ALLES ZU ‘FOTOAUSFLUG’

Birken, Birken und Birken. Und ein Hirsch.

Montag, Juni 1st, 2020

Auch dieses Mal gibt’s wieder Birken und einen Hirsch… Der Hirsch machte dieses Mal eindeutig den Anfang, stand der doch glatt schon ein paar Meter nach dem Losspazieren im düsteren Wald. War zum ersten Mal mit Tarnmaske unterwegs heute. Einfach um es mal zu probieren und um mich daran zu gewöhnen das blöde Gefühl abzulegen, das sich bei mir beim Tragen so einer Maske einstellt. Praktisch, dass man sich inzwischen ans Tragen von Nicht-Tarnmasken schon gewöhnt hat… ;)

Danach war ich dann was die Hirsche betrifft nicht mehr so erfolgreich und habe mich deshalb einfach wieder den Birken gewidmet. Ich freue mich echt auf den ersten Tag mit richtigem Nebel… Das wird genial!

Hier die Fotos:







Ich glaub mich knutscht ein Hirsch

Freitag, Mai 29th, 2020

Überraschung! Ich war wieder in der Wahner Heide unterwegs. Gibt wohl nichts anderes mehr um kurz nach fünf Uhr morgens für mich. Schlafen wird sowieso überbewertet und ehrlich gesagt ist es mir schon lange nicht mehr so leicht gefallen um kurz nach vier Uhr aufzustehen.

Heute gab’s wieder ein paar Überraschungen mit Hirschen. Ist schon lustig, jedes Mal fehlt nicht viel für ein gutes Foto. Irgendwie bin ich jetzt auch getriggert das endlich hinzubekommen.

Heute Morgen war es so, dass an der Stelle wo der (bzw. dieser) Hirsch stand, ein paar Minuten später dann auch hübsch die aufgehende Sonne hingekommen wäre. Wobei ich ja ehrlich gesagt gar nicht so sicher bin ob ich das überhaupt gewollt hätte. Nebel wäre an sich besser gewesen. Vielleicht eher Nebel und aufgehende Sonne?

Nach dem Hirsch habe ich mich dann wieder den Birken gewidmet. Dieses Mal wieder im Panoramaformat und nicht ganz so im Detail wie im letzten Beitrag. Hier zwei Fotos von heute Morgen:





Nach dem Fotografieren des Hirsches hat sich mein Weg noch mit dem eines anderen Hirsches gekreuzt. Durchaus spannend. Wir waren glaube ich beide ziemlich überrascht davon, dass wir uns so nahe gegenüber standen. Ich starr, er starr. Fotografieren ging nicht. Und so habe ich ihn einfach eine Weile beobachtet (und er mich) bis er dann doch weggelaufen ist. Aber schon interessant wie groß ein Hirsch doch ist.

Videomittwoch: Huteeichen in der Wahner Heide

Mittwoch, Mai 27th, 2020

Dieses Mal geht’s im Videomittwoch wieder zu größeren Motiven. Auch wenn ich dieses Mal zumindest eine Zecke gefunden habe (ohne sie finden zu wollen), habe ich mich doch lieber wieder den größeren Motiven gewidmet: Einem Eichenhutewald. Solche Hutewälder haben den großen Vorteil, dass sie meistens aus ziemlich hübschen Bäumen bestehen. Der, den ich mir jetzt als Motiv ausgesucht habe, macht da keine Ausnahme.

Viel Spaß mit dem Video:

Naturfotografie: HUTEEICHEN in der WAHNER HEIDE

Und weil die Fotos im Video ja nett sind, aber in “echt” doch was anderes, hier ein paar davon:





Macht doch jedes Mal wieder Spaß so ein Sonnenaufgang in einer Gegend, in der man nicht schon oft war. Manches klappt zwar nicht wie gewollt, anderes passiert dafür unerwartet. Immer wieder gerne!

Birkendetails

Mittwoch, Mai 27th, 2020

Das wollte ich schon länger mal machen. Birkenborke bei Sonnenaufgang im Licht der frisch aufgegangenen Sonne. Wie praktisch, dass mich heute Morgen nichts anderes wirklich inspiriert hat. Kein Nebel, keine Hirsche, keine Wildschweine… Nicht mal Rehe! Nichts! Und dann bin ich halt über die Birken gestolpert. Was jetzt in der Wahner Heide nicht so schwierig ist… ;)

Hier drei birkige Borkenimpressionen. Tief stehende Sonne hat schon was, muss ich mal weiterverfolgen:





Nebel mit Sonne…

Donnerstag, Mai 21st, 2020

Wieder ein nebliger Morgen war das heute in der Wahner Heide. Viel war es nicht und es gab für meinen Geschmack auch ein bisschen zu viele Cirren (urgs!). Aber das macht ja grundsätzlich nichts, wenn der Nebelhauch genau dann am richtigen Fleck ist, wenn auch die Sonne gerade gescheit scheint. Und das war heute zwischendurch eindeutig der Fall.

Habe dann mal wieder Panoramen gemacht, wie so oft in letzter Zeit. Ich finde das ist meistens doch eher passend in Verbindung mit der “Landschaftssituation” vor Ort. Wirklich Himmel mit auf das Bild zu nehmen ist in die von mir aktuell präferierte Richtung nicht so wirklich praktikabel. Da macht sich das richtig quere Querformat eindeutig besser. Hier zwei Impressionen:





Kein Licht! (+ überarbeiteter Artikel zur Blumenfotografie bei kwerfeldein.de)

Dienstag, Mai 19th, 2020

Ich war mir nicht so ganz sicher ob mir das Foto eigentlich gefällt. Inzwischen bin ich mir aber zumindest sicher, dass es mir nicht gar nicht gefällt. Also zeige ich es einfach mal. Quasi so ein bisschen der Gegenpol zum vielen Licht der vergangenen Tage. Gar kein Licht eigentlich. Also es war schon hell, aber die Sonne war noch nicht anwesend und auch ansonsten gab es nicht viel zu sehen im Birkenwald. Außer eben kein Licht:



Ganz anderes Thema: Bei kwerfeldein.de gibt’s einen Artikel zur Blumenfotografie (eine überarbeitete Version des Artikels, den ich vor langer Zeit mal bei mir veröffentlicht habe) von mir zu lesen. Und weil ja noch immer Blumen blühen da draußen, kann ja vielleicht der ein oder andere von euch was damit anfangen: Klick mich an!

Nebel!

Sonntag, Mai 17th, 2020

Ja es geht doch! Ich bin ja irgendwie schon auch manchmal so so ein bisschen schusselig in der Birne. Da “ärgere” ich mich (nicht wirklich) die letzten Tage über den fehlenden Nebel und vergesse dabei, dass das ja auch einen ganz einfachen Grund hat: Der Frost, der friert die Feuchte, die der Nebel gerne hätte, einfach immer direkt an der Vegetation fest.

Jetzt könnte ich versuchen mich da irgendwie rauszuwinden und behaupten, dass man ja Mitte Mai nicht mit Frost rechnen müsse (was ja irgendwie auch stimmt, aber ich schau mir bevor ich morgens losfahre halt immer so gut wie alle Informationen zum aktuellen Wetter an die es gibt ;) )…

Aber wie dem auch sei. Heute Morgen gab es keinen Frost. Also fast keinen, ein paar Stellen hatten dann doch Reif, aber das war die große Minderheit dieses Mal. Und deshalb hat der Nebel es geschafft. Er erwachte zum Leben und damit auch meine Fotos. War einfach wieder gut. Ich glaube die Wahner Heide hat das einfach an sich, also gut zu sein. Vor allem ist dort jetzt endlich einfach nichts mehr los zur fotografisch einzig richtigen Uhrzeit (andere Fotografen sind ok ;) ).

Genug geschwafelt jetzt… Ich habe heute glaub ich das weitwinkligste Landschaftsfoto seit langer Zeit gemacht… Woah, wenn die Heide mal blüht (falls sie nicht vertrocknet) könnte das ja extrem kitschig werden:



Und wenn sich dann mal der Nebel so richtig mit der Sonne verbündet, dann hat die Lichtstimmung schon was. Da war es dann auch sinnvoll die Birken (sorry Kiefern!) doch mal wieder im Detail aufzunehmen…



Und jetzt entsteht da gerade sowas wie ein Muster. Auch dieses Mal habe ich dann am Rückweg wieder Vögel fotografieren müssen. Verdammt. Mir fehlen die Schwäne(*) wohl doch mehr als ich dachte. Dieses Mal musste ein Buntspecht als Opfer herhalten. Aber er (oder sie?) ist ja selber schuld. Hätte er nicht so panisch durch die Gegend gezwitschert nur weil ich an ihrer Höhle vorbeispaziert bin, hätte ich gar nicht gemerkt, dass dort jemand wohnt. Habe mich dann etwas zurückgezogen und abgewartet und mir so gedacht: Ja, Tiere fotografieren ist schon auch cool. Hier ein Foto:



(*) Was das betrifft, da bin ich heute auf einer Radtour auf die Idee gekommen, dass der Rhein sicher klar genug ist um es mal mit Unterwasserfotos von Schwänen zu probieren. Mein Versuch das an den Baggerseen in Marburg zu machen ist mehr als nur kläglich am ganzen “Dreck” im Wasser gescheitert damals. Sollte ich echt mal machen oder zumindest probieren es zu machen…

Licht!

Samstag, Mai 16th, 2020

Jetzt habe ich endlich mal ein Motiv gefunden, bei dem ich die ziemlich ersten Sonnenstrahlen des Tages in sinnvoller Art und Weise verwenden konnte. Einfach genial wie warm die Farben in den ersten wenigen Minuten des Tages sind. Das hatte ich ja komplett verdrängt (vermutlich wollte mein Gehirn es nicht wahrhaben, dass es sowas überhaupt gibt bei Landschaftsfotos ;) ). Hat auch geholfen den Frost (Hallo? Es ist Mitte Mai!) des frühen Morgens zu vergessen. Wobei an sich hat der Frost ja schon was. Fotografisch gesehen bringt er des Reifs wegen eindeutig eine nette Farbpalette zusammen.

Hier zwei Impressionen des frühen (und dann doch nicht mehr ganz so frühen) Morgens:





Als ich dann schon am Rückweg war, habe ich ein paar Schwarzkehlchen zugeschaut, wie sie ihren Nachwuchs füttern. Sind ja keine seltenen Vögel, aber mangels passenden Habitaten dort wo ich sonst so unterwegs war, habe ich sie bisher aber nie so wirklich gesehen bzw. wahrgenommen. Von daher war das schon ziemlich nett. Vogelfotograf bin ich jetzt nicht so wirklich einer (Schwäne mal außen vor gelassen ;) ), aber vermutlich wäre es heute nicht schwer gewesen mit etwas Ausdauer (und Tarnung?) ein paar gescheite Fotos von ihnen zu machen. Ich habe immerhin einen einigermaßen netten Schnappschuss hinbekommen. Schöne Vögel:



Und dann, pünktlich mit der Invasion der Gassigeher, war ich am Auto und bin wieder nach Hause gefahren… Schon praktisch der frühe Sonnenaufgang dieser Tage. Sollte man im Winter auch einführen.

Sonnenaufgang

Freitag, Mai 15th, 2020

Dieses Mal nicht verschlafen. Im Gegenteil ich war viel zu früh wach… Soll mir recht sein. Bin dann einfach wieder mal in die Wahner Heide gefahren um nach den Birken zu schauen. Hätte ja sein können, dass sich in den paar Tagen meiner Abwesenheit irgendwas verändert hat. Aber, Überraschung: Alles beim Alten.

Der – komplett nebellose – Sonnenaufgang war schön wie immer. Ich muss mich echt noch daran gewöhnen eine so tief stehende Sonne regelmäßig zu sehen. In Marburg waren dort wo ich hauptsächlich fotografiert habe (an den Baggerseen) immer irgendwelche Hügel im Weg. Das dauerte deshalb immer eine ganze Weile bis sie dann wirklich zu sehen war, die Sonne… Wenn jetzt noch ein bisschen häufiger der Nebel dort rumwabern würde… Huah! Das wäre ja echt wie im Paradies.

Hier drei Impressionen des heutigen Morgens:







Homme-pendu, Waldhyazinthen und brennende Knabenkräuter…

Donnerstag, Mai 14th, 2020

Den Ausflug habe ich an sich nur gemacht, weil ich mal sehen wollte was inzwischen in Sachen Orchideen so los ist und nicht etwa, weil ich den Sonnenaufgang mehr oder weniger verschlafen habe…

Also… Orchideen. Genau. Bin wieder in mein bisheriges Lieblingsgebiet gefahren und ein bisschen rumgewandert. Enttäuscht wurde ich eindeutig nicht. Also zumindest was die Orchideen betrifft. So rein vom orchideeigen her ist das echt edel dort. So viel! Brand-Knabenkräuter (die heißen so, weil ihre Blüten so ein bisschen verbrannt aussehen), Waldhyazinthen (sind Orchideen, auch wenn sie Hyazinthen heißen) und dann noch, mein Favorit, weil ich sie bisher nur in Südfrankreich gesehen habe: Homme-pendu! In Deutschland auch bekannt als Ohnhorn, Puppenorchis, Fratzenorchis oder eben Hängender Mensch. Und dank Wikipedia weiß ich jetzt, dass sie in Italien wohl auch “Ballerina” heißt. Nett!

Was nicht ganz so schön war: Es ist verdammt nochmal einfach viel zu trocken! Was vor allem beim Fotografieren dann bisschen störend ist. So viele verkümmerte Pflanzen. Hoffentlich wird das irgendwann wieder besser…

Hier einige der Fotos vom heutigen Vormittag: Von oben nach unten bzw. links nach rechts: Homme-pendu, Waldhyazinthe (ich weiß nicht welche genau), Fliegen-Ragwurz, Frühlings-Brandknabenkraut, Waldhyazinthe mit Purpur-Knabenkraut im Hintergrund:







Und was mir auch noch gut gefallen hat: Die ersten Pyramiden-Hundswurz habe ich auch gesehen. Nicht blühend. Aber trotzdem schön. Fehlt nur noch die Bocks-Riemenzunge. Hätte ja gedacht, dass ich über die zuerst stolpere, übersehen kann man die ja an sich nicht so wirklich. ;)