In Gedanken bin ich ja dieser Tage immer (naja, zum Teil) im Hutewald im besten Sonnenaufgangslicht mit etwas Nebel. War auch heute Morgen so. Der Wecker war gestellt. Das Wetter war bestellt. Aber naja…
… ich war dann halt doch im Siebengebirge. Dort gab’s nämlich Nebel. Ohne Sonne natürlich. Aber das hätte mich eh überfordert. Ist immer so stressig mit Sonne. Ohne ist es einfach Wellnessfotografie. Nichts verändert sich in paar Minuten oder gar Sekunden. Einfach richtig gemütliches Fotografieren im Wald.
Zuerst war ich in der Umgebung des Lohrbergs. Der Flechtenbaum. Dachte mir so, schau ich mal wie er sich so macht. Dabei ist mir aufgefallen, dass er genauso aussieht wie letztes Mal als ich zu der Jahreszeit bei Nebel dort war. Stellt sich die Frage, was müsste passieren, damit es irgendwie anders aussieht? Schnee hilft jedenfalls nicht, weil dann sieht man die Flechten nicht mehr… ;)
Hier das Foto:

Danach bin ich dann, weil ich bei einem Ausflug für eines der letzten Videos bemerkt habe, dass Nebel im Wald kurz unter dem Gipfel des Petersbergs gar nicht so falsch wäre, einfach noch dort vorbeispaziert.
Die Entscheidung war durchaus nicht falsch. Es gab Nebel, es gab viel grünes Gestrüpp, Efeu und Bäume! So bisschen fehlt vielleicht das Licht, aber das wäre dort morgens jetzt eh nicht so der Knaller: Falsche Richtung.
Aber der Wald ist faszinierend. Keine Ahnung wieso ich das so spannend finde. Aber dieser viele Unterwuchs, das wirkt einfach so archaisch:



Und jetzt hoffe ich wieder auf Sonne und Nebel im Hutewald… ;)

