TAG: ‘WASSER’

Videomittwoch: See ansehen…

Mittwoch, November 5th, 2025

Wieder Mittwoch und der Herbst ist noch immer kaputt. Immerhin gibt es etwas mehr Sonne. Von Nebel ist aber weiterhin weit und breit keine Spur! Aber vielleicht wird es ja noch, noch gibt es Herbstfarben. Müsste sich aber langsam beeilen, der Herbst.

Ich bin dieses Mal an Seen unterwegs um zu sehen, was es zu sehen gibt. Aber seht selber:

Naturfotografie: Noch ist HERBST | Mal sehen was der SEE bringt und ein PILZ

Hier zwei Fotos (ja, sie sind dunkel):



Wenn so ein Herbstreinfall wenigstens einen guten Winter garantieren würde. ;)

Sandregenpfeifer und schon wieder Sanderlinge

Sonntag, Oktober 5th, 2025

Eigentlich wollte ich ja erst im Spätestherbst noch paar Fotos von der Nordsee zeigen, aber nachdem ich sie gerade nochmal durchgeschaut habe, kommen halt doch jetzt nochmal welche. Mir ist dabei nämlich unter anderem aufgefallen, dass ich den Sandregenpfeifer ja noch gar nicht gezeigt habe. Die sind ja auch immer ganz nett. Und dann natürlich wieder Sanderlinge…









Das letzte Foto gab’s zwar fast schon zu sehen, aber die Version ist noch etwas heller und der Sanderling hat sich etwas weiter bewegt… ;)

Die kommenden Tage werde ich wohl mal für Pilze nutzen und gegen Ende der kommenden Woche gibt’s hoffentlich wieder etwas mehr Chancen in Sachen Nebel.

Videomittwoch: Impressionen von der Nordsee

Mittwoch, Oktober 1st, 2025

Da ist er wieder, der Videomittwoch! Ich habe ihn ja schon vermisst.

Für euch, die ihr fleißig hier im Blog lest, wird’s zwar (fast) keine neuen Fotos zu sehen geben. Im Gegenteil, es kommen sogar weniger Fotos im Video vor, als es hier im Blog zu sehen gab. Dafür gibt’s halt paar Videoimpressionen vom Meer.

Den Laberteil habe ich allerdings im Wald nachgeholt. War einfach zu viel gutes Licht um wirklich vor Ort was aufzunehmen. ;)

Viel Spaß mit dem Video!

Naturfotografie: IMPRESSIONEN von der NORDSEE | Sanderlinge, Landschaften und Details

Immerhin ein neues Foto habe ich noch gefunden. Landschaft sogar, fand ich dann doch zu gut um es einfach unentwickelt auf der Festplatte vergammeln zu lassen:



Als ich die Fotos nochmal so durchgeschaut habe, ist mir dieser Knäuel hier noch aufgefallen. Der muss einfach auch noch gezeigt werden. Der fehlt dafür im Video:



Wie im Video angedroht, hoffe ich jetzt auf den perfekten Sonnenaufgang für meine neue Lieblingsszene hier im Wald nebenan. Oder bei den Birken. Am besten beides. Mal sehen was zuerst passiert.

Ach ja. Was im Video auch fehlt, weil es einfach rein gar nichts mit der Nordsee zu tun hat, sind noch ein paar Impressionen vom letzten Ausflug zu den Birken. Die füge ich jetzt einfach in das Chaos hier ein, weil wieso auch nicht? Heute Morgen wäre es bestimmt auch nicht ganz falsch gewesen. Leider ohne mich. Mal sehen was morgen passiert.







Seestern und nochmal einige Sanderlinge

Sonntag, September 28th, 2025

Das könnte jetzt “schon” der letzte Beitrag mit Fotos der fünf Tage an der Nordsee gewesen sein. Andererseits, falls es im ewigen Spätherbst von Dezember bis März gar zu trist wird, hätte ich sicher noch das ein oder andere Foto.

Dieses Mal geht’s nach der toten Trottellumme im vorletzten Beitrag heute direkt mit einem anderen toten Tier los. Einem Seestern. Ist schon interessant, dass manche Lebewesen tot weniger Emotionen hervorrufen als andere. Also ich gehe einfach mal davon aus, dass es nicht nur mir so geht.

In schwarzweiß jedenfalls wirkt das Foto recht interessant, finde ich:



Und dann, wenig überraschend, nochmal eine ganze Reihe Fotos der netten Sanderlinge. So rein vom fotografischen Standpunkt her ist das schon eine andere Sache als die Fotografie von statischen Motiven wie Orchideen oder Bäume. Man weiß nie was wo passiert und welches Licht dabei herrscht. Da wird das alles zum Glücksspiel. Und wenn das schon bei den recht häufigen Sanderlingen so ist, will ich gar nicht wissen wie “nervig” (nicht unbedingt negativ gemeint) es sein muss, seltenere Arten gescheit fotografieren zu wollen.











Und ich vermute jetzt geht’s wieder in den Wald. Oder um Pilze, also auch irgendwie Wald…

Noch ein paar Landschaftsszenen

Samstag, September 27th, 2025

Vielleicht kommen demnächst auch noch ein paar Vögel, aber heute gibt’s erstmal noch ein bisschen was landschaftliches vom Meer. Wäre schade, die Fotos nicht auch noch zu zeigen. Und abwechslungsreicher als dauernd dieselben Waldfotos – die hoffentlich bald wieder kommen – ist es bestimmt. ;)

Den Anfang machen die helleren Fotos. Von minimalistisch bis nicht mehr ganz so minimalistisch. Die Farbverläufe haben einfach was:







Und dann etwas dunkler. Teilweise etwas kontrastreich und an sich so gar nicht meine Art Fotografie. Aber man weiß ja nie wo man fotografisch noch hinkommt:





Das letzte Foto ist eher dokumentarisch gemeint und ich werde vermutlich nie zum Milchstraßenfotografen, aber es ist schon spannend wie dunkel es theoretisch noch sein kann. Und dabei war das dort vermutlich nicht mal richtig dunkel. Schade, dass man das nicht öfter sehen kann.



Ein riesiger Haufen Impressionen von der Nordsee

Freitag, September 26th, 2025

Die letzten Tage habe ich an der Nordsee verbracht. So autofreie Inseln sind eine echte Wohltat! So stressfrei, so ruhig. Und weil man dann einfach alles mit dem Fahrrad macht, stört es auch nicht kein Auto zu haben. Im Gegenteil, das sorgt einfach dafür, dass vieles nicht von ganz so vielen Leuten gemacht wird, weil man muss ja das Fahrrad verwenden. Okay, man könnte ein E-Bike leihen, aber das fährt halt auch nicht ganz von alleine. ;)

Jedenfalls: Es war echt gut. Viel Glück mit dem Wetter. Etwas Glück mit dem Wind. Und sogar der ein oder andere Sprung in die Nordsee war drin. Wobei das bei 15°C Wasser- und Lufttemperatur jetzt nicht unbedingt zu langen Planschereien eingeladen hat. Aber Urlaub war’s im eigentlich Wortsinn glaube ich sowieso keiner. So allgemein. Für mich schon. Jeden Sonnenaufgang und jeden Sonnenuntergang zum Fotografieren zu nutzen, was könnte schöner sein? Außer vielleicht tagsüber dann noch Nebel zu haben?

An Abwechslung mangelt es dort auch nicht unbedingt. Ich könnte mir vorstellen ein oder gleich mehrere Jahre am Stück dort zu fotografieren und mir würde sicher nicht langweilig werden. Von Landschaft über Details bis hin zu Vögeln war für mich dieses Mal alles dabei. Und ich wette bei Nebel wäre auch der Wald gut gewesen.

Genug geschrieben, zu den Fotos. Mit Landschaft geht’s los. Direkt am Meer ist es immer wieder spannend was die Gezeiten so in Sachen Details für die Vordergrundgestaltung so richtig klassischer Superweitwinkelfotos erzeugen. Das kann doch gar nicht langweilig werden. Und wenn dazu dann noch der Himmel kommt, der dank der meist flotten Geschwindigkeit der Wolken immer das Potential hat spannend zu werden, kann’s an sich erst recht nicht mehr langweilig sein.

Hier ein paar Impressionen:









Das letzte Foto war ja schon ein Detail, soll’s also damit weitergehen. Auch hier gilt: Gezeiten. Und natürlich der Wind. Immer interessant. Weil ja schließlich nicht wirklich was im Weg ist, gibt’s dann auch noch richtig tiefstehenden Sonne im Überfluss und das kann dann schon recht interessant sein. Ich hatte eher das Problem, dass ich gar nicht wusste auf was ich mich konzentrieren soll. Auch ein Grund sowas öfters zu machen.







Und damit zu der einen Sache, die ich ja normalerweise gar nicht wirklich mache: Tiere fotografieren! An der Nordsee bieten sich da natürlich vor allem Vögel an. Limikolen! Aber bevor ich zu denen komme: Es gab auch einen jungen Seehund, eine bzw. viele Qualle(n) und eine Trottellumme, die dort eindeutig nicht hingehörte und vermutlich auch nicht überlebt hat, zu sehen. Ob das tote Exemplar, das ich fotografiert habe, dasselbe war, weiß ich nicht. Aber ganz fit wirkte sie nicht, also auch im lebendigen Zustand.











Und damit zum eigentlich entspannenden Teil des Trips: Wer den Blog hier aufmerksam verfolgt, wird wissen, dass ich eine Schwäche für Limikolen habe. Ich bin dabei nicht sonderlich wählerisch. Egal ob Alpenstrandläufer, Sanderling oder Sand- bzw. Flussregenpfeifer. Ich fotografiere sie alle gerne. Sind halt einfach die Ragwurzen unter den Vögeln. Dieses Mal waren es vor allem die Sanderlinge, die es mir angetan haben. Lag einfach daran, dass sie quasi immer anwesend waren.

Ein riesiger Haufen Fotos ist entstanden und auch dieses Mal war es prinzipiell schon alles machbar mit meiner guten alten Panasonic S1. Trotzdem hätte ich mir das ein oder andere Mal doch den Nachfolger gewünscht. Am besten gleich in Kombination mit dem Sigma 300-600mm f4. Andererseits wären dann vermutlich zu viele Fotos scharf geworden und es wären noch mehr geworden.

Besonders schön war es, einfach “vor” den Sanderlingen direkt am Spülsaum abzuwarten bis sie näherkamen. Sonderlich scheu sind die dann gar nicht, wenn man einfach mehr oder weniger still am Boden rumlungert. Teilweise haben sie die Nahgrenze meines Sigma 150-600mm deutlich unterschritten. War schon sehr nett. Und lustig sind sie ja auch zu beobachten.

Hier einige der Fotos, die dabei entstanden sind:



















Bisschen Video habe ich auch dazu gemacht, mal sehen wie ich das bis kommenden Mittwoch verwurschteln kann.

Zum Abschluss nochmal ein paar Limikolen

Dienstag, Juni 3rd, 2025

Und da ist er schon: Der vierte und letzte Teil Fotos aus Irland. Dieses Mal wieder ein Haufen Vögel. Alpenstrandläufer, Sanderling und Steinwälzer. Fotografisch waren das eindeutig die kooperativsten Limikolen.

Es macht schon irgendwie Spaß solche Vögel auf dieselbe Art wie Orchideen zu fotografieren. Oder es zumindest zu probieren. Nach Möglichkeit nicht zu groß im Bild und nichts scharf außer dem Vogel (oder den Vögeln, wenn es passt).

Viel mehr kann ich dazu jetzt auch gar nicht schreiben, deshalb hier einfach die Fotos:

















Und jetzt heißt es dann wohl wieder nach den letzten vorletzten Orchideen des Jahres schauen. Bienen-Ragwurz und Rotes Waldvöglein wären noch dran. Oder einfach was sich sonst noch so findet…

Irland – Teil 3

Montag, Juni 2nd, 2025

Aller guten Dinge sind drei! Wobei es gibt wohl noch einen vierten Teil morgen. Dieses Mal ist es wirklich ein ziemlich bunter Mischmasch.

Vögel aus der Ferne zum Beispiel. Solche Klippen sind schon faszinierend. Was da alles lebt ist interessant. Das Highlight aus nicht-fotografischer Sicht waren eindeutig die Puffins aka Papageientaucher. Die waren zwar sauweit weg, aber trotzdem einfach nett anzusehen.

Etwas überraschend waren die Tauben, die an den Felsen waren. Bis vor diesem Blogbeitrag dachte ich, dass sich da zwei Straßentauben hin verirrt haben. Dabei waren das wohl einfach Felsentauben. Die Ursprungsform der Straßen-/Stadttauben. Interessant. Und ansonsten waren die ganzen Klippen einfach voller Leben. In der Vertikalen und in der Horizontalen:





Jetzt zu Dingen, von denen es zu wenig oder “zu viel” gab. Ok, Robben (oder Seehunde?) gab es nicht zu viele. Auch nicht zu wenige. An sich genau die richtige Anzahl. Eigentlich ging’s an dem Tag, an dem das Robbenfoto (oder Seehundfoto?) entstanden ist allerdings eher um Wale oder Delfine. Von denen gab es eindeutig zu wenige. Lag teilweise auch einfach an Wind und Wellengang. Da sieht man halt nicht viel von Land aus.

Orchideen dagegen gab’s eindeutig nicht zu wenige. Die waren teilweise einfach überall. Zum Glück hatte ich mein Orchideenobjektiv nicht dabei, sonst wäre ich vielleicht sogar noch in Versuchung gekommen das beste Licht des Tages nicht für Limikolen, sondern für Orchideen zu verwenden. Die in der Felswand stehende, habe ich dann trotzdem fotografiert. Da war “kein” Licht genau richtig und das 135mm f2.0 hat auch nicht gefehlt. Ging auch mit dem 24-105mm als Fokus-Stacking aus der Hand.





Und apropos Orchideen. Das Gebiet auf dem folgenden Foto ist auch so ein Orchideenparadies. Naja, für irische Verhältnisse zumindest. Ich würde jetzt vielleicht nicht unbedingt auf die Idee kommen nach Irland zu reisen um Orchideen zu sehen, aber ganz schlecht ist es dort halt auch nicht. Der Burren ist schon spannend was das betrifft. Spannender ist aber an sich die gesamte Landschaft dort. So anders.



Und um den Abschluss für heute zu finden jetzt noch etwas Meer. Ist einfach immer wieder nett. So viel Wasser am Stück. Oder auch nicht ganz so viel Wasser, aber dafür mit netten Klippen und vor allem Nebel. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowas nicht jeden Tag sehen kann, aber wahrscheinlich würde ich es auch bei täglicher Ansicht jedes Mal wieder aufs neue spannend finden.





Strukturen, Texturen und solche Dinge

Sonntag, Juni 1st, 2025

Und weiter geht’s. Ziemlich leblos der zweite Beitrag aus Irland. Wobei Pflanzen sind dabei, die leben ja auch. Die Krabbe dagegen lebte eindeutig nicht mehr, war dafür aber ziemlich gut erhalten. Bis vor kurzem hatte ich ja die Theorie, dass es die nie lebendig zu sehen gibt. Wurde aber dann eines besseren belehrt.

Ansonsten ist es ein ziemlicher Mix aus irgendwelchen Impressionen, die alle eins gemein haben: Sie sind – zumindest in der Theorie – überall scharf. Gerade am Meer/Strand findet man da ja immer was, was es wert ist fotografiert zu werden. Anderswo auch manchmal.

Also, hier die Fotoüberdosis. Achja, manchmal habe ich es mit der Sättigung vielleicht etwas gut gemeint. Aber passt einfach um hervorzuheben, was er hervorzuheben war. ;)















Es ist schon interessant. In fremden Gefilden habe ich scheinbar weniger Probleme mich neuen oder anderen Dingen zu widmen als hier bei mir zu Hause. Ich sollte das mal probieren hier. Details finden sich ja auch hier genug. Ich schaue bloß nie danach. Eigentlich schade.

War weg (in Irland), bin wieder da

Samstag, Mai 31st, 2025

Da war ich ja letztes Jahr im September schon. Und an sich gilt auch dieses Mal genau dasselbe wie letztes Jahr: “Gleich vorweg, das war kein Fototrip. Das war Urlaub. Urlaub-Urlaub.”

Aber natürlich hatte ich auch dieses Mal die Kameraausrüstung dabei. Zumindest Teile davon. Man weiß ja nie was einen so erwartet. Habe jedenfalls herausgefunden, dass es fotografisch ganz praktisch ist, wenn man direkt aus der Unterkunft in ein paar Minuten zu Fuß am Meer ist und es dann dort gleichzeitig so “wild” ist, dass man nicht nur viel Ruhe (vor Menschen) hat, sondern auch ziemlich viele lustige Vögel dort unterwegs sind. Limikolen sind für mich inzwischen irgendwie die Orchideen unter den Vögeln. Wieso auch immer.

Und genau deshalb fange ich jetzt auch einfach mit denen an. Das war einfach super. Am Strand irgendwo am Boden rumlungern und darauf warten was passiert. Und wenn dann so ein Alpenstrandläufer “im Sucher” einschläft, weiß man irgendwie, dass man zumindest nicht alles falsch gemacht und einen richtig schönen Moment erlebt hat:









War übrigens überrascht, wie gut der AF meiner inzwischen doch uralten Panasonic S1 mit dem Sigma 150-600mm + 1,4x Konverter funktioniert. ISO 12800 war jetzt auch nicht das große Problem. In solchen Momenten wirken Gedanken an irgendwelche Ausrüstungskäufe komplett absurd…

Auch dieses Mal musste ich wieder Vögel vor Klippen fotografieren. Das dauert immer so lange bis da mal welche an einer sinnvollen Stelle vorbeifliegen. Sinnvolle Stelle bedeutet: Nah genug an der Wand, damit alles scharf ist in einer Aufnahme (also Vogel bzw. Vögel und Klippen im Hintergrund) und das gleichzeitig auch irgendwo passiert, wo der Hintergrund passt.

Hier hat’s einigermaßen funktioniert. Wobei ich glaube das ist so ein Foto, bei dem es darauf ankommt, dass man den Monitor weder zu dunkel, noch zu hell eingestellt hat. ;)



Das soll’s für den Anfang auch gewesen sein. Ist doch etwas mehr entstanden als letzten September. Da muss ich mich erstmal durchwursteln. Sogar ein Orchideenfoto ist dabei. Die wachsen ja echt überall…