TAG: ‘TIERE’

Zum Abschluss nochmal ein paar Limikolen

Dienstag, Juni 3rd, 2025

Und da ist er schon: Der vierte und letzte Teil Fotos aus Irland. Dieses Mal wieder ein Haufen Vögel. Alpenstrandläufer, Sanderling und Steinwälzer. Fotografisch waren das eindeutig die kooperativsten Limikolen.

Es macht schon irgendwie Spaß solche Vögel auf dieselbe Art wie Orchideen zu fotografieren. Oder es zumindest zu probieren. Nach Möglichkeit nicht zu groß im Bild und nichts scharf außer dem Vogel (oder den Vögeln, wenn es passt).

Viel mehr kann ich dazu jetzt auch gar nicht schreiben, deshalb hier einfach die Fotos:

















Und jetzt heißt es dann wohl wieder nach den letzten vorletzten Orchideen des Jahres schauen. Bienen-Ragwurz und Rotes Waldvöglein wären noch dran. Oder einfach was sich sonst noch so findet…

Halsbandsittiche

Montag, Juni 2nd, 2025

Zwischendurch was von zu Hause. Da saßen nach dem Gewitter letztens einige Halsbandsittiche in den “toten” Ästen der Birke auf der anderen Straßenseite rum. Musste ich kurz das Fenster aufmachen und ein Foto machen.



Irland – Teil 3

Montag, Juni 2nd, 2025

Aller guten Dinge sind drei! Wobei es gibt wohl noch einen vierten Teil morgen. Dieses Mal ist es wirklich ein ziemlich bunter Mischmasch.

Vögel aus der Ferne zum Beispiel. Solche Klippen sind schon faszinierend. Was da alles lebt ist interessant. Das Highlight aus nicht-fotografischer Sicht waren eindeutig die Puffins aka Papageientaucher. Die waren zwar sauweit weg, aber trotzdem einfach nett anzusehen.

Etwas überraschend waren die Tauben, die an den Felsen waren. Bis vor diesem Blogbeitrag dachte ich, dass sich da zwei Straßentauben hin verirrt haben. Dabei waren das wohl einfach Felsentauben. Die Ursprungsform der Straßen-/Stadttauben. Interessant. Und ansonsten waren die ganzen Klippen einfach voller Leben. In der Vertikalen und in der Horizontalen:





Jetzt zu Dingen, von denen es zu wenig oder “zu viel” gab. Ok, Robben (oder Seehunde?) gab es nicht zu viele. Auch nicht zu wenige. An sich genau die richtige Anzahl. Eigentlich ging’s an dem Tag, an dem das Robbenfoto (oder Seehundfoto?) entstanden ist allerdings eher um Wale oder Delfine. Von denen gab es eindeutig zu wenige. Lag teilweise auch einfach an Wind und Wellengang. Da sieht man halt nicht viel von Land aus.

Orchideen dagegen gab’s eindeutig nicht zu wenige. Die waren teilweise einfach überall. Zum Glück hatte ich mein Orchideenobjektiv nicht dabei, sonst wäre ich vielleicht sogar noch in Versuchung gekommen das beste Licht des Tages nicht für Limikolen, sondern für Orchideen zu verwenden. Die in der Felswand stehende, habe ich dann trotzdem fotografiert. Da war “kein” Licht genau richtig und das 135mm f2.0 hat auch nicht gefehlt. Ging auch mit dem 24-105mm als Fokus-Stacking aus der Hand.





Und apropos Orchideen. Das Gebiet auf dem folgenden Foto ist auch so ein Orchideenparadies. Naja, für irische Verhältnisse zumindest. Ich würde jetzt vielleicht nicht unbedingt auf die Idee kommen nach Irland zu reisen um Orchideen zu sehen, aber ganz schlecht ist es dort halt auch nicht. Der Burren ist schon spannend was das betrifft. Spannender ist aber an sich die gesamte Landschaft dort. So anders.



Und um den Abschluss für heute zu finden jetzt noch etwas Meer. Ist einfach immer wieder nett. So viel Wasser am Stück. Oder auch nicht ganz so viel Wasser, aber dafür mit netten Klippen und vor allem Nebel. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowas nicht jeden Tag sehen kann, aber wahrscheinlich würde ich es auch bei täglicher Ansicht jedes Mal wieder aufs neue spannend finden.





War weg (in Irland), bin wieder da

Samstag, Mai 31st, 2025

Da war ich ja letztes Jahr im September schon. Und an sich gilt auch dieses Mal genau dasselbe wie letztes Jahr: “Gleich vorweg, das war kein Fototrip. Das war Urlaub. Urlaub-Urlaub.”

Aber natürlich hatte ich auch dieses Mal die Kameraausrüstung dabei. Zumindest Teile davon. Man weiß ja nie was einen so erwartet. Habe jedenfalls herausgefunden, dass es fotografisch ganz praktisch ist, wenn man direkt aus der Unterkunft in ein paar Minuten zu Fuß am Meer ist und es dann dort gleichzeitig so “wild” ist, dass man nicht nur viel Ruhe (vor Menschen) hat, sondern auch ziemlich viele lustige Vögel dort unterwegs sind. Limikolen sind für mich inzwischen irgendwie die Orchideen unter den Vögeln. Wieso auch immer.

Und genau deshalb fange ich jetzt auch einfach mit denen an. Das war einfach super. Am Strand irgendwo am Boden rumlungern und darauf warten was passiert. Und wenn dann so ein Alpenstrandläufer “im Sucher” einschläft, weiß man irgendwie, dass man zumindest nicht alles falsch gemacht und einen richtig schönen Moment erlebt hat:









War übrigens überrascht, wie gut der AF meiner inzwischen doch uralten Panasonic S1 mit dem Sigma 150-600mm + 1,4x Konverter funktioniert. ISO 12800 war jetzt auch nicht das große Problem. In solchen Momenten wirken Gedanken an irgendwelche Ausrüstungskäufe komplett absurd…

Auch dieses Mal musste ich wieder Vögel vor Klippen fotografieren. Das dauert immer so lange bis da mal welche an einer sinnvollen Stelle vorbeifliegen. Sinnvolle Stelle bedeutet: Nah genug an der Wand, damit alles scharf ist in einer Aufnahme (also Vogel bzw. Vögel und Klippen im Hintergrund) und das gleichzeitig auch irgendwo passiert, wo der Hintergrund passt.

Hier hat’s einigermaßen funktioniert. Wobei ich glaube das ist so ein Foto, bei dem es darauf ankommt, dass man den Monitor weder zu dunkel, noch zu hell eingestellt hat. ;)



Das soll’s für den Anfang auch gewesen sein. Ist doch etwas mehr entstanden als letzten September. Da muss ich mich erstmal durchwursteln. Sogar ein Orchideenfoto ist dabei. Die wachsen ja echt überall…

Videomittwoch: Die guten alten Zeiten | Schwäne

Mittwoch, Februar 12th, 2025

Draußen ist das weiterhin alles nichts. Wobei es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es wieder wirklich Spaß macht. Schneeglöckchen und Zweiblättrige Blausternchen bringen dann vermutlich demnächst die erste Frühlingsfrühblüherfotografiefreude.

Nachdem ich aber schon die letzten beiden Mittwoche kein Video hatte und nicht mal irgendwie verspätet noch was kam, dachte ich mir, dass das so nicht weitergehen kann. Irgendwann kommt noch das Gerücht auf, dass mein Kanal am Ende ist! Und deshalb gibt’s heute einen Gruß aus der Vergangenheit: Schwäne!

Viel Spaß mit dem Video!

Naturfotografie: FOTOGRAFIE von SCHWÄNEN | Die guten alten Zeiten!

Und auch wenn die Fotos vermutlich alle schon hier im Blog zu sehen waren, hier einfach noch ein paar der Fotos. Sind schließlich noch immer schön.







Stunde der Wintervögel

Sonntag, Januar 12th, 2025

Der NABU macht ja jedes Jahr zweimal eine Vogelzählaktion. Im Mai die Stunde der Gartenvögel, im Januar die Stunde der Wintervögel. Seit ein paar (wenigen) Jahren sitze ich da auch immer eine Stunde am Balkon rum und schaue, was ich alles so sehen kann. Hört sich recht fad an, ist aber an sich recht spannend.

Heute waren es tatsächlich 15 verschiedene (*) Vogelarten. Und um die Kurve zur Naturfotografie wieder zu kriegen: Ich verwende meine Kamera mit Teleobjektiv um zu schauen was da so alles rumfliegt und -hopst. Dieses Mal war auch wieder ein Kernbeißer dabei. Den konnte ich sogar so gut fotografieren, dass ich mir dachte, dass das was für den Blog ist.

Sind auf jeden Fall echt hübsche Vögel:



(*) Neben dem Kernbeißer waren es noch: Amsel, Blaumeise, Buchfink, Eichelhäher, Halsbandsittich, Kohlmeise, Mäusebussard, Misteldrossel, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Stieglitz, Straßentaube

Das neue Jahr fängt an

Donnerstag, Januar 2nd, 2025

Allerdings nicht mit Fotos von hier rund um Bonn, sondern von der Schwäbischen Alb bzw. knapp vor der Schwäbischen Alb. Und sie sind auch nicht 2025 entstanden, sondern Ende 2024. Aber egal.

Jedenfalls: Es war nett mal wieder so richtig über dem Nebel zu stehen. Da kamen richtige “Rimberg-Vibes” auf. War hübsch da oben über dem Nebel in der warmen Sonne mit mehr oder weniger interessanten Fernblicken. Coole Bedingungen jedenfalls, bei denen es sich sicher gelohnt hätte, sich etwas mehr vor Ort auszukennen.

Damit aber nicht genug, auch ein paar Vögel habe ich fotografiert. Keine Angst, ich werde (vermutlich, wer weiß das schon so genau) nicht zum Vogelfotografen. Aber wenn sie halt mal da sind, dann wäre man ja blöd sie nicht zu fotografieren. Ein Graureiher, ein Eisvogel und eine Wasseramsel. Cool war’s!



















PS.: Auf dem Eisvogelfoto dürfen ausnahmsweise mal Zivilisationsspuren zu sehen sein, wird aber sicher nicht die Regel! ;)

Größter Reinfall seit Ewigkeiten

Montag, September 30th, 2024

Ich habe noch immer keine Ahnung was genau gestern Morgen in Sachen Wetter schief gelaufen ist. Es hat an sich so ziemlich alles für einen perfekten Nebelsonnenaufgang gesprochen. Es war schön nass davor, es war windstill, die Nacht war klar und es war mit 3-4°C verdammt kalt. Ich hatte mir schon einen Morgen voller Birkenwaldfreude vorgestellt. Ich hätte darauf gewettet, dass es ein Morgen wird, der den Frühherbst fotografisch eigentlich schon komplett macht.

Damit, dass das so schief gehen kann, hatte ich eindeutig nicht gerechnet. Das es vielleicht nicht für dicken Nebel im Wald direkt reicht, okay. Aber zumindest nette Feuchtigkeit für Sonnenstrahlen oder so, das hätte einfach drin sein müssen. Tjo, denkste. Genau ein Foto ist entstanden. Da kann man zumindest einen Hauch von Feuchtigkeit in der Luft erahnen. Nicht erahnen kann man dagegen ausnahmsweise Birken.



Mal sehen wann es die nächsten Nebelchancen gibt. Sieht aktuell ja alles andere als rosig aus. Aber macht nichts, kann sich ruhig noch Zeit lassen. Hauptsache es klappt dann, wenn das Laub richtig bunt ist. ;)

Achja. Schon gewusst, dass es knapp südlich von Bonn eine wildlebende Population von Sibirischen Streifenhörnchen (Burunduk) gibt? Ist zwar nicht unbedingt meine Art von Foto, aber süß sind sie schon.



Wenn ich öfters Tiere in der Art fotografieren würde, müsste ich wirklich eine neue Kamera kaufen. Die S1(R) ist da so schlecht im Vergleich zur S5 II. Also irgendwie kriegt man es schon immer hin, aber mit besserer Tiererkennung + sichererem Autofokus hat man echt deutlich weniger Ausschuss. Das habe ich in Irland bei den Limikolen auch gemerkt. Ich habe mich manchmal gefragt wie die Kamera es überhaupt schafft da daneben zu fokussieren… ;)

Irland

Donnerstag, September 19th, 2024

Gleich vorweg, das war kein Fototrip. Das war Urlaub. Urlaub-Urlaub. Natürlich hatte ich meine Kameraausrüstung dabei, bei dem bisschen Zeug was ich besitze ja auch kein großes Problem trotz Flug. Ziel war der Westen bzw. Südwesten Irlands.

Schon eine sehr coole Gegend. Hat’s eindeutig verdient auch mal so richtig zum Fotografieren hinzugehen: Spannende Wälder, hübsche Berge, geniale Küsten und viele Vögel (und Wale). Ich fand’s allerdings sogar ganz praktisch fand, dass meine fotografischen Ambitionen nicht sonderlich hoch ausgeprägt waren, dadurch habe ich einfach gemacht was ging und nicht irgendwas, was gehen muss, weil ich es mir vorgenommen habe. Sehr stressfreie Art zu fotografieren.

Und immerhin ein paar Fotos sind dabei entstanden, die ich dann doch ganz gelungen finde:













PS.: Man müsste in Irland mal ein paar Straßen bisschen breiter machen und vor allem die Ränder der Straßen etwas optimieren! Und wer hat eigentlich den Linksverkehr erfunden und wozu gibt es Autos, die breiter sind als ein kleiner Skoda Citigo? ;)

PPS.: Jetzt konnte ich hier auch endlich mal die Symbole für Flugzeug und Schiff verwenden am Ende des Blogbeitrags!

Nochmal der Waldkauz

Montag, August 12th, 2024

Okay, das ist jetzt doch ziemlich ähnlich wie das letzte Foto. Aber ich wollte es aus zwei Gründen nochmal probieren:

Erstens war ich nicht ganz sicher, ob ich wirklich das allererste Licht der aufgehenden Sonne dort erwischt habe. Zweitens hatte ich den Telekonverter am Objektiv und mir ist dann hinterher aufgefallen, dass ich meine Fotos gar nicht mit maximaler Brennweite gemacht habe, sondern unter 600mm. Gab also überhaupt keinen Grund das Foto des Waldkauzes mit Blende 9 (durch den Telekonverter) zu machen letztes Mal. Hätte auch den Telekonverter weglassen und einfach mit f6.3 fotografieren können.

Eindeutig zwei gute Gründe es nochmal zu machen! Die offener Blende hat jedenfalls nicht geschadet, das Laub sieht doch etwas angenehmer aus. Die Sonne? Ich bin mir nicht ganz sicher, ich glaube so groß war der Unterschied nicht. Sicher ist: Das was jetzt auf dem Foto hier zu sehen ist, ist eindeutig das erste Sonnenlicht, dass der Kauz um die Jahreszeit direkt abkriegt. Experiment also geglückt, weicheres Licht gibt’s aktuell nicht. ;)



Und jetzt darf es gerne 10-15K kühler werden…