TAG: ‘WIESE’

Ein paar Echte Schlüsselblumen

Montag, April 11th, 2022

War heute mal wieder schauen was die Orchideen so machen und wie sie Schnee und Kälte überstanden haben und bin dabei über ein paar Echte Schlüsselblumen gestolpert. Ein paar viele. Eigentlich sauviele. Alles voll damit. Sehr cool. Und das war dann auch der Grund dafür, dass ich mal wieder 12-Uhr-Mittagsfotografie gemacht habe obwohl ich das an sich gar nicht vorhatte. War an sich jetzt gar nicht so übel. Im Gegenteil, manchmal hat das einfach was. Hier zwei Fotos:





Was die Orchideen betrifft: Denen scheint es gut zu gehen. Die ersten Purpur-Knabenkräuter zeigen auch schon etwas schüchtern ihre Blütenstände. Das dürfte noch im April losgehen dieses Jahr. Erst recht wenn das mit dem Wetter so weitergeht, wie es weitergehen könnte. Also schön warm.

Der erste Schnee des “Winters”

Samstag, April 2nd, 2022

Da gab es ihn dann doch noch: Schnee! Scheint ja so ein Trend zu werden mit dem Schnee irgendwann zu einer Zeit, zu der ihn kein normaler Mensch mehr braucht oder haben will. Zum Glück bin ich ja nicht normal. Ich habe überhaupt nichts gegen Schnee(fall) im Frühling… Aber wie könnte es anders sein? Zu meckern habe ich trotzdem was. ;)

Sind sogar gleich drei meckerwürdige Dinge:

1.) Der Schneefall, also der richtige Schneefall, der hat erst in der Nacht so richtig angefangen. Das war früher mit den Schwänen schon immer nervig. Da schneit es doch eh so selten und ich mag es einfach, wenn der Schneefall auf den Fotos zu sehen ist. Und da ist die Nacht nicht nur deshalb unpraktisch, weil ich einfach kein Nachtmensch bin…

2.) Die Schneeflocken, die bei Tageslicht zu sehen waren, waren viel zu klein! Die sah man dann auf den Fotos leider auch nicht so wirklich. Dabei wollte ich doch den Uhu im Schneefall! Oder halt alles andere im Schneefall… ;)

3.) Es war zu viel Schnee! Ja, das ist jetzt Luxusrumgeheule und an sich kann es ja kaum zu viel Schnee geben. Aaaaber: Die ganzen blühenden Blumen waren heute Morgen dann einfach komplett im Schnee verschwunden (bzw. sah’s zu vermaddelt aus dort wo es taute und Blüten zu sehen waren). Bin ja fast froh, dass ich letztes Jahr die Küchenschelle im Schnee erwischt habe.

Aber schön war’s natürlich trotzdem! Hier meine gesammelten Eindrücke von gestern und heute. Sogar Zecken auf Schnee gab’s zu sehen, Schnecken quasi.

















Jetzt hoffe ich mal, dass der Schnee eine gute Isolation für die schon ausgetriebenen Orchideen bildet. Die kommende Nacht könnte teilweise echt kalt werden…

Zum Schluss noch: Ich habe wieder gemerkt, dass ein Leben ohne Schnee im Winter zwar möglich, aber irgendwie unnötig ist. Das muss kommenden Winter anders laufen als dieses Jahr.

Alles muss raus: Küchenschellen

Donnerstag, März 31st, 2022

Heute ein paar weitere Küchenschellenfotos. Bekannte Pflanzen, andere Fotos. Naja, zumindest teilweise anders. Was die Aufnahmeposition betrifft, unterscheiden sie sich jetzt nicht so wirklich von den Aufnahmen, die ich schon hier im Blog gezeigt habe… ;)







Und jetzt bin ich glatt gespannt ob es morgen oder übermorgen für Schnee(fall) mit frischem Grün reicht…

Videomittwoch: Küchenschellen (oh Gott nein, nicht schon wieder!)

Mittwoch, März 23rd, 2022

Schon wieder Küchenschellen! Weia. Nimmt das denn gar kein Ende? Doch! Absolut. Das sollte jetzt das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Jahr Küchenschellen fotografiere. Zumindest blühende Küchenschellen. Die Samenstände sind ja an sich auch sehr fotogen. Kann gut sein, dass die irgendwann auch noch als Motiv herhalten müssen… ;)

Im Video bin ich dieses Mal bei Sonnenaufgang unterwegs… Und ja, bis auf Küchenschellen gibt es nicht viel zu sehen. Aber sie sind halt auch hübsch. Gerade in Kombi mit der tiefstehenden Sonne.

Viel Spaß!

Naturfotografie: KÜCHENSCHELLEN fotografieren + TIPPS zur BLUMENFOTOGRAFIE

Hier einige der Fotos, die im Video entstanden sind:







Klassiker…

Dienstag, März 22nd, 2022

Das lief zwar nicht so wie ich es mir vorgestellt habe heute Morgen (blöd, wenn der Sender des Funkmikrofons zu Hause auf dem Schreibtisch wartet ;) ), aber zumindest ein Foto ist mir dann doch noch gelungen. Muss gestehen, an sich bin ich jetzt dann auch fast schon gesättigt was die Küchenschellen betrifft. Aber ganz vorbei ist es noch nicht.



Wenn ich dann aber bald genug von den Küchenschellen habe, wird’s hoffentlich noch ein paar Pflanzen als Pausenfüller bis zu den ersten blühenden Orchideen geben.

Apropos Orchideen: Das sieht bisher alles ganz gut aus. Frostschäden gibt’s dieses Jahr an den schon vorhandenen Blattrosetten nicht so wirklich. Nass genug war es bis vor kurzem an sich auch noch. Allerdings wäre jetzt langsam doch mal wieder etwas Niederschlag ganz praktisch…

Küchenschelle mit Sonne

Montag, März 21st, 2022

Jetzt habe ich mich doch an die Bearbeitung eines der Fotos mit Küchenschelle + untergehender Sonne gemacht. Eigentlich passt es ja irgendwie was Bildaufbau etc. betrifft. Aber keine Ahnung, mir bleibt der Schnitt am Horizont irgendwie zu heftig, das Foto wirkt dadurch zweigeteilt. Nett anzusehen ist es aber glaub ich trotzdem?



Und irgendwie krass wie gut der Kontrastumfang der Kameras heutzutage ist. Ich glaube früher hätte ich dafür drei Aufnahmen gebraucht… ;)

Küchenschellenvariationen

Samstag, März 19th, 2022

Wow, es ist inzwischen echt fast genau ein Jahrzehnt zwölf Jahre her, dass ich das letzte Mal “richtig” Küchenschellen fotografiert habe. Damals noch in bzw. bei Wien in den Hundsheimer Bergen (Klick mich an!) kurz vor dem Umzug nach Marburg.

In einer Marburger Zeit habe ich es irgendwie nie wirklich probiert… Wobei das hier (Klick mich an!) an sich sicher Potential gehabt hätte bei richtigem Licht. Richtiges Licht hätte es an der Stelle aber glaub ich gar nicht geben können. Und auch wenn es in Nordhessen schon viele Stellen mit Küchenschellen gab, irgendwie waren sie mir dann nie wichtig genug und gedanklich war ich sowieso schon immer bei der Orchideenfotografie Mitte/Ende März…

Und jetzt, eben fast auf den Tag genau zehn zwölf Jahre später, habe ich was gemacht, was ich ja an sich fast nie bis überhaupt nie mache, vielleicht aber wieder öfter machen sollte: Abends fotografieren! Und dann eben auch noch Küchenschellen.

Hat schon einen Vorteil abends zu fotografieren: Man kann sich eher darauf einstellen was das Licht bei Tiefststand der Sonne machen wird. Da kann man auch einfach mal auf gut Glück losziehen, hoffen ein sinnvolles Motiv zu finden und dann einfach aufs Licht warten. Vor Sonnenaufgang ist die Motivsuche halt immer etwas dunkel… ;)

Nun denn, hier drei Fotos derselben Pflanze. Küchenschellenvariationen eben. Es war mir eine Freude:







Ich habe auch Fotos mit untergehender Sonne im Bild. Bin aber absolut nicht zufrieden damit. Irgendwie war der Kontrast zwischen Himmel und Horizont einfach zu groß. Vielleicht muss ich irgendwann dieser Tage nochmal rumküchenschellen… Eigentlich würde ich ja gerne mal wieder ein Foto wie dieses hier (Klick mich an!) machen, inzwischen 15 Jahre alt. Damals noch mit meiner guten alten (noch immer funktionstüchtigen) Sigma SD9 gemacht.

Und dabei fällt mir was auf: Ist es nicht irgendwie ein Zeichen von Stillstand, wenn die Fotos, die man vor 15 Jahren gemacht hat, an sich fast so aussehen, wie die, die man aktuell macht? Sollte ich mal drüber nachdenken… ;)

Videomittwoch: Nebel im Geisterbusch

Mittwoch, Juli 21st, 2021

Wieder mal eine klare, kühle (relativ, für die Jahreszeit schon irgendwie ;) ) und windstille Nacht. Und wie so oft bin ich dann halt in die Wahner Heide gefahren. Allerdings mal in eine andere Gegend. Eine, die ich zum ersten Mal besucht habe an dem Morgen. Bisschen riskant an sich, hätte ja ein Vollflop werden können, aber der hübsche Eichenhutewald wäre zu Fuß in kurzer Zeit erreichbar gewesen…

War aber gar nicht nötig. Schon nette Motive dort. Zumindest eines davon gefällt mir sogar so gut, dass ich es noch öfter probieren will. Im Herbst mit Nebel könnte das richtig gut werden…

Bis dahin sind’s aber ja noch ein paar Tage, deshalb heute erstmal das sommerliche Video. Viel Spaß!

Naturfotografie: Morgens bei NEBEL einfach FOTOGRAFIEREN

Und wie üblich hier ein paar Fotos aus dem Video:









Videomittwoch: Mal wieder Orchideen…

Mittwoch, Juni 16th, 2021

Das ist mir auch noch nie passiert, da waren doch glatt bevor ich das Video fertig hatte alle Akkus der Kamera (mit der ich die Videos aufnehme) leer. Nicht, weil ich besonders viele Aufnahmen gemacht hätte, sondern weil meine beiden Ersatzakkus leer waren. Ups.

Dementsprechend ist das Video dieses Mal gegen Ende ein bisschen anders als sonst… It’s not a bug, it’s a feature! Und zum ersten Mal habe ich “sinnvolle” Dinge mit der Panasonic S1 gefilmt. Schon cool was die alles kann. Mag ich.

Jedenfalls war ich an sich auf der Suche nach Roten Waldvöglein… Gefunden habe ich aber vor allem viele andere Dinge.

Hier das Video. Viel Spaß!

Naturfotografie: Orchideen, Gelaber und FOTOGRAFIEREN

Und hier ein paar Fotos. Dieses Mal sogar mit einem, das im Video auf die Art nicht zu sehen ist:









Nochmal Orchideen…

Sonntag, Juni 13th, 2021

So ganz zufrieden war ich mit dem Foto der Bienen-Ragwurz vom Freitag ja doch nicht.

Es hat irgendwie einfach irgendwas nicht so ganz gepasst. Zu viele unscharfe gelbe Blüten unten im unscharfen Vordergrund (Bildaufbaukiller!)? Das Gefühl, dass ich ein paar (dutzend) Minuten zu spät an der Stelle gewesen bin? Vielleicht doch einfach nicht der richtige Bildaussschnitt? Naja, vor allem das Licht…

Und deshalb bin ich heute Morgen wieder dort gewesen. Viel zu früh. Wecker wieder 03:50, weil man will ja nichts verpassen! Das die Sonnenaufgangssonne die Stelle mit der Bienen-Ragwurz nicht direkt erreicht, war mir klar. Deshalb habe ich den Anfang an einer anderen Stelle verbracht. Immer den Blick gen Himmel gerichtet. Weil dort hat sich für meinen Geschmack eindeutig viel zu viel getan!

Also das sah ja alles echt schön aus. Hätte ich eine weitwinkelgeeignete Landschaft gehabt, am besten mit etwas wabernden Morgennebel über Wiese oder See, das wäre super gewesen. Aber ich wollte ja eine tiefstehende Sonne, die es schafft Licht in die Landschaft, also auf den Hintergrund der Bienen-Ragwurz, zu werfen. Und dieses viele Gewölks, das sich da immer wieder gebildet hat, war eindeutig nicht vielversprechend.

Immerhin waren die Wolken sehr dünn. Anfangs eindeutig ein Vorteil, die Sonne war nicht ganz so knallig als sie hoch genug stand um einen Hintergrund für diese Grünliche Waldhyazinthe zu bilden:



Kurz danach hab ich dann die Bienen-Ragwurz besucht. Der Anfang war nicht so vielversprechend. Nicht nur des schon erwähnten Gewölks wegen.

Da stand doch einfach so ein Busch vor der Sonne, als sie noch richtig tief stand. Wie nervig! Aber gut zu wissen. Deshalb habe ich mir dann anderen Bienen-Ragwurzen gesucht für den Anfang… Gegenlicht, so ein bisschen:



Und dann war das immer wieder so ein Glücksspiel mit den Wolken. Aber sie haben sich dann doch noch erbarmt. Gerade als die Sonne dann noch tief genug stand um alles zu beleuchten, was ich im Licht haben wollte, waren die Wolken so nett und haben sich für eine kurz Weile verzogen.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das Foto ist jetzt ziemlich das, was ich mir erhofft habe an der Stelle. Zumindest im Bereich dessen, was möglich ist. Bisschen wärmere (was die Farbtemperatur betrifft) Sonne wäre natürlich auch spannend. Aber das wird zumindest mit dieser Ragwurz nichts. Egal! Hier das Foto:



Und jetzt, mal sehen wie es weitergeht…