Meine Suche nach Hirschen war heute Morgen fotografisch nicht so erfolgreich wie letztens. Macht aber nichts, ich glaube mein Hirschfoto für dieses Jahr habe ich sowieso schon gemacht. Also was die Hirschbrunft betrifft. Trotzdem war’s auch heute lange vor Sonnenaufgang alles andere als langweilig!
Die Dunkelheit, das ist schon so eine Sache. Ich bin ja jemand, der mit Dunkelheit nicht sonderlich viel anfangen kann. Ehrlich gesagt finde ich sie sogar bedrohlich (ich hasse ja auch dunkles Wasser ;) ). Aber genau deshalb finde ich sie auch ziemlich spannend. Die Sinne funktionieren irgendwie ganz anders, zumindest gefühlt.
Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich heute Morgen im (fast) stockfinsteren Wald deutlich mehr gehört und gerochen habe, als bei Helligkeit. Vor allem fühlte sich gleich alles noch viel unangenehmer an, wenn mal wieder eines der vielen Flugzeuge gestartet ist. Weil nichts hören (außer Flugzeuge) und nichts sehen (außer Dunkelheit), das ist keine schöne Mischung im Wald (für mich).
Das hat es heute Morgen ausgemacht: Die Dunkelheit und dann zumindest den einen Hirsch auch zu riechen. “Überriechen” ging da gar nicht. Eindeutig das Highlight des heutigen Ausflugs.
Als dann allerdings in der Dunkelheit ein röhrender Hirsch und grunzende Wildschweine in nächster Nähe in Kombination zu hören waren, war ich dann irgendwie aber doch froh darüber, dass es langsam heller wurde. ;)
Und, damit das hier jetzt nicht nur Blahblah ist, habe ich noch vier Impressionen des heutigen Morgens. Ohne Tiere… Ich mag diesen Wald einfach!





