ALLES ZU ‘FOTOAUSFLUG’

Noch ein Baum im Nebel bei Sonnenaufgang

Montag, August 26th, 2019

Eine eklig warme Spätsommernacht war das… Da das mit dem Schlafen sowieso nicht so richtig funktioniert hat, habe ich den Morgen genutzt um einem Waldstück an der Lahn einen kurzen Besuch abzustatten. Richtig erfolgreich war das mangels gescheitem Nebel für mich jetzt nicht, aber dieser Baum hier hat mir doch ganz gut gefallen. Habe ihn vor, bei und nach Sonnenaufgang fotografiert. Das hier ist daraus geworden:







Dabei ist mir auch mal wieder aufgefallen, dass es wirklich kaum was gibt, was ich weniger mag als so eklig warme Sonnenaufgänge… Schwitzen schon um 6 Uhr morgens, das ist einfach nichts was mich zu kreativen Höhenflügen verleitet… :P

Was ich allerdings gesehen habe: Da war wieder ein Reh unterwegs. Und seit ich letztens Geschmack (fotografisch) an Rehen gefunden habe, werde ich vielleicht die Tage morgens mal wieder dort vorbeischauen. Vielleicht klappt’s ja mit ein paar Rehfotos im Nebel am Waldrand. Stelle mir das so im Vorsonnenaufgangslicht vor, bläulich angehaucht alles…

Ein Baum im Nebel bei Sonnenaufgang

Samstag, August 24th, 2019

Viel mehr lässt sich dazu gar nicht schreiben. Es ist halt nur ein Baum im Nebel bei Sonnenaufgang.

Vielleicht noch erwähnenswert: Ich war wo, wo ich sonst nicht bin und ich glaube das war nicht so die beste meiner bisherigen Ideen. Ich habe einfach nicht gewusst was ich fotografieren könnte – trotz der echt genialen Nebelstimmung. Ich war ja dann schon froh, dass ich mich schließlich entschieden habe diesen Baum zu fotografieren und nicht weiter wild aber erfolglos nach anderen Motiven gesucht habe bis der Nebel sich dann vermutlich irgendwann komplett aufgelöst hätte… ;)



Wie gestern, nur fast noch besser…

Donnerstag, August 22nd, 2019

Aber echt nur fast. Wenn es das Wort “unfast” geben würde (gibt es ab jetzt), wäre es passender. Weil ohne Rehe konnte das jetzt heute Morgen gar nicht besser sein als gestern. Schon interessant wie sich drei Sonnenaufgänge ähneln, aber doch total unterschiedlich sein können. Der einzige richtige Unterschied: Vorgestern viele hohe Wolken, gestern einige tiefe Wolken und heute? Überhaupt keine Wolken.

Ich habe die Chance genutzt und lauter – im Detail ziemlich unterschiedliche – gleiche Fotos gemacht. Hier eine kleine Auswahl:











Ich glaube heute Morgen hätten mich sogar Handschuhe nicht gestört. Gerade mal 6°C hatte es… Das war dann wohl auch den fehlenden Wolken zu verdanken. Ziemlich cool.

Wie gestern, nur besser…

Mittwoch, August 21st, 2019

Ja, das trifft es in etwa. An sich war alles besser als gestern. Es gab keine blöden Cirren, es gab ein paar “normale” Wolken (die hätte ich nicht unbedingt gebraucht), es gab viel Nebel, es gab keinen Wind und so weiter. Was es auch gab: Rehe! Hatte ich jetzt direkt dort an der Stelle auch noch nicht. Also an den Seen sind sie mir schon über den Weg gelaufen. Aber dort wo sie heute standen, habe ich sie noch nicht gesehen bisher. Ziemlich cool. Und auch sonst war’s einfach super. Hier einige Impressionen:









Fängt echt gut an die fotografisch spannende(re) Zeit! Ab jetzt dann bis nächstes Jahr im Juli (oder so)… ;)

Nebel…

Dienstag, August 20th, 2019

Viel Nebel, viele hohe Wolken und wenig Wasservögel (und vor allem keine Schwäne). Das war der Morgen in Kurzform. Kalt war’s außerdem. Gerade mal 7°C hatte es. Im Großen und Ganzen aber eindeutig ein eher angenehmer Morgen. Ohne die vielen (blöden) Cirren wäre er allerdings noch besser gewesen. Das kommt aber dann vermutlich irgendwann in den nächsten Tagen. ;)

Also, auch wenn es etwas gemangelt hat an Schwänen oder wenigstens Gänsen für die Gestaltung eines lebendiger Vordergrunds, gerne mehr davon! Hier zwei neblige Impressionen:





Faszinierend wie weit südlich die Sonne inzwischen schon wieder aufgeht übrigens, da muss irgendwer an der Erde gedreht haben…

So ein Morgen…

Freitag, August 16th, 2019

An sich wollte ich heute Morgen ja am Rimberg so eine Stunde vor Sonnenaufgang einfach mal abwarten was für Geräusche die Natur so macht und dabei fotografieren was sich so ergibt. In den Tälern zog Nebel durch die Landschaft, der Vollmond war auch gut anzuschauen. Im Wald hat’s hin und wieder geknackt und geknistert. Ich weiß nicht genau wer da im Dunkeln unterwegs war. Was ich allerdings weiß ist, dass immer wieder Eulen (Waldkauz?) gerufen haben, allerdings weiter entfernt. Das war der schöne Teil des frühen Morgens.

Der unschönere Teil war irgendwelche laute basslastige Musik aus der Ferne und immer wieder lautes (menschliches) Rumgegröle. Als mir das dann irgendwann zu blöd war – freitagmorgens um 5:30 ist das schon eher nervig ;) – bin ich dann wieder zurück ins Tal und habe den nebligen Frühmorgen an den Seen verbracht. Keine Schwäne anwesend heute. Aber einige Gänse… Hier zwei Eindrücke:





Irgendwie finde ich es ja interessant mit dem “unnatürlichen” Lärm da draußen in der Natur. Wenn ich nicht speziell darauf achte, fällt mir oft gar nicht so genau auf wie viele menschliche Geräusche die Stille stören. Ich bin dafür ein Recht auf Stille einzuführen. ;)

Muss es wieder im Wald probieren demnächst, die Leute können ja nicht dauernd Radau machen, hoffe ich…

Morgennebel

Freitag, August 9th, 2019

Da hat’s doch glatt schon wieder Nebel gegeben heute Morgen. Dieses Mal allerdings nicht so hochreichend. Perfekt also um kurz mal zu schauen ob die Schwäne von letztens noch anwesend sind. Erfreulicherweise sind sie noch da. Der Sonnenaufgang selbst war ziemlich bunt, eindeutig. Die paar Wolken am Himmel haben sich richtig gut verfärbt. Die Schwäne dafür habe ich nur im dichten Nebel erwischt. Weiß mit Weiß mal wieder… Also großteils. Hier die Fotos. Von bunt zu weiß zu bunt:













Fast perfekter Nebel…

Donnerstag, August 8th, 2019

Das “fast” steht nur im Titel, weil es sicher noch besser geht. Aber das war heute so ein Morgen, der nie hätte enden müssen.

Aber von vorne… Als ich losgezogen bin, dachte ich mir am Anfang noch so: Oha, jetzt gibt’s nur so ein paar Nebelschwaden recht weit oben. Keine Chance für Nebel über dem See und zu wenig Nebeldecke für richtig Spaß beim Fotografieren des Nebels von oben. Bin dann aber trotzdem auf den Rimberg raufgestapft. Und schon am Weg nach oben war dann zu erkennen, dass die Nebeldecke mit dem Näherkommen des Sonnenaufgangs schnell dichter wird. Oben angekommen sind mir dann sogar ein paar Nebelschwaden über den Kopf gezogen.

Im Vergleich zum letzten Mal war’s dieses Mal auch deutlich weniger windig. Auch sonst hat einfach alles gepasst. Genau die perfekte Temperatur um weder zu frieren, noch zu schwitzen. Schön frische Luft mit einem Hauch von Waldaroma. Kaum Geräusche von Autos oder Flugzeugen, dafür ein paar schreckende Rehe. Und um mich herum einfach überall Nebel, der es geschafft hat mir den Eindruck zu vermitteln, als wäre da unten alles voller unberührter Natur.

Hier ein paar Impressionen:















Ich habe jetzt entschieden, dass für mich der Sommer damit vorbei ist. Das Sommerloch ist endlich am Ende! Jetzt kommt wieder die Zeit, in der der Nebel spannender wird! Und seit dem Ausflug in die Alpen bin ich bereiter als je zuvor für die nähere Umgebung hier. Bin gespannt was Spätsommer und Herbst dieses Jahr so bieten.

Ein wenig Alpen…

Mittwoch, August 7th, 2019

Ein kurzer Ausflug in die Alpen (Graubünden, Engadin). Wäre ich nicht eh schon recht weit südlich von Marburg unterwegs gewesen, wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen für eine Nacht in die Alpen zu fahren. Erst recht nicht, wenn sich das Wetter von der unsicheren Seite zeigt. Aber weil ich eben schon so nahe dran war, habe ich einen Abstecher gemacht. Schließlich ist es ja nie schlecht mal wieder Berge zu sehen.

Der Sonnenuntergang ist mangels Licht direkt ausgefallen. Das war aber an sich wenig überraschend. Nachts dann, als ich zwischendurch mal wach war und aus dem Autofenster geschaut habe, zeigten sich eigentlich durchgehend viele Sterne. Begleitet allerdings von Wetterleuchten. Als mich dann mein Wecker um kurz nach halb fünf geweckt hat waren die Sterne weg und ein bisschen Regen da. Narf.

Pünktlich zum Sonnenaufgang war’s dann allerdings wieder ziemlich klar. Blöderweise hat aber irgendwas – ich habe ein oder mehrere Wolken im Verdacht – verhindert, dass die Berge das Sonnenaufgangslicht abkriegen. Tjaja, so kann’s laufen. So richtig da war die Sonne dann erst so ca. 30 Minuten nach Sonnenaufgang. Da ist das Licht zwar auch nicht unbedingt schlecht, aber nicht mehr das, was ich mag. Hier ein Foto mit Grau- und Polfilter aufgenommen:



Danach habe ich dann noch einen Abstecher zum Morteratschgletscher gemacht, also bis direkt zu seiner “Zunge” (kann man kaum mehr so nennen). Eigentlich ein ziemliches Trauerspiel. Gleichzeitig aber auch faszinierend wie schnell das Eis verschwindet. Ein paar Detailfotos direkt an der Zunge habe ich dann noch gemacht. Dieses Blau ist einfach genial, auch wenn es nur in ein paar wenigen Rissen zu sehen war:







Danach zog es sich so langsam zu. Viele hohe Wolken… Wie in einem fotografischen Alptraum. ;)

Aber gelohnt hat es sich trotzdem. Aus mehreren Gründen… Dazu dann demnächst.

Bisschen Nebel am See

Dienstag, Juli 30th, 2019

Das war eine Überraschung heute Morgen. Dass es Nebel gab, das war schon gestern Abend absehbar. Aber dass inzwischen wieder so viele Schwäne da sind, das wusste ich vorher nicht. Hatte an sich gar nicht viel erwartet außer ein bisschen Nebel und vielleicht ein paar Gänse. Da waren die Schwäne dann eine echt nette Überraschung.

Wenn ich es positiv sehen will, sollte ich an sich auch zufrieden damit sein, dass die Schwäne heute Morgen nicht soooo kooperativ waren beim Fotografieren. So bleibt die Vorfreude auf die nächsten nebligen Morgen inkl. hoffentlich kooperativeren Schwänen. ;)

Bis dahin ein paar Impressionen von heute Morgen. Den Anfang machte diese hübsche Stimmung vor Sonnenaufgang, wenn alles so rosa-blau erscheint. Blöderweise sind die Schwäne in der Phase fast die ganze Zeit irgendwo am Rand des Sees rumgeschwommen. Immerhin ganz kurz waren sie etwas weiter “im” See:



Danach sind sie dann wieder lange am Rand des Sees rumgeschwommen. Als die Sonne dann aufgegangen war, haben sie sich recht weit entfernt von meinem Standort (eher Knieort) wieder “in” den See begeben. Das war dann kurzzeitig recht cool, vor allem als der eine Schwan sich dann voll in Pose geworfen hat. Kurz danach sind auch ein paar Kanadagänse vorbeigeschwommen:





Und gerade als ich dachte, dass die Schwäne jetzt gleich in meiner Nähe in den durch die aufgehende Sonne beschienenen Nebel schwimmen, passierte das hier. Verdammt war das ein nerviger Moment!



Etwas weniger genervt habe ich mich dann allerdings gefühlt, als ich gemerkt habe, dass die Schwäne nur ein paar Meter entfernt im nächsten See gelandet sind. In dem See, in dem sich ein Paar mit zwei (oder drei?) Jungen aufhält. Das ging natürlich nicht gut. Zwischenzeitlich haben sie sich alle gegenseitig verjagen wollen. Gewonnen hat am Ende allerdings das Paar mit den Jungen. Beim gegenseitigen Jagen entstand das Foto hier. Zeigt auch direkt was an diesem See einfach nervig ist: Man kann nicht bodennah fotografieren…



Das Foto hier drüber ist übrigens ein Mitzieher. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe das einigermaßen scharf hinzubekommen. Normalerweise klappt das nicht.

Direkt nach dem sie vertrieben wurden, sind die vier “neuen” Schwäne dann wieder im “alten” See gelandet. Das war allerdings dann schon zu einer Zeit, als das Licht einfach nichts mehr war:





Und fürs nächste Mal wünsche ich mir dann: Nähere Schwäne beim richtigen Licht, mehr Nebel an den richtigen Stellen und weniger hohe Wolken, die die Sonne dämpfen!