TAG: ‘INSEKT’

Eintagsfliege und ein Suchspiel

Montag, April 29th, 2024

Eigentlich wollte ich heute nur mal schauen, was der Wasserstand und die Vegetation in den Bereichen mit Bruchwald in der Wahner Heide so machen. Da habe ich vor einer Ewigkeit mal ein Foto gemacht, das mir ziemlich gut gefällt.

Dachte mir allerdings, dass in der Gegend vielleicht auch was geht, wenn dann mal die Sumpfschwertlilien blühen. Was das betrifft, bin ich mir jetzt zwar nicht mehr so ganz sicher ob das funktioniert, aber mal sehen… Vielleicht probiere ich es einfach wenn sie dann mal blühen. Wasser ist aktuell zumindest mehr als genug da.

Als ich da so rumspaziert bin, saß da diese Eintagsfliege an einer Sumpfschwertlilie rum. Da dachte ich mir so: Machst ja eh viel zu wenige Fotos mit Insekten. Und ja, ist echt schon ewig her, dass ich das letzte Mal ein Insekt fotografiert habe. Letztes Jahr kein einziges! Vorletztes Jahr immerhin eine Libelle! Und 2021 gab es sogar mal Schmetterlinge!

Von daher hat dieses Foto jetzt echt Seltenheitswert:



Weil ich dann eh schon auf der anderen Rheinseite war, habe ich dann noch einen kurzen Abstecher zu den Uhus gemacht. Wollte einfach wissen wie’s ihnen geht. Scheint alles in Ordnung zu sein, die Kälte hat ihnen wohl nicht geschadet. Hier ist ein Suchbild. Wie viele Uhus sind zu sehen? Klick mich an!

Notlösungen…

Sonntag, Mai 22nd, 2022

Satz mit X, das war wohl nix.

Hatte auf Nebel gehofft und keinen bekommen. Es gab zwar ganz vereinzelt einen Hauch von Nebel, aber erstens war’s zu wenig und zweitens hätte er ohne Sonne sowieso nicht so wirklich viel Freude gebracht. Wären da nicht die Wolken früh am Morgen gewesen, der Sonnenaufgang hätte sicher das Potential gehabt so richtig schön zu werden. Nächstes Mal dann halt.

Statt Birkenwald und Hirsche (von denen gab’s auch nicht viel zu sehen), habe ich dann eine Libelle und Fingerhut fotografiert. Ohne Sonne und düster.





Orchideen und Schmetterlinge

Samstag, Mai 29th, 2021

Ist das jetzt schon Clickbait? Orchideen sind’s ja zumindest zwei verschiedene Arten. Aber der Schmetterling, der müsste eigentlich auf beiden Fotos der Gleiche (nicht derselbe) sein. Aber zum Anfang…

Als ich heute Morgen um 3:45 aufgestanden bin, wusste ich noch nicht was machen: Orchideen fotografieren oder doch eher den vermutlichen Nebel in der Wahner Heide? Lag vielleicht daran, dass es erst 3:45 Uhr war. Andererseits, normalerweise weiß ich abends schon was ich morgens dann machen will… An sich stellt sich die Frage ja auch überhaupt nicht? Orchideen natürlich? Oder doch nicht? Gab ja sicher auch Nebel in der Heide… Dachte mir dann aber so: Die Orchideensaison ist voll im Gange. Eigentlich gibt es keinen sinnvollen Grund nicht einfach nach den Orchideen zu schauen. Außer, naja, es gibt halt auch Nebel… Und Birken. Aber die Orchideen… Das nur als kleiner Ausschnitt meiner Gedankengänge an jedem Morgen lange vor Sonnenaufgang wenn ich an sich fotografieren will… ;)

Ich habe mich dann für die Orchideen entschieden.

Ein Nachteil, den die ziemlich verspätete Orchideensaison dieses Jahr hat ist, dass die ganze Vegetation um die Orchideen rum irgendwie deutlich höher ist als “normalerweise”. Ist nur eine Beobachtung, aber gefühlt scheint “Gras” deutlich schneller zu wachsen bei kühleren Temperaturen als die Orchideen (Purpur-Knabenkräuter in dem Fall). Dementsprechend geht dieses Jahr viel nicht, was (vermutlich) gegangen wäre, wenn die Orchideen schon zwei Wochen früher geblüht hätten. Macht aber ja nichts. Nicht jede Orchidee steht in einer der inzwischen hohen Wiesen und so manch hohe Wiese kann man auch zum Vorteil nutzen. Oder halt auch einfach gar nicht. Man muss ja nicht alles fotografieren.

Genug geschrieben, hier die Orchideenfotos. Ein freistehendes Purpur-Knabenkraut direkt bei Sonnenaufgang, eins in einer der schon erwähnten recht hohen Wiesen und dann, als Bonus, noch ein Ohnhorn zu fortgeschrittener Stunde (und halt auch in einer eher hohen Wiese):







Zwischen Purpur-Knabenkraut und Ohnhorn bin ich am Wegrand noch über ein paar Schmetterlinge gestolpert. Bläulinge. Himmelblaue Bläulinge? Wer kennt sich mit Schmetterlingen aus? ;)

Nachtrag 6. Juni 2021:
Es ist ein Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis). Vielen Dank allen, die beim Bestimmen mitgemacht haben. Spannende Sache, diese Bläulinge. :)





War jedenfalls ein netter Morgen. Und ich bin gespannt was ich morgen früh um 3:45 Uhr so denke… Ausschlafen? Hmm…

Schmetterling

Samstag, Juni 22nd, 2019

Könnte mal ein Admiral gewesen sein. Leider war er ziemlich tot. War fürs Fotografieren der Flügeldetails jetzt weniger schlimm als für den Schmetterling selber… Eigentlich wollte ich allerdings heute Morgen – weil es keinen Nebel gab – Sonnentau fotografieren. Gab aber keine Chance ihm irgendwie nahe zu kommen. Nahe gekommen sind mir dafür ein paar Wildschweine. Es geht doch einfach nichts über wütendes – zumindest hört es sich jedes Mal so an wenn ich es höre – Gegrunze von Wildschweinen direkt im dichten Unterwuchs neben den Waldwegen. Gruslig!

Hier das Foto des Schmetterlingflügels:



Bald kommt die große Hitze. Viel Sonne, vermutlich kein Nebel. Mal sehen was mir so einfällt. Also abgesehen von schwitzen…

EIN SCHMETTERLING!

Freitag, Juli 6th, 2018

Wie konnte das denn nur passieren? Ich habe einen Schmetterling fotografiert! Einen männlichen Bergweißling, denke ich. Ist auch nicht so wichtig, weil wichtig ist an sich nur, dass der Schmetterling schön kontrastreich auf dem Foto ist. Und als Weißling ist man das vermutlich meistens, wenn die Umgebung eher dunkel ist. Hier sitzt er auf einer Alpenrose. So viel Alpen! Ja, ich war in den Alpen. Ein paar Landschaftsfotos kommen auch noch in nächster Zeit. Bis dahin aber eben: Ein Schmetterling!



HUNDSHEIMER BERG

Samstag, Mai 16th, 2015

… oder auf der Suche nach Diptam und Bienenfressern. Und, um es direkt vorwegzunehmen: Diptam: Nope. Bienenfresser: So ein bisschen. Aber dafür: Mehr Orchideen als erwartet und zum Abschluss auch noch eine Überraschung.

Wenn man einmal an Diptam gerochen hat, will man das immer wieder tun. Blöderweise war er am Hundsheimer Berg jetzt nicht auffindbar, aber er muss dort irgendwo sein. Bei den Bienenfressern war das etwas einfacher. Da wusste ich zumindest, wo sie sich aufhalten. Immerhin: Einer ist vorbeigeflogen. Das Flugbild war eindeutig. Fotografiert habe ich ihn allerdings nicht. Aber das ist ja das Gute, man braucht ja noch ein paar Ziele für die Zukunft… ;)

Orchideen gab’s dafür auch am Hundsheimer Berg genug zu sehen. Interessanterweise auch hier wirklich viele Violette Dingel, gefühlt sogar noch mehr als in der Lobau. Dazu auch noch viele Weiße Waldvöglein und einige andere Arten. Vom Weißen Waldvöglein hier ein Foto:



Irgendwie mag ich diese waldbewohnenden Arten ja besonders. Auch wenn sie häufig eher unscheinbar sind, wie z.B. die Vogel-Nestwurz, die es dort auch zu sehen gab, strahlen sie irgendwie für mich etwas besonderes aus.

Und dann am Abend, wieder weit entfernt von den Hundsheimer Bergen, gab’s in der Nähe des Donaukanals beim Schwedenplatz in Wien dann noch das imposante Wiener Nachtpfauenauge zu sehen. Wurde im Flug von Passanten auch direkt für eine Fledermaus gehalten. Das Foto hat mehr dokumentarischen Suchbildcharakter. Aber naja… dafür, dass es fast mitten in der Nacht war:



Gefunden? ;)

ICH BIN GUT GETARNT…

Freitag, April 12th, 2013

Jetzt ist es doch glatt passiert: Der Frühling ist angekommen. Dieses Wochenende, spätestens Anfang der Woche, gibt’s doch wirklich 20°C oder mehr. Viel Grün ist zwar noch nicht zu sehen, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es so weit ist. Die ersten Bäume zeigen Knospen und die Zahl der blühenden Blumen wird auch immer größer. Nicht mehr lange und es geht richtig los!

Vorher, beim ersten Frühlingsbegutachten des Balkons, ist mir diese Amerikanische Kiefernwanze ins Auge gesprungen (rein fotografisch). Sie war schon ganz gut getarnt, vermutlich dachte sie, dass sie ein altes Blatt wäre? Zumindest wird sie’s nicht zu schwer haben in nächster Zeit Kiefern in der Umgebung zu finden…



Die ersten Schmetterlinge sind auch schon rumgeflattert heute. Wird langsam wirklich Zeit für den ersten richtig hübschen Sonnenaufgang mit Nebel. Meinetwegen auch ohne frühlinghaft belaubte Bäume. Hauptsache es passiert mal wieder…

EIN KALTER MORGEN

Montag, Juli 23rd, 2012

Ja, man kann das wirklich kalt nennen. Gestern war’s zwar vielleicht noch einen Tick kälter, aber die 2,5°C die ich heute in der Früh bei den Franzosenwiesen im Burgwald erlebt habe, sind ja für den Hochsommer auch nicht ganz schlecht (vor allem wenn man bedenkt, dass es diese Woche noch bis 30°C warm werden wird). Und während es – bei meinen morgendlichen Ausflügen dorthin – bisher oft so war, dass dort oben weniger Nebel rumwaberte als in der Umgebung, hatte es dieses Mal dort wenigstens etwas Nebel und sonst überall keinen… ;)







Interessant waren auch die Massen von Libellen die in den Wiesen rumsaßen. Ich weiß zwar nicht genau welche es waren, aber zumindest habe ich von dieser hier ein Foto gemacht.



FROST UND EIS

Montag, Januar 16th, 2012

Kalt ist es geworden, der Schnee lässt allerdings weiter auf sich warten. Manch einer kann mit dem Wetter momentan wohl nicht sonderlich viel anfangen. So wie dieser Marienkäfer hier, den ich heute Morgen durchgefroren im bzw. auf dem Eis gefunden habe.



DER LETZTE SONNENAUFGANG?

Montag, Juni 27th, 2011

Naja, nicht der letzte überhaupt, aber vielleicht der letzte, den ich in absehbarer Zeit in der Lobau fotografiert habe bzw. fotografieren werde. Am Donnerstag ziehe ich nach Marburg (Hessen, Deutschland) und die Lobau wird dann erstmal in sehr weiter Ferne liegen. Heute Morgen lag sie allerdings noch so nahe wie die letzten paar Jahre und deshalb habe ich die Chance genutzt und bin wieder mal losgeradelt. Auch wenn sich der Himmel deutlich bewölkter gezeigt hat, als ich gehofft hatte, ein paar hübsche Wiesenimpressionen sind trotzdem entstanden.







Dann war sie leider schnell weg die Sonne. Für ein paar Detailfotos von Insekten bzw. erst noch werdenden Insekten hat’s dann aber trotzdem noch gereicht. Die ersten drei Fotos zeigen den weit verbreiteten Schachbrettfalter im Detail, das vierte Foto zeigt einen kleinen Rückenzeichnungsausschnitt der Raupe des Wolfsmilchschwärmers. Die Raupe selbst sieht mit ihrem Dorn am Hinterteil und ihren Farben irgendwie recht bedrohlich und vor allem ungenießbar aus…









Und als Bonus hier noch ein kleines Handyvideo meiner von Gelsen belagerten Kamera. Zum Glück ist sie recht stichresistent. ;)

PS.: Die Breitblättrigen Stendelwurzen stehen jetzt endgültig kurz vor der Blüte, die Sumpfstendelwurzen blühen dieses Jahr wirklich massig!