TAG: ‘WAHNER HEIDE’

Kein Licht! (+ überarbeiteter Artikel zur Blumenfotografie bei kwerfeldein.de)

Dienstag, Mai 19th, 2020

Ich war mir nicht so ganz sicher ob mir das Foto eigentlich gefällt. Inzwischen bin ich mir aber zumindest sicher, dass es mir nicht gar nicht gefällt. Also zeige ich es einfach mal. Quasi so ein bisschen der Gegenpol zum vielen Licht der vergangenen Tage. Gar kein Licht eigentlich. Also es war schon hell, aber die Sonne war noch nicht anwesend und auch ansonsten gab es nicht viel zu sehen im Birkenwald. Außer eben kein Licht:



Ganz anderes Thema: Bei kwerfeldein.de gibt’s einen Artikel zur Blumenfotografie (eine überarbeitete Version des Artikels, den ich vor langer Zeit mal bei mir veröffentlicht habe) von mir zu lesen. Und weil ja noch immer Blumen blühen da draußen, kann ja vielleicht der ein oder andere von euch was damit anfangen: Klick mich an!

Nebel!

Sonntag, Mai 17th, 2020

Ja es geht doch! Ich bin ja irgendwie schon auch manchmal so so ein bisschen schusselig in der Birne. Da “ärgere” ich mich (nicht wirklich) die letzten Tage über den fehlenden Nebel und vergesse dabei, dass das ja auch einen ganz einfachen Grund hat: Der Frost, der friert die Feuchte, die der Nebel gerne hätte, einfach immer direkt an der Vegetation fest.

Jetzt könnte ich versuchen mich da irgendwie rauszuwinden und behaupten, dass man ja Mitte Mai nicht mit Frost rechnen müsse (was ja irgendwie auch stimmt, aber ich schau mir bevor ich morgens losfahre halt immer so gut wie alle Informationen zum aktuellen Wetter an die es gibt ;) )…

Aber wie dem auch sei. Heute Morgen gab es keinen Frost. Also fast keinen, ein paar Stellen hatten dann doch Reif, aber das war die große Minderheit dieses Mal. Und deshalb hat der Nebel es geschafft. Er erwachte zum Leben und damit auch meine Fotos. War einfach wieder gut. Ich glaube die Wahner Heide hat das einfach an sich, also gut zu sein. Vor allem ist dort jetzt endlich einfach nichts mehr los zur fotografisch einzig richtigen Uhrzeit (andere Fotografen sind ok ;) ).

Genug geschwafelt jetzt… Ich habe heute glaub ich das weitwinkligste Landschaftsfoto seit langer Zeit gemacht… Woah, wenn die Heide mal blüht (falls sie nicht vertrocknet) könnte das ja extrem kitschig werden:



Und wenn sich dann mal der Nebel so richtig mit der Sonne verbündet, dann hat die Lichtstimmung schon was. Da war es dann auch sinnvoll die Birken (sorry Kiefern!) doch mal wieder im Detail aufzunehmen…



Und jetzt entsteht da gerade sowas wie ein Muster. Auch dieses Mal habe ich dann am Rückweg wieder Vögel fotografieren müssen. Verdammt. Mir fehlen die Schwäne(*) wohl doch mehr als ich dachte. Dieses Mal musste ein Buntspecht als Opfer herhalten. Aber er (oder sie?) ist ja selber schuld. Hätte er nicht so panisch durch die Gegend gezwitschert nur weil ich an ihrer Höhle vorbeispaziert bin, hätte ich gar nicht gemerkt, dass dort jemand wohnt. Habe mich dann etwas zurückgezogen und abgewartet und mir so gedacht: Ja, Tiere fotografieren ist schon auch cool. Hier ein Foto:



(*) Was das betrifft, da bin ich heute auf einer Radtour auf die Idee gekommen, dass der Rhein sicher klar genug ist um es mal mit Unterwasserfotos von Schwänen zu probieren. Mein Versuch das an den Baggerseen in Marburg zu machen ist mehr als nur kläglich am ganzen “Dreck” im Wasser gescheitert damals. Sollte ich echt mal machen oder zumindest probieren es zu machen…

Licht!

Samstag, Mai 16th, 2020

Jetzt habe ich endlich mal ein Motiv gefunden, bei dem ich die ziemlich ersten Sonnenstrahlen des Tages in sinnvoller Art und Weise verwenden konnte. Einfach genial wie warm die Farben in den ersten wenigen Minuten des Tages sind. Das hatte ich ja komplett verdrängt (vermutlich wollte mein Gehirn es nicht wahrhaben, dass es sowas überhaupt gibt bei Landschaftsfotos ;) ). Hat auch geholfen den Frost (Hallo? Es ist Mitte Mai!) des frühen Morgens zu vergessen. Wobei an sich hat der Frost ja schon was. Fotografisch gesehen bringt er des Reifs wegen eindeutig eine nette Farbpalette zusammen.

Hier zwei Impressionen des frühen (und dann doch nicht mehr ganz so frühen) Morgens:





Als ich dann schon am Rückweg war, habe ich ein paar Schwarzkehlchen zugeschaut, wie sie ihren Nachwuchs füttern. Sind ja keine seltenen Vögel, aber mangels passenden Habitaten dort wo ich sonst so unterwegs war, habe ich sie bisher aber nie so wirklich gesehen bzw. wahrgenommen. Von daher war das schon ziemlich nett. Vogelfotograf bin ich jetzt nicht so wirklich einer (Schwäne mal außen vor gelassen ;) ), aber vermutlich wäre es heute nicht schwer gewesen mit etwas Ausdauer (und Tarnung?) ein paar gescheite Fotos von ihnen zu machen. Ich habe immerhin einen einigermaßen netten Schnappschuss hinbekommen. Schöne Vögel:



Und dann, pünktlich mit der Invasion der Gassigeher, war ich am Auto und bin wieder nach Hause gefahren… Schon praktisch der frühe Sonnenaufgang dieser Tage. Sollte man im Winter auch einführen.

Sonnenaufgang

Freitag, Mai 15th, 2020

Dieses Mal nicht verschlafen. Im Gegenteil ich war viel zu früh wach… Soll mir recht sein. Bin dann einfach wieder mal in die Wahner Heide gefahren um nach den Birken zu schauen. Hätte ja sein können, dass sich in den paar Tagen meiner Abwesenheit irgendwas verändert hat. Aber, Überraschung: Alles beim Alten.

Der – komplett nebellose – Sonnenaufgang war schön wie immer. Ich muss mich echt noch daran gewöhnen eine so tief stehende Sonne regelmäßig zu sehen. In Marburg waren dort wo ich hauptsächlich fotografiert habe (an den Baggerseen) immer irgendwelche Hügel im Weg. Das dauerte deshalb immer eine ganze Weile bis sie dann wirklich zu sehen war, die Sonne… Wenn jetzt noch ein bisschen häufiger der Nebel dort rumwabern würde… Huah! Das wäre ja echt wie im Paradies.

Hier drei Impressionen des heutigen Morgens:







Videomittwoch: In der Wahner Heide (schon wieder!)

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Huch, jetzt geht’s schon wieder um Wald im Video. Nach dem Kottenforst vorletztes Mal und dem Siebengebirge letztes Mal, war ich dieses Mal aber endlich mal wieder in die Wahner Heide unterwegs: Mit Frost, Hirschen, keinem Nebel, einem Sonnenaufgang, Birken und noch mehr Birken…

Viel Spaß!

Naturfotografie: In der WAHNER HEIDE

Hier ein paar der Fotos:







Im Birkenwald

Donnerstag, Mai 7th, 2020

Heute Morgen habe ich mich endlich mal überwunden und bin zumindest ein paar hundert Meter weiter gegangen als sonst… ;)

War eher ein Erkundungsausflug. Im Gegensatz zu den freistehenden Birken auf der Heide, ist’s im dichten Birkenwald doch eher schwierig vorher schon abzuschätzen wo die Sonne wann reinscheinen kann. Ehrlich gesagt, viel schlauer bin ich nach dem Ausflug was das betrifft jetzt auch nicht. Aber wird schon. Zusätzlich hatte ich heute das erste Mal das Vergnügen auf eine Rotte Wildschweine zu treffen. Fotografisch eindeutig nicht zu verwerten (genau wie der Rehhintern, den ich rumspringen sah), aber das kommt sicher noch.

Hier jetzt ein paar Impressionen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge:







Frostiger Morgen

Mittwoch, Mai 6th, 2020

Kalt war’s heute Morgen. Bei den Birken eindeutig unter 0°C… Nicht übel für Anfang Mai. Vor allem ungewohnt nach so einem warmen Winter. Ich war, wie sollte es auch anders sein, wieder in Sachen Birken unterwegs. Als der hübsche Sonnenaufgang dann vorbei war, bin ich dieses Mal allerdings noch durch den “richtigen” Birkenwald spaziert um mal zu schauen was er inzwischen so zu bieten hat. Würde mal sagen: Genug. Jedenfalls ist der Waldboden inzwischen grün und nicht mehr gepflastert mit vertrocknetem Farn. Von daher werde ich wohl demnächst bei Sonnenaufgang mal dort rumlungern und schauen was sich so ergibt außer den üblichen Hirsch- und Rehsichtungen. Apropos Reh: Da standen heute Morgen zwei so richtig nett in der gerade aufgegangenen Sonne.

Und damit zu den Fotos… Birken (das ist übrigens nicht mal sonderlich stark bearbeitet, der orangene Lichtschleier kommt vom eher heftigen Gegenlicht) und Rehe dieses Mal. Die Hirsche waren leider zu schnell im Wald verschwunden. Dabei sind sie an sich ganz gemütlich über den Weg spaziert, genau in Richtung eines fotogenen Waldstücks im besten Licht. Da dachte ich schon: Jai! Endlich ein gutes Hirschfoto. Aber naja… Nächstes Mal. ;)





Ein Sonnenaufgang

Sonntag, Mai 3rd, 2020

Es hat geregnet. Genug um nicht wenig zu sein, aber zu wenig um genug zu sein. Immerhin: Es ist nass! Und Nässe ist nie von Nachteil wenn man – wie ich – ein Faible für Nebel hat… Heute Morgen hat dann auch die Bewölkung mit gespielt. Oder eher die fehlende Bewölkung. Dazu kaum Wind und fertig war die neblig angehauchte Sonnenaufgangsstimmung in der Wahner Heide. Ja, weil wo soll ich denn auch sonst hin? Etwa nicht zu den Birken? Geht ja gar nicht… ;)

Hier einige der Impressionen des Sonnenaufgangs:









Frost und Nebel und Birken und Licht…

Sonntag, April 26th, 2020

Na das war eine nette Überraschung heute Morgen. Nicht nur war’s (ein bisschen) kälter als gedacht, es gab direkt auch noch den ersten richtigen Nebel in meinem aktuellen Lieblingsgebiet in der Wahner Heide. Ehrlich gesagt: Ich war etwas überfordert am Anfang. So viele Möglichkeiten… Zu viele Möglichkeiten. Entschieden habe ich mich dann für ein paar Birken (eh klar) im Licht der aufgehenden Sonne. Und ein realistisch helles Detail habe ich dann auch noch direkt mitgenommen:





Morgen nochmal sonnig und dann, dann könnte was passieren, was schon länger nicht mehr passiert ist: Es könnte eine etwas längere – oder zumindest nicht ganz kurze – Phase mit realistischen Regenchancen geben. Ich bin ja sowas von dafür! Nicht nur weil’s die Natur echt brauchen kann, sondern weil frühlingsgrüner Wald voller frischer Laub sich mit Nässe eigentlich auch immer ganz gut auf Fotos macht (und die Orchideen würden auf die Art auch gegossen werden). Na, mal sehen.

Es werde Licht!

Donnerstag, April 16th, 2020

Ja, Licht war das heute Morgen eindeutig. Großteils genau nach meinem (neuen) Geschmack. Perfekt jedenfalls zwischenzeitlich für ein paar neue Birkenfotos. Und was soll ich machen? Wenn die Birke ruft, dann bin ich halt da… :P







Schon spannend, dass trotz der extrem dezimierten Flugzeugdichte am Himmel noch immer viele nervige Kondensstreifen den Himmel zieren. An sich ja nicht so verwunderlich, wenn die Wetterlage passt, dann passiert das halt. Das Problem lässt sich nur “lösen”, wenn gar kein Flugzeug mehr am Himmel ist (eher unrealistisch ;) ). So wie damals bei Eyjafjallajökull.