TAG: ‘NEBEL’

Endlich…

Freitag, September 11th, 2020

Ich dachte ja schon, dass ich die “richtige” Heideblüte verpasst hätte. Also die, wo ich dann bei gutem Licht anwesend gewesen wäre. Fotografisch sozusagen. Ist aber nicht passiert.

Leider, vielleicht, weil jetzt gibt es hier einen echt kitschigen Blogbeitrag. Stellt sich die Frage: Ist das noch Kitsch, wenn es Natur ist? Vermutlich schon, weil die Bildausschnitte habe ich ja gewählt, wäre auch unkitschiger gegangen… War jedenfalls absolut bunt heute Morgen. Was zu einem Großteil auch einfach daran lag, dass sich ein großer Haufen hohe Wolken vor Sonnenaufgang noch passend verfärbt hat und dadurch die Farben noch “gestörter” aussahen, als sie es sowieso schon waren. Und dann gab es auch noch ein bisschen Nebel dazu. Geht schon:









Jetzt brauche ich dann aber echt bald mal wenig. Nebel und nicht viel anderes…

Ein kurzer Ausflug in die Ferne…

Montag, August 31st, 2020

Ok, wirklich fern war die Ferne jetzt nicht. So weit sind die nördlichen Vogesen schließlich auch nicht von Bonn entfernt…

Ehrlich gesagt, ich hatte keine Ahnung was ich dort sehen (und vor allem hören) würde. Es war ziemlich weit weg von der Zivilisation, was dieser Tage ja auch und vor allem in Frankreich sicher nicht ganz falsch ist. Also nicht viel oder eher gar nichts in der Umgebung. Nichts außer Natur eben.

Und das ist das Schöne dort gewesen, es gab einfach recht viel davon zu sehen… Viel gefühlt natürlicher Wald. Realistisch gesehen natürlich höchstens noch naturnaher Wald. Aber ok, so wählerisch bin ich da dann halt auch nicht. Einer der wenigen Fälle, wo es sicher nicht falsch ist sich eher von Gefühlen als von Fakten leiten zu lassen.

Und dann kam eben noch die schon angedeutete Geräuschkulisse dazu. Eulen! Alles voller Eulen. Zur Abenddämmerung begann das Konzert. Einfach herrlich. Hat mir jedenfalls gezeigt, was mir an sich am wichtigsten ist: Einfach das Erleben von Stille. Und Stille bedeutet: Natur.

Tja… Und als dann noch mehr oder weniger zufällig dieser kurze Ausflug in den verregnet-nebligen Wald dazu kam, da war dann meine Welt zumindest für eine kurze Zeit so richtig perfekt (und es machte deshalb auch nichts, dass die Fotos mehr oder weniger im Vorbeigehen entstanden sind):





Noch eins aus der Heide…

Donnerstag, August 20th, 2020

Das ging mir gestern irgendwie durch die Lappen… Aber halb so schlimm, jetzt ist es ja da. Ich mag hier irgendwie, wie sich kalt und warm die Ehre geben. Das brauch ich noch mal mit mehr Nebel. Viel mehr Nebel! Mal sehen ob das mit der Heideblüte nochmal klappt dieses Jahr, also in Verbindung mit Nebel.



Hallo Heide…

Mittwoch, August 19th, 2020

Das war doch eindeutig ein netter Morgen in der Wahner Heide heute. Und er war nicht nur des Sonnenaufgangs wegen erhellend. Dazu gleich noch mehr, erst zum eigentlich interessanten Teil, den Fotos.

Es war neblig und es gab kaum hohe Wolken, welche die Sonne daran hätten hindern können, die Landschaft direkt bei Sonnenaufgang ein paar Minuten in warme Farben zu hüllen und schöne Strukturen in den Nebel zu bringen. Also genau nach meinem Geschmack. Es bleibt einfach weiterhin so: Es sind zwar immer dieselben Motive, aber die Stimmung ist halt doch einfach jedes Mal anders…

Dass noch immer eher Hochsommer ist, merkt man allerdings auch: Der Nebel hält sich nicht lange wenn erstmal die Sonne über dem Horizont auftaucht. Da hilft einfach nur die Ankunft des vor der Tür stehenden Herbstes…

Bis der allerdings da ist, habe ich hier für den Anfang mal einige der Fotos von heute Morgen:













Und damit zum abseits des Sonnenaufgangs erhellenden Teil: Ich bin heute Morgen eigentlich schon eher extra früh unterwegs gewesen, damit ich, falls der Nebel richtig dicht ist, genug Zeit habe ohne zu hetzen in die netten Bereiche der Birkenwälder zu wandern. Deshalb war ich besonders überrascht, dass um die Uhrzeit schon ein halbes Dutzend Autos am Parkplatz stand.

Und das ist schon faszinierend: Die Heide blüht halt jetzt. Das lockt doch deutlich mehr Leute an als eine nicht blühende Heide. Hätte ich auch mal selber dran denken können. Blockbusterfotografie ist einfach anziehend. Und eine blühende Heidelandschaft, wie die in der Wahner Heide, gehört eindeutig dazu.

Sieht ja auch einfach gut aus. So ein Blumenmeer in lila. Aber wieso auch immer, mir ist es zu viel. Zu kitschig? Zu oft fotografiert? Keine Ahnung. Vielleicht habe ich auch das Gefühl, dass andere Leute das einfach auf die “kitschige” (nicht wertend gemeint!) Art besser können als ich. Jedenfalls: Die Heide so richtig heidig zu fotografieren, das wollte mir heute Morgen nicht gelingen. Und das lag nicht an der Aufnahmesituation, die war schon gut.

Vielleicht lag es aber zum Teil auch einfach daran, dass ich die Gegend das erste Mal so voll erlebt habe zum Sonnenaufgang. Ich kann nicht so gut wenn andere zuschauen! :P

Und! Das ist auch schon das Stichwort für den nächsten Teil: Die letzten Tage war ich (total unfotografisch) unterwegs und konnte deshalb kein Video machen. Dachte mir dann heute Morgen so: Mal schauen was sich ergibt. Aber ich kann nicht so gut wenn andere zuschauen! Deshalb diese Woche Urlaubspause, nächste Woche geht es weiter. Hier das kurze Video dazu:

Ein spannender Morgen

Montag, August 3rd, 2020

Man könnte – und ich will das jetzt nicht regelmäßig machen hier im Blog mit dem über die Technik reden – meine Kameraausrüstung als gerade noch knapp geeignet für die Art von Tierfotos (Hirschfotos eher ;) ) bezeichnen. Eigentlich eher nicht so ganz. Das ist eine Rauschorgie, die ich in der Art das letzte Mal beim großen Schwanenfotovorfall im nebligen Morgengrauen im Jahre 2017 erlebt habe.

Zugegeben, ich war schon auch teilweise selber schuld. Etwas unvorbereitet halt. Überrumpelt von den Hirschen im dichten Nebel. Ich hätte auch einfach etwas weniger ISO und eine etwas längere Belichtungszeit verwenden können. Wobei 1/80 Sekunde ist sowieso schon grenzwertig. Auch wenn sie oft still stehen, zuverlässig scharfe Fotos kriegt man mit der Belichtungszeit eher keine. Aber… Egal. Fakt ist, mit mehr Sensorfläche UND mehr Lichtstärke wäre das einfach besser gewesen… Jetzt ist es aber so wie es ist und vor allem: An sich macht das ja gar nicht all zu viel aus. Rauscht’s halt das Foto, gibt schlimmeres. Und in kleiner Ausgabegröße fällt’s vielleicht gar nicht so arg auf.

Jedenfalls: Der Morgen war irgendwie spannend. Ich habe mir keinen Wecker gestellt. War sowieso nicht so überzeugt davon, dass das heute Morgen irgendwie neblig werden könnte. Zum Glück fängt das mit der senilen Bettflucht ja schon kurz vor 40 Jahren an und deshalb: Ich war sowieso wach um kurz vor fünf Uhr. Schnell aufs Satellitenbild geschaut und gemerkt: Huch, da ist ja nicht viel nebelhemmendes Gewölk am Himmel (Link zu einem Video zu dem Thema).

Und dann bin ich halt doch noch losgezogen. Und ja, es hat sich schon gelohnt. Hirsche, Nebelstimmungen und eine Sonne, die zwar anfangs von Wolken gestört wurde, dann aber kurz nett war, bevor es dann schnell wieder viele Wolken gab.

Hier ein paar Impressionen des Morgens:











Hirsch und Nebel und Sonne

Mittwoch, Juli 22nd, 2020

Heute Morgen war nicht nur Zeit für das Video(*), sondern davor auch noch für eine Runde Hirsche und Nebel (mit Sonne). Viel hat wieder mal nicht gefehlt für ein Foto mit Hirsch und Nebel (ohne Sonne). Es wird! Ich komme immer näher an das gewünschte Foto!

Dieses Mal stand einer der beeindruckenden Gesellen direkt am Waldrand rum. Davor ein Hauch von Nebel. Ziemlich düster war’s noch und wäre da noch etwas mehr Licht in die Szene gekommen, es hätte schon echt gut werden können. So ist’s – naja – etwas düster…:



Und gerade rechtzeitig zum fotogenen Teil des Sonnenaufgangs habe ich dann noch eine nette Nebelszene mit altbekannten Birken erwischt. Schon cool wie sich das Licht im immer wieder anders liegenden und ziehenden Nebel verhält. Leider immer wieder eine viel zu kurze Freude. Aber eine Freude. Und das ist ja auch viel wert:



(*) Zum Glück habe ich das hinterher gemacht. Ich finde es immer wieder faszinierend wie oft ich nicht nur Blödsinn erzähle, der dann wirklich im Video endet, sondern kompletten Schwachsinn Unfug der eindeutig nicht in einem Video landen kann und deshalb dauernd neu aufgenommen werden muss… ;)

Nebel im Siebengebirge

Freitag, Juli 17th, 2020

Über einen Mangel an sommerlichen Nebel im Wald kann ich mich eindeutig nicht beklagen hier in der Gegend. Egal ob Wahner Heide oder Siebengebirge, das mit dem Nebel klappt eindeutig besser als ich befürchtet hatte vor dem Umzug hier nach Bonn. Heute war wieder so ein Morgen. Gestern nass, immer wieder Regen, nicht viel, aber doch genug um alles schön nass zu machen. Und dann kam es über Nacht wie es halt so oft kommt nach solchem Wetter: Es nebelte die höhere Lagen der Hügel ein.

Praktisch, dass das Siebengebirge direkt ums Eck liegt. Ohne genaues Ziel oder gar einen Plan bin ich durch die Hügel gestapft und habe ein paar nette Flecken entdeckt. Es hat eindeutig was, dass es dort auch Bereiche gibt, in denen noch Bäume mit Charakter stehen. Also nicht so stur gerade nach oben wachsende Bäume (wobei die fotografisch gesehen ja schon auch ihren Reiz haben können), sondern welche mit etwas verschnörkeltem Wuchs. Und wenn dann noch Nebel dazukommt… Was freue ich mich auf den Herbst!

Hier ein paar neblige Waldimpressionen:









Kein Hirsch, Nebel und nicht ganz so viel Sonne…

Samstag, Juli 11th, 2020

Jetzt habe ich doch glatt keinen Hirsch gesehen. Liegt vermutlich daran, dass ich beim Anblick des Nebels einfach keine Lust mehr hatte mich auf die Suche nach ihnen zu begeben. Das ist schon so eine Tragik am morgendlichen Fotografieren. Ich hätte heute gerne drei Dinge(*) auf einmal gemacht. Geht aber nicht. Also habe ich mich für die sicherste Variante entschieden. Auch nicht unbedingt immer sinnvoll?

So bin ich jedenfalls die ganze Zeit rund um den Sonnenaufgang zwischen den freistehenden Birken rumspaziert und habe mich am Anblick des Nebel ergötzt. Davor allerdings gab’s doch noch ein Reh. Hirsch light. Endlich mal wieder. Kann ja auch nicht sein, dass ich öfter Hirsche als Rehe sehe… Und dann eben der Nebel. Er war heute Morgen echt wunderbar. Hat wohl auch einfach was damit zu tun, dass es inzwischen immer wieder mal nass ist und dazu die Temperaturen weit entfernt von dem sind, was so ein Sommer hier in der Gegend vermutlich können könnte (40°C+, ich meine dich!). Worüber ich übrigens eindeutig nicht verärgert bin. Weiter so Sommer, vielleicht könnten wir auf die Art sogar noch Freunde werden (eher nicht).

Hier ein paar Impressionen von heute Morgen:













(*) Das wären u.a. Hirsche gewesen. Wer weiß, vielleicht hätte es ja dort in den Wäldern auch ein bisschen genebelt? Und dann das Birk-o-Rama von letztens… Das wäre mit etwas Nebel in der Luft kombiniert mit tief stehender Sonne auch mal einen Versuch wert. Naja. Nächstes Mal?

Ein Hirsch, etwas Nebel und viel Sonne… #2

Dienstag, Juli 7th, 2020

Titelrecycling ist praktisch… Vor allem wenn es ein Titel ist, der darauf hindeutet, dass der morgendliche Ausflug nicht so ganz schlecht gewesen sein kann. Und das war er heute eindeutig nicht. Wieder Hirsche, wieder etwas Nebel und wieder Sonne. Von letzterer wird man die nächsten Tage vermutlich (hoffentlich!) nicht all zu viel sehen.

Wenn ich schon beim Wetter bin: War richtig kalt heute Morgen. Gerade mal 6°C hat mein Thermometer noch angezeigt. Ist einfach angenehmer bei solchen Temperaturen da draußen unterwegs zu sein. Da kommt direkt Vorfreude auf den Herbst auf (der fängt übrigens in 56 Tagen schon wieder an ;) ).

Hier ein paar Impressionen des Morgens:







Ein Hirsch, etwas Nebel und viel Sonne…

Freitag, Juli 3rd, 2020

Da hab ich doch heute Morgen glatt wieder eine längere Variante der kurzen Runde durch die Wahner Heide gemacht. Konnte nicht anders nachdem es gestern einigermaßen nass war und über Nacht dann auch noch aufklarte. War dann zwar nur eine eher kurze Phase mit Sonne, aber die hat eindeutig gereicht um einen netten Sonnenaufgang zu generieren. Und alles war dabei: Hirsche, Nebel, Sonne… Zwar nichts davon kombiniert, aber egal. ;)

Den Anfang machte der Hirsch bzw. eigentlich die Hirschkuh. Da war’s noch verdammt dunkel so eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang. Ich bin ja froh, dass die Hirsche meistens ziemlich still stehen, wenn sie vermuten irgendetwas oder irgendwen gehört, gerochen oder gesehen zu haben. An sich finde ich die technischen Daten zu den Fotos ja nicht so spannend, aber bei der Hirschkuh mache ich mal eine Ausnahme: ISO1600, f3.5 und 0,4 Sekunden Belichtungszeit. Ja, es war echt noch dunkel…

Und danach gab’s dann noch etwas Birkenwald mit und ohne Sonne.

Hier die Fotos: