TAG: ‘PYRÉNÉES-ORIENTALES’

Pyrénées-Orientales #12 – Wieder zu Hause

Freitag, April 26th, 2019

Inzwischen bin ich wieder zu Hause angekommen. Leider. Das Wetter hier hat sich inzwischen ja dem dort am östlichen Rand der Pyrenäen angepasst. Die Fotos sind jetzt alle am richtigen Monitor bearbeitet. Sollten jetzt also dem entsprechen, wie ich sie wirklich haben will (wobei das ändert sich manchmal je nach Form öfters am Tag). Sind auch ein paar neue dazugekommen. Hier der Überblick über die ganzen Blogbeiträge aus der hübschen Gegend:

Los geht’s…
Sonnenaufgang bei der Wespenragwurz
Sonne?
Im Wald
Heute mal hell…
Gelbe Ragwurz in hell
Gelbe Ragwurz in nicht ganz so hell
Schluchten… Gorges de Galamus
Alte Orchidee…
Ragwurzparade
Es schifft…

Die Aufzählung der gesehenen Orchideen hat eher den Zweck für mich selber als Nachschlagewerk in der Zukunft zu dienen, hier ist sie jedenfalls. Schon eine nette Liste geworden:

Anacamptis morio, Anacamptis pyramidalis, Cephalanthera longifolia, Himantoglossum robertianum, Himantoglossum hircinum, Limodorum abortivum, Ophrys fusca, Ophrys incubacea, Ophrys lupercalis, Ophrys lutea, Ophrys scolopax, Ophrys tenthredinifera, Ophrys virescens, Orchis purpurea, Serapias lingua, Epipactis (?), Dactylorhiza (?)

Bei den Ophrys bin ich mir nie ganz sicher. Die Epipactis hat nur Blätter gezeigt, da war nichts zu bestimmen. Und die Knabenkräuter der Gattung Dactylorhiza sehen sowieso alle gleich aus (naja, fast alle). Die hat zwar geblüht aber ich habe keine Ahnung welche es gewesen sein könnte…

Nächstes Mal muss ich mein Glück glaub mal im östlichen Mittelmeerraum probieren, dort ist die Auswahl an Ragwurzen noch viel größer (und schließlich weiß ja jeder, dass Ragwurzen die Schwäne der Orchideen sind, nur etwas abwechslungsreicher in der Erscheinung… ;) ).

Fotografisch war’s so lala. Also ich war am Ende dann froh, dass es überhaupt mal sonnig war, so zaghaft. Das Fotografieren von Orchideen macht jedenfalls bei gutem Licht eindeutig mehr Spaß. Ohne Licht und dafür mit Wind ist’s schon so ein bisschen eine Qual. Aber es ist wie’s ist. Nächstes Mal gibt’s sicher wieder mehr Sonne.

Mein Lieblingsfoto aus dem Urlaub ist eines der Gelben Ragwurz. Das hier:



Da war jetzt das Licht nach “objektiven” Maßstäben zwar auch nicht gerade gut, aber die hohen Wolken hatten genau die richtige Dicke um die Sonne so stark zu dämpfen, dass der Vorder-/Hintergrund nicht zu knallig beschienen wurden und die Pflanze durch Abschatten (dazu übrigens mehr in einem uralten Artikel hier auf der Seite: Blumen fotografieren) trotzdem noch schön kontrastreich auf dem Bild rauskam.

A propos Gelbe Ragwurz. Manche von ihnen sind verdammt winzig: Klick mich an für ein Größenvergleichsfoto. Manchmal wachsen Massen von ihnen auf den Wiesen: Hier klicken für eine Gelbe-Ragwurz-Versammlung.

Und jetzt heißt es dann wieder: Schauen was die Schwäne tun und was hier in der Umgebung so an Orchideen zu finden ist. Langeweile kommt sicher keine auf.

Pyrénées-Orientales #11 – Es schifft…

Dienstag, April 23rd, 2019

… und weil Geschiffe in den Bergen den Vorteil hat, dass die Wolken und damit auch der Nebel nicht all zu fern ist, habe ich gerade einen kurzen Abstecher an die Wolkengrenze gemacht und nochmal ein Stück Wald im leicht nebligen Dunkel fotografiert. Dabei ist mir auch ein Rothuhn über den Weg gelaufen. Lustige Vögel!



Nachtrag:

Weil es weiterhin so schön nebelt und immer wieder regnet, war ich direkt noch mal im bzw. am Wald unterwegs. Im Wald selber ist der Nebel nicht sonderlich dicht. Vielleicht eh besser, weil wirklich durchkommen würde man da irgendwann dann ohne Machete sowieso nicht mehr. Dort wo die freie Landschaft in Wald übergeht war er dagegen teilweise schon recht dicht, der Nebel. Hier eine Impression von Wald, Nebel und Regen:



Nachtrag #2:

Die hier habe ich jetzt zu Hause noch bearbeitet. Sind noch einige da, die ziemlich gleich aussehen. Auf jeden Fall: Diese Steineichenwälder sind im Nebel einfach genial. Die Bäume haben einfach Charakter. Ich mag sie:







Pyrénées-Orientales #10 – Ragwurzparade

Montag, April 22nd, 2019

Das ist zwar nur ein erster Versuch jetzt, sowohl was das Fotografieren selbst (war notgedrungen wegen Mangels an Licht eine Idee, gibt sicher bessere Methoden einen weißen Hintergrund zu machen als mit einem faltigen Reflektor bzw. einem weißen Brillenputztuch ;) ), als auch was die Bearbeitung betrifft (habe nur MS Paint am Laptop aus Versehen – das werde ich zu Hause nochmal richtig bearbeiten – deshalb auch direkt sorry für das nicht immer weiße Weiß im Hintergrund der Pflanzen…). Aber es ist zumindest ein lustiges Ratespiel!



Auf jeden Fall einfach geniale Pflanzen mit wunderschönen Blüten, diese Ragwurzen. Immer wieder eine tolle Schatzsuche einfach so durch die Landschaft zu spazieren und welche von ihnen zu finden. Und es gibt noch so viele mehr von ihnen… Übrigens wachsen auch in Deutschland ein paar davon. :)

Nachtrag: Inzwischen sind die Bilder neu bearbeitet, passt jetzt hoffentlich, zumindest einigermaßen…

Pyrénées-Orientales #9 – Alte Orchidee…

Montag, April 22nd, 2019

Was heißt alt… Von letztens halt. Heute ist wieder Schlechtwetter angesagt. Leider nicht nur angesagt, ist auch da. Spannend allerdings wie alles voller Saharastaub ist durch den Regen. Da ist wohl einiges in der Luft.

Weil heute vermutlich kein vorzeigbares Foto entstehen wird (auch nicht wirklich tragisch), gibt’s einen kleinen Nachtrag von letztens. Parkplatzorchidee. Ein Purpur-Knabenkraut. Ziemlich imposante und hübsche Pflanzen sind das jedes Mal wieder aufs Neue:



Was den Parkplatz betrifft. Es ist faszinierend was dort in der direkten Umgebung im Abstand von ein paar Metern alles wächst… So viele verschiedene Orchideen auf einem Haufen. Bin immer wieder begeistert.

Pyrénées-Orientales #8 – Schluchten… Gorges de Galamus

Sonntag, April 21st, 2019

Ziemlich schwülwarmes Wolkenwetter heute. Geregnet hat es zwischenzeitlich auch ganz gut. Also eigentlich genau das, was man sich wünschen würde, wenn es eh die ganze Zeit viel zu trocken ist. Was es wohl sowohl hier in der Gegend wo ich gerade bin, als auch bei mir zu Hause in Marburg der Fall ist. In Ordnung ist das also an sich schon. Nur, weil ich halt doch ein Egoist bin: Muss das gerade dann sein, wenn ich da bin? Aber es ist wie es ist. Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Nö…

Schluchten, die bieten sich bei schlechtem Wetter dann doch halbwegs an. Und von denen gibt es hier in der Umgebung auch genug. Die Gorges de Galamus sind nicht weit weg von hier. Faszinierend auf mehrere Arten: Erstens, weil sie so steil, eng und tief ist, das man teilweise den Boden nicht sieht obwohl man den Eindruck hat eh direkt senkrecht runterzuschauen. Zweitens, weil die enge Straße durch die Schlucht gleichzeitig Wanderweg und Straße ist. Hier zwei senkrechte Impressionen. Die Farben haben schon was.





Pyrénées-Orientales #7 – Gelbe Ragwurz in nicht ganz so hell

Samstag, April 20th, 2019

Heute Morgen, da gab es doch tatsächlich einen Sonnenaufgang! Weil die Wespenragwurzen schon etwas zu alt sind inzwischen, bin ich dann bei den Gelben Ragwurzen vorbei. Die hatte ich ja sowieso noch nicht im “richtigen” Licht. Das Sonnenaufgangslicht war zwar auch heute Morgen wieder eher subtil, also gedämpft, nicht so schön knallig rot, wie es bei einem total klaren Himmel vielleicht hätte sein können. Macht aber nichts, gefallen hat mir der Morgen trotzdem. Hier also ein Foto einer der vielen Gelben Ragwurzen in einer Wiese.



Doch damit nicht genug von den Orchideen (den neuen bzw. alten Schwänen)! Das hier auf dem nächsten Foto ist eine Detailaufnahme der gestern erwähnten Serapias. Zungenstendel auf deutsch. Leider steht sie so bisschen unpraktisch für spannende Fotos der gesamten Pflanze. Wobei sie an sich eh nicht aus viel mehr besteht als den Blüten. Hier jedenfalls das Foto:



Jetzt scheint sich das Wetter fürs Erste mal wieder von seiner unfreundlicheren Seite zu zeigen. Aber irgendwas geht ja immer. Von daher, mal sehen was das nächste Foto hier wird…

Pyrénées-Orientales #6 – Gelbe Ragwurz in hell

Freitag, April 19th, 2019

Ich weiß nicht wieso, aber heute gab es deutlich mehr Sonnenschein als ich erwartet hätte. Morgens und vormittags zwar noch eher zaghaft und zumindest zeitweise noch von hohen Wolken gedämpft, inzwischen ist es aber schon recht klar. Kein wirklich blauer Himmel, aber zumindest mehr blau als weiß. Wobei in Richtung Westen, also in Richtung Sonnenuntergang gerade viele Cirren unterwegs sind…

Wie dem auch sei… Es ergab sich also, dass auf dem Weg nach Carcasonne (wenn man das Spiel mag, muss man die Stadt wenigstens mal gesehen haben) spontan noch ein Halt eingelegt wurde um doch noch mal bei den Wespenragwurzen, bei den Gelben Ragwurzen und bei was auch immer sich halt sonst noch ergibt, vorbeizuschauen. Bis ich wieder zu Hause am richtigen Monitor bin, gibt es mal ein Foto einer der vielen hübschen Gelben Ragwurzen:



Und kaum zu glauben, direkt nebenan blühte eine Serapias. Ich weiß allerdings (noch) nicht welche. Vermutlich die, die hier am Häufigsten vorkommt. Aber auch da weiß ich nicht welche das ist… ;)

Nachtrag:

Hier ein Foto der (vermutlich) Serapias lingua im Ganzen. Gut, das Licht war nicht der Brüller und so, aber man erkennt, dass die Pflanze wirklich nicht aus viel mehr als riesigen Blüten besteht:



Pyrénées-Orientales #5 – Heute mal hell…

Donnerstag, April 18th, 2019

Also das mit dem Licht, das klappt einfach überhaupt nicht. Immerhin hat heute zumindest am Meer die Sonne erkennbar durch einen komplett milchigen, mit hohen Wolken bedeckten Himmel geschienen. Also gut für Sonnenbrand, schlecht für Fotos. Fotografiert habe ich trotzdem. Meer und Orchideen. Hier drei Fotos:







Pyrénées-Orientales #4 – Im Wald

Mittwoch, April 17th, 2019

Ein kleiner Fortschritt ist das sogar: Es regnet nicht! Und dafür gab es sogar bisschen Nebel bis in tiefere Lagen heute Morgen. Genau richtig um spontan ein Waldfoto zu machen. Dürfte wohl Steineichenwald sein. Mediterran anmutend auf jeden Fall. Und es war noch recht dunkel. Sieht man auch am Foto (sollte man sich am besten im Dunkeln anschauen ;) ):



Pyrénées-Orientales #3 – Sonne?

Dienstag, April 16th, 2019

Nun ja, also von der Sonne gab es heute wirklich nicht viel zu sehen. Tagsüber ganz kurz. Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Fehlanzeige! Aber egal. Die Orchideensuche macht ja auch bei Wind und Regen Spaß. Fotografisch war’s zwar eher nicht so der Bringer, aber das ist halt das Risiko wenn man zu einer bestimmten Zeit weit weg irgendwo unterwegs ist und nehmen muss was man kriegen kann. Gefühlt war’s heute auf jeden Fall so: