Huiui… Über dem Nebel!
Donnerstag, Januar 13th, 2022Mitte November letzten Jahres habe ich ja noch geschrieben:
“Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.” – Einstein hat das zwar wohl nie gesagt, es wird ihm aber trotzdem immer wieder zugeschrieben.
Egal. Ich scheine einen gewissen Hang zum Wahnsinn zu haben, zumindest wenn man diese Definition zugrunde legt und wenn es ums Fotografieren geht. ;)
Jedenfalls war ich heute Morgen am Großen Ölberg oben und egal wie man es dreht und wendet: So schön die Aussicht auch sein mag – wenn man sie denn hat und der Hochnebel nicht zu weit oben rumwabert – einen zweiten Rimberg gibt es im Siebengebirge einfach nicht. Weder ist der Große Ölberg einer, noch irgendeiner der vielen anderen Berge im Siebengebirge.”
Und was habe ich heute Morgen gemacht, als mir der Wald im Nebel am Petersberg aus diversen Gründen(*) dann irgendwie zu fad war? Ich habe mein Glück doch wieder am Großen Ölberg probiert. ;)
Den Sonnenaufgang habe ich zwar verpasst, aber das war wohl ziemlich egal. Schuld daran war die Nebelobergrenze, die lag anfangs doch recht hoch, sank dann allerdings schnell immer weiter ab. Wunderbar! Und weil im Winter der Sonnenstand ja eh durchgehend schön tief ist, gab’s dann auch eine Weile nach Sonnenaufgang noch ganz nettes Licht für “Über-dem-Nebel-Fotos”.
Hier ein paar Impressionen:




Ich denke, ich muss dem Siebengebirge und vor allem dem Großen Ölberg doch noch die ein oder andere Chance geben was solche Fotos betrifft. Vielleicht wird er ja irgendwann doch noch zum Rimberg, der Große Ölberg… ;)
(*) Verschiedene Gründe waren in dem Fall: Kein Reif, kein Schnee, kein gutes Licht, kein grün, viel grau…


























