeben, ich war schon auch teilweise selber schuld. Etwas unvorbereitet halt. Überrumpelt von den Hirschen im dichten Nebel. Ich hätte auch einfach etwas weniger ISO und eine etwas längere Belichtungszeit verwenden können. Wobei 1/80 Sekunde ist sowieso schon grenzwertig. Auch wenn sie oft still stehen, zuverlässig scharfe Fotos kriegt man mit der Belichtungszeit eher keine. Aber… Egal. Fakt ist, mit mehr Sensorfläche UND mehr Lichtstärke wäre das einfach besser gewesen… Jetzt ist es aber so wie es ist und vor allem: An sich macht das ja gar nicht all zu viel aus. Rauscht’s halt das Foto, gibt schlimmeres. Und in kleiner Ausgabegröße fällt’s vielleicht gar nicht so arg auf.

Jedenfalls: Der Morgen war irgendwie spannend. Ich habe mir keinen Wecker gestellt. War sowieso nicht so überzeugt davon, dass das heute Morgen irgendwie neblig werden könnte. Zum Glück fängt das mit der senilen Bettflucht ja schon kurz vor 40 Jahren an und deshalb: Ich war sowieso wach um kurz vor fünf Uhr. Schnell aufs Satellitenbild geschaut und gemerkt: Huch, da ist ja nicht viel nebelhemmendes Gewölk am Himmel (Link zu einem Video zu dem Thema).

Und dann bin ich halt doch noch losgezogen. Und ja, es hat sich schon gelohnt. Hirsche, Nebelstimmungen und eine Sonne, die zwar anfangs von Wolken gestört wurde, dann aber kurz nett war, bevor es dann schnell wieder viele Wolken gab.

Hier ein paar Impressionen des Morgens:











Argh…

Freitag, Juli 31st, 2020

… das war heute Morgen einfach schön. Ganz früh am Morgen, sicher noch 45 Minuten vor Sonnenaufgang, es wird langsam hell genug um nicht nur einen Hauch der Umgebung zu erkennen. Vor mir vier Hirsche. Wohl noch ziemlich jung, dafür aber auch ziemlich fidel am Rumspringen. Dann raschelt es rechts von mir im Gestrüpp, läuft da ein Wildschwein – wohl auf der Suche nach Essbarem – durch den lockeren Farn. Dann hoppelt auch noch ein Kaninchen vor mir auf dem Weg in meine Richtung und bleibt so fünf Meter vor mir sitzen. Und dann!

Kommt laut rotzend (oder wie nennt man das, wenn man ohne Taschentuch seine Nase gen Boden entleert?) ein Jogger aus dem düstern Wald angelaufen. Und ja, dann war diese nette Situation mit Wildschweinen und Hirschen auch gelaufen…

Zur Stimmung passend habe ich dann etwas im dunklen Wald fotografiert:



Und ja, ich freue mich schon auf den kommenden Sommer, die Sonne geht einfach schon wieder viel zu spät auf. ;)

Keine Hirsche und keine Birken…

Donnerstag, Juli 23rd, 2020

Kommt vor. Der heute Morgen verging komplett ohne irgendein Foto von Birken oder Hirschen. Welch erfrischende Abwechslung (oder auch nicht?).

Erfreulich war jedenfalls, dass es trotzdem eine nette Begegnung gab: Mit Wildschweinen! Natürlich wie üblich im eher düsteren Wald bzw. am Rand desselbigen. Je öfter ich ihnen begegne, desto weniger suspekt sind sie mir, die Wildschweine. Ein richtig gutes Foto ist nicht entstanden, aber ein bisschen mehr als ein Schnappschuss ist es zum Glück geworden:



Richtig fotografieren wollte ich heute an sich mal wieder diesen netten Hutewald, den ich Ende Mai schon mal besucht habe. Hatte auf ein bisschen Nebel mit Sonnenaufgangslicht im lichten Eichenwald gehofft.

Fast hat’s geklappt, ein bisschen Dunst war noch vorhanden. War auf jeden Fall nett anzusehen. Und was den Nebel betrifft: Die Zeit spielt eindeutig für mich! Eigentlich sowieso krass wie viel kürzer die Tage (aktuell 15h 40min) inzwischen im Vergleich zu Mitte/Ende Juni (16h 27min) schon sind. Da hat’s der Nebel dann prinzipiell ja jeden Tag ein bisschen leichter besser zu werden und länger zu halten…

Genug geredet, hier zwei Fotos: