Ein bedeckter Morgen

Heute Morgen habe ich nach meinem Blick aufs frühmorgendliche Satellitenbild einfach mal komplett ignoriert, dass es absolut keinen Sonnenaufgang mit “Licht” geben wird und bin trotzdem in der Wahner Heide rumspaziert.

Erstens, weil ich einfach schon zu lange nicht mehr so früh draußen in der Natur unterwegs war und zweitens, weil ich probieren wollte ob Tarnmaske und Handschuhe (ohne Tarnmuster, einfach nur schwarz) wirklich so praktische Methoden sind um die fotografische Kooperationsfähigkeit zwischen mir und etwaigem Getier zu optimieren.

Und cool: Es hilft tatsächlich. Eigentlich ja auch logisch, sind doch Hände und Gesicht die beiden einzigen Körperbereiche (zumindest, wenn die Farbauswahl der restlichen Klamotten nicht sowieso jeglichen Tarneffekt verhindert), die eindeutig auffällig zu sehen sind wenn man da so in der Landschaft rumsteht oder rumspaziert. Die hellen Hände dann am besten noch in Bewegung beim Bedienen der Kamera. Das muss ja auffallen.

Heute Morgen war’s eindeutig anders. Natürlich nicht perfekt, aber doch ein Fortschritt zu den letzten Begegnungen mit Rehen und Hirschen. Jetzt würde dann halt nur noch die perfekte richtige Stimmung für die Fotos fehlen. Das kommt noch!

Hier drei Fotos von heute Morgen:







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2 Kommentare zu “Ein bedeckter Morgen”

  1. Frauke hat geschrieben:

    Ja, Tarnung hilft immer.
    Ich nehme mir auch mit einem Freund seit ewigen Zeiten vor, mal im Herbst im Herfeld mit Tarnumhang zu sitzen. Aber irgendwie ist bisher nix draus geworden. ;-)

    LG Frauke

  2. Felix hat geschrieben:

    Spannend ist es auf jeden Fall, vor allem so in der Dämmerung. Auf jeden Fall empfehlenswert. Übrigens auch an Seeufern. Hat auch was.

    Viele Grüße,
    Felix