TAG: ‘SOMMER’

SONNE UND WIND

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Das sich endlich mal wieder die Sonne häufiger zeigt ist ja durchaus schön, noch schöner wäre es allerdings, wenn zusätzlich mal dieser unnötige Wind aus nördlichen Richtungen nachlassen würde.

Wenigstens war das Wetter motivierend genug um nach mehr als vier Wochen Abwesenheit wieder in der Lobau vorbeizuschauen. Zusammenfassend könnte man sagen: Viele schön bunte Wiesen und ein hoher Grundwasserstand. Eine gute Mischung für Nebelsonnenaufgangfotos. Deshalb meine Bitte an den Wind: Einschlafen!

Die Orchideenzeit neigt sich zwar dem Ende zu, aber ganz vorbei ist sie noch nicht. Während die Breitblättrige Stendelwurz noch etwas braucht, sind die die ersten Sumpfstendelwurzen schon am erblühen. Ein paar Orchideenfotos kommen also vielleicht doch noch… ;)



LETZTER TAG

Samstag, Juni 5th, 2010

Der, bis auf die Rückfahrt morgen, letzte Tag hier in Südfrankreich war gleichzeitig auch der heißeste. Wasser ist dann ja nie ganz falsch. So ging dann auch der heutige Ausflug zu einem der hübscheren Bäche hier in der Umgebung: Der Toulourenc.

Und wie gestern schon beschrieben, es ist wirklich unmöglich keine Orchideen zu finden… Selbst am etwas höher gelegenen Ufer des Baches blühten die Roten Waldvöglein um die Wette, nicht weit vom Wasser entfernt.

Das Foto des Tages heute dann mal von unter Wasser, das sind einfach angenehmere Aufnahmebedingungen bei der Hitze… ;)



VON DER UNMÖGLICHKEIT…

Freitag, Juni 4th, 2010

… keine Orchideen zu finden.

Die Gegend ist schon faszinierend was Orchideen betrifft. Vorausgesetzt man hält die Augen offen und weiß bei welchen Pflanzen es sich um Orchideen handelt, ist es hier wohl wirklich annähernd unmöglich auf einer Wanderung oder auch nur einem etwas umfangreicheren Spaziergang keine Orchideen zu finden.

Auch heute bei der Wanderung auf den Arfuyen (könnte man vielleicht als einen der Hausberge oder eher Haushügel von Malaucène bezeichnen) konnte man sie nicht übersehen. Zumindest Violetter Dingel und Bocksriemenzunge zeigen sich momentan häufig, was vielleicht auch an deren Auffälligkeit liegen könnte. Aber auch Pyramidenorchis und Schnepfen-Ragwurz sind immer wieder zu finden.



PS.: Inzwischen ist es hier mit dem Wegfallen des Windes wieder richtig warm, sogar fast heiß geworden. Die 30°C sind nicht fern gewesen oder sogar gefallen?

NOCHMAL ORCHIDEEN

Donnerstag, Juni 3rd, 2010

Zuerst aber noch ein Nachtrag vom Sonnenuntergang gestern am Mont Ventoux. Der Wind hat inzwischen spürbar nachgelassen. Zwar waren die 70 km/h Mittelwind bei 5,5 °C auch nicht gerade warm, aber zumindest konnte man wieder problemlos stehen. Hier das Foto zum Sonnenuntergang gestern:



Heute Morgen ging’s dann nochmal kurz zu den Orchideen am Fuß der Crêtes du Saint Amand. Genau wie mein Aufenthalt hier in Südfrankreich scheint sich dort auch die Blüte der Ragwurzen langsam dem Ende zuzuneigen.



Auf der Fahrt zurück stand dann am Straßenrand in der Umgebung einer Wiese mit Pyramidenorchis, Hummel- und Schnepfenragwurz noch eine einsame Bienenragwurz.



GEIERFELSEN OHNE GEIER

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Fast hätte es heute wieder einen eintragslosen Tag wie gestern gegeben. Das Ziel heute waren die Geierfelsen über Rémuzat: Rocher du Caire bzw. Rocher de St. Auban. Leider hatten die Geier dieses Mal nicht so wirklich Lust zu fliegen. Das sah letztes Jahr im Herbst ganz anders aus. Damals flogen sie in Massen und teilweise in nächster Nähe. Heute konnte man gerade mal zwei oder drei Geier in weiter Ferne ausmachen (da waren die Düsenjets der Französischen Luftstreitkräfte fast noch näher…). Wohl den falschen Tag erwischt. Naja. Zum Glück standen zwischendurch am Wegrand ein paar Fliegenragwurze…



Die nächsten Tage sollte an sich der Wind mal wieder etwas nachlassen, das könnte dann unter Umständen das fotografieren wieder etwas erleichtern…

VON NEBEL UND SCHLUCHTEN

Sonntag, Mai 30th, 2010

Der Gipfel des Mont Ventoux in Wolken, das musste natürlich ausgenutzt werden. Zu viel gutes Wetter macht ja auf Dauer auch nicht glücklich. Die Mischung aus inzwischen schon recht starkem Wind, eher kühlen Temperaturen und dichtem Nebel machte die Angelegenheit allerdings eher zapfig, erst recht in Verbindung mit Schneeresten.



Die nächsten Tage könnte es wohl leicht mistralig werden. Hoffentlich klappt es. Auch heute war die Fernsicht, so fern man sich nicht gerade in den Wolken aufgehalten hat, ziemlich gut. Vom Mont Ventoux aus konnte man im Süden das Meer schon erahnen.

Nachmittags ging’s dann in eine recht enge Schlucht (Combe de Curnier) an der Südseite des Mont Ventoux. Natürlich wieder kein wirklich fotogenes Licht, aber zumindest eine neue Orchidee für meine Sammlung: Das Rote Waldvöglein. Gibt’s zwar u.a. auch in Österreich, aber da hab ich es bisher noch nicht gesehen. Foto gibt’s davon allerdings keins. Statt dessen einen Ausschnitt aus einer der Wände der Schlucht.



ALTES FOTO #1

Montag, Februar 22nd, 2010

Es gibt doch an sich kein Gesetz, dass mich dazu verdammt nur neue Fotos hier zu zeigen… Besonders wenn es keine neuen zu zeigen gibt… ;)

Momentan bin ich mit dem Aufbau einer Bilddatenbank (so mit Verschlagwortung und so weiter) beschäftigt und ackere mich deswegen durch meine gesamten alten Fotos. Teilweise tauchen dabei auch recht nette, alte Fotos auf, die ich bisher nicht so wertschätzen konnte (aus welchem Grund auch immer).

Unter anderem auch dieses hier. Entstanden auf einer Wanderung im ligurischen Apennin (Italien) im Sommer nicht wirklich weit vom Meer entfernt. Während man unten mehr oder weniger in der (schwülen) Hitze brüten konnte, war es dort oben richtig angenehm kühl, nicht nur durch die Höhe (ca. 1300m) sondern auch durch Wolken und Nebel.


PS.: Der Berg heißt Monte Ramaceto und ist, falls man gerade in der Gegend unterwegs ist, wirklich einen Besuch wert.